Panik braucht man keine zu bekommen. Man sollte sich aber vor der Fahrt mit den teilweise abweichenden Bestimmungen der Länder, in die man fahren will, vertraut machen und sich dementsprechend rüsten.
Auch wenn andere es anders machen, sollte man sich dann genau an die Bestimmungen halten.
1. Man minimiert die Gefahr einer Kontrolle
2. Man ist bei einer eventuellen Kontrolle auf der sicheren Seite
3. Man vermeidet Diskussionen, die man wegen Sprachbarrieren oft verliert
4. Die Wahrscheinlichkeit einer Geldbuße oder anderer Schwierigkeiten ist dann sehr gering.
Nicht nur bei den Franzosen gibt es seltsame Vorschriften. Es gibt auch Staaten, in denen man einen Verbandkasten(-tasche) oder auch ein Warndreieck beim Motorrad mitführen muss. Auch Ersatzlampen (Leuchtmittel) sind teilweise Pflicht.
Nicht nur der ADAC gibt dazu Tipps:
https://www.oeamtc.at/thema/reisepla...uropa-16183508
Die Italiener beschlagnahmen sehr gerne Fahrzeuge bei entsprechenden Verstößen, z.B. einem Helm der nicht der ECE-Regelung Nr. 22 entspricht.
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeu...lien-motorrad/
Die Behörden sind teilweise auch gnadenlos, was die Ahndung der Verstöße betrifft. Das läuft etwas anders als bei uns.
Von Italien weiss ich es: Man kann Widerspruch einlegen. Über den Widerspruch entscheidet aber nicht ein Gericht, sondern die Behörde, die das Bußgeld verhängt hat. Sollte der Widerspruch als unbegründet erachtet werden (was bei diesem System zu erwarten ist) kostet es das doppelte. Es gibt auch eine Staffelung des Bußgeldes, wenn man schnell bezahlt, kommt man günstiger weg. Je länger man wartet um so teurer wird es.