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Alt 15.10.2018, 18:46:07   #3
Cysign
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Joar, bisher mach ich das auch immer in so fummeliger Arbeit mit dem, was grade zur Hand ist.
Ich nehm gerne Alu-Bonsai-Draht. Der verbiegt sich zwar beim rumpopeln schnell, aber er ist weicher als das Druckgussteil.
Die Bremse, die ich jetzt grade überhole, hat sogar festgegammelte, abgelöste Gummistückchen in der Nut. So fies hatte ich das noch nie. Aber bis auf die beiden Nuten ist das Ding (is von ner Honde) wirklich in nem verdammt guten Zustand.

Bzgl. der Führungsbolzen hab ich bisher immer entweder das genommen, was bei nem Revisionskit bei war (nicht die Paste zum Einschmieren der Bremskolben) oder es war alles noch so gut in Schuss, dass ich da nichts machen musste.

Ich hab gelesen, dass man da früher gerne Kupferpaste für genommen hat, aber eigentlich jedes Mehrzweckfett defür taugt. Besonders Keramikfett soll gut sein - aber für die 2 Tropfen, die ich pro Bremse brauche, sowas zu kaufen, rscheint mir irgendwie sinnbefreit

N Freund von mir ist auf die Idee gekommen, mit nem Dremel mit Messingbürste die Nuten zu reinigen. Prinzipiell find ich die Idee gut, aber einerseits hab ich die Messingbürsten noch nicht hier, andererseits hab ich keinen alten Bremssattel um zu testen, ob da nichts von Schaden nimmt.
Hat das hier vielleicht schonmal jemand versucht?
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