Nein, das darf nicht sein. Leuchte einmal hinein, vielleicht siehst du was. Die Zapfen unten, mit denen sie eingehängt ist, können tatsächlich brechen/biegen.
Vielleicht ist er nur leicht gebogen und etwas rausgerutscht. Kann man versuchen wieder reinzudrücken (mit langem Schraubenzieher - aber vorsichtig). Risiko dabei: man weis nicht ob der Zapfen schon angeknackst ist und vielleicht im Bälde sowieso reisst.
Wäre blöd, den das heisst Motor raus umdrehen und kompettes Motorgehäuse trennen (Zylinder bleiben drauf, nur Spanner muss raus. Dann Schiene rausziehen und neue rein.
Die ganze OP ist jetzt nicht megakompliziert und selbst für einen nicht-Profi machbar - aber nur mit Hilfe des originalen Werkstättenhandbuches! Da ist alles ganz genau und detailiert beschrieben. Dazu noch die Exposionszeichnungen und es sollte keine Frage offen bleiben.
An SpezialWZ brauchts nur einen Kupplungskorbhalter (gibts bei Louis), weil der Korb muss raus, da dahinter das Lagerhalterblech sitzt und das ist in beiden Gehäusehälften verschraubt. Gilt auch für Zündgeberplatte.
Ölfilter muss auch raus - die sind 2 Schrauben fürs Gehäuse versteckt.
Auf der LIMA-Seite ist nichts.
Dichtungen benötigst du für Limadeckel und Kupplungsdeckel sowie ein Dauerelastisches Dichtmittel für die Gehäusehälften (Achtung: keine Löcher verschmieren!! - eher weniger als zuviel verwenden).
Wenn der Motor schon offen ist, kann man Schaltung und Getriebe auch gleich durchchecken.
Die GS ist sehr einfach aufgebaut und eignet sich gut zum Lernen.
Anbei ein Schemabild, wie die hintere Schiene eingehängt ist (Achtung: Das Bild stammt von einer GS650G, ist aber schematisch gleich). Das Bild GS500_offen zeigt den umgedrehten Motor mit abgenommener Gehäusehälfte - man kann die Einhängung der Schiene gut sehen.
|