Ich finde die Zitronensäure perfekt zum Entrosten:
Kann nicht viel Schaden anrichten, ist vergleichsweise günstig und sehr einfach zu handhaben.
Durch die mehrfache Zitronensäure-Behandlung ist es mir überhaupt erst gelungen, die ganzen losen Rostabplatzungen durch die kleine Benzinhahnöffnung heraus zu spülen.
Die Frage ist halt, was danach kommt.
Vielleicht wäre es auch mit stärkerer Phosphorsäure ausreichend gewesen.
Ich wollte halt kein Experiment mehr eingehen, und die Reputation von KREEM ist wirklich gut…
Tipps:
+ Im Sommer draußen machen!
+ da hat man automatisch eine gute Belüftung
+ bei meinem schwarzen Tank hätte ich vermutlich nur warmes Wasser einfüllen müssen, die Sonne hätte die Temperatur mindestens gehalten…
+ und Vorsicht: Das Pulver zum Reinigen ist sehr feinkörnig und staubt leicht!
+ da würde ich beim nächsten Mal gleich eine FFP2 Maske tragen
+ Bei der Behandlung sowohl mit dem (stark alkalischen) Reiniger als auch mit dem (stark sauren) Entroster sind Gase im Tank entstanden - ich hab also immer mal wieder den Druck abgelassen während der jeweiligen einstündigen Anwendung.
+ PSA ist Pflicht
+ ich hatte die beiden Öffnungen druckdicht verschlossen, um ihn beliebig drehen und wenden zu können, sodass zuverlässig jede Stelle ausreichend der Chemie ausgesetzt war.
+ ich habe nur jeweils 12 Liter der beiden Lösungen angesetzt (= nur jeweils 500 gr verwendet). Aufgrund der Geometrie und des Einfüllstutzens kriegt man den Tank sowieso nicht 100% gefüllt. Mit der teilweisen Füllung ist er nicht so schwer, und man kann ihn leichter schütteln und drehen und wenden. Und auch die Chemie der 12 Liter war dicke ausreichend stark.
+ durch 2 Holzklötze mit denen ich dann gezielt untergebaut habe konnte ich ihn in jeder Lage fixieren während der Einwirkzeit.
Grüße
Jonny6x
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