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Alt 30.03.2020, 22:02:53   #18
AmigaHarry
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Damit ist es ja nicht getan. Die Schalter sind anders belegt - hier muss man im Stecker auf Dauerlicht brücken bzw. alte Schalter verbauen (die designmäßig wieder nicht zum Rest passen), der komplette Ansteuerbereich für den Vergaser muss weg, eine alte CDI muss her - die neue geht mit dem Kabelbaum nicht, ausser man verkabelt zusätzliche Leitungen, was ja nicht ganz im Sinne der Sache sein dürfte und steht dann wieder vor dem Anfangsproblem der falschen Zündgeberplatte/Nocke. Ausserdem kanns/wirds Probleme mit den BSR/BSS34 Vergasern geben. Die sind für schnelle Unterdruckreaktion ausgelegt und verschlucken sich ohne Ansteuerung durch das PVLS schon bei rel. moderatem Gasgeben - es reist die Schieber viel zu schnell auf. Alternativ könnte man Schieber mit kleineren Unterdruckbohrungen verwenden (so wie bei den alten Modellen) - aber das kostet doch einiges an Ansprechdynamik.


Ich würde sagen: Einfacher ist es die 2 Bauteile am rechten KW-Ende zu wechseln.

Und so nebenbei zur Reparatur des F-Motors: Auch wenn der F-Motor aussieht wie der alte Motor - er ist nicht gleich. Und damit meine ich nicht nur den Ölkühler. Am F Motor wurden sehr viele (oft nur kleine, aber wirksame) Änderungen an Toleranzen, Materialpaarungen, Ölblenden, Führungsbohrungen, usw. durchgeführt. Deswegen läuft er auch wesentlich ruhiger und leiser - ich würde das nicht missen wollen.
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