Geschwindigkeitsempfinden ist subjektiv. Fährt man konstant 100 km/h, kommt es auf den Bezugspunkt an. In der Stadt 100 km/h- hallo wie schnell die Häuser vorbeisausen. Deshalb gelten dort 50 km/h, da wir im Notfall nicht mehr
rechtzeitig reagieren könnten. Auf der Autobahn sieht es da schon anders aus. Da sind 100 km/h lahm, aber Motorradfahren auf der Dosenbahn ist öde.
Unser Planet rotiert mit um die 1666 km/h um sich selbst (40000km in 24 Std.). Da wir aber keinen Bezugspunkt haben (die Sonne als Fixstern ist zu weit weg)spüren wir diesen brutalen Speed garnicht.
Was wir aber spüren sind Geschwindigkeitsänderungen also positive Beschleunigung oder negative Beschleunigung. Das ist es was 45 PS
von 150 PS oder 1000 PS untern Hintern ausmachen.
So gesehen ist das immer nur ein kurzes Vergnügen bis zum Erreichen der jeweils erlaubten Höchstgeschwindigkeit. Man hat also länger Spass mit weniger PS, da man länger Beschleunigen kann.
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