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Alt 15.04.2024, 19:10:59   #36
GS500_Dude
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Meine GS 500 hat zusätzlich noch einen Standard-KFZ-Benzinfilter, weil ich festgestellt habe, dass das Netz im Tank nicht vorhanden war. Ich habe meine gebraucht gekauft. Das Kraftstoffsystem hat so aber ein paar Tausend Kilometer gut funktioniert.

Ich habe außerdem alles protokolliert:

# Inspektionen Protokoll

# 2023 sowie davor

Bis März '23:

- Tank entrostet
- Schläuche erneuert
- Schlauchklemmen angebracht
- Dichtmasse an Tankdeckel und an Benzinhahn 1 angebracht
- Benzinhahn 2 an der Verschraubung teilweise abgebrochen, konnte aber mit Muttern eingeklemmt und fixiert werden
- Kettenspray auf Kette
- Batterie mehrfach aufgeladen
- Benzinfilter installiert

Bis 25.05.2023:

- Sturzschäden behoben:
- Linke Heckverkleidung, Getriebe eingerastet, Kupplung auseinandergenommen und zusammengesetzt,
Lenker ersetzt, linker Spiegel ersetzt
-Folgeschäden:
- Durch zu hohes Drehmoment ist in der Kurbelwelle eine Schraube abgerissen, versuche diese zu kleben
- Durch zu hohes Drehmoment ist die rechteste Schraube bei dem Deckel von dem Kurbelwellengehäuse abgerissen. Diese muss noch herausgenommen
und ersetzt werden.

Danach:

- Zündimpulsgeber angeschweißt, muss noch überarbeitet werden
- Benzinhahn vorverlegt
- Vergaser synchronisiert
- Lenkererhöhung
- Ventilspiel kontrolliert

Bis 29.11.2023

- Zündimpulsgeber stabilisiert mit drei Elektroden, die hingeschweißt wurden

Bis 06.03.2024

- Hinterrad:
- Zur intensiven Reinigung komplett zerlegt und mit Petroleum gereinigt, sowie neu eingefettet
- Bremsscheibenschraube beschädigt, daher keine Schraubensicherung bei einer Schraube
- Zahnrad-Schraubenhalterung beschädigt, aber Schraube trotzdem festgezogen ⇒ Wie oft hält es die Halterung noch aus ?
- Offenes Kugellager durch geschlossenes ersetzt, da das Fett alt gewirkt hat
- Luftfilter und Ölfilter erneuert
- Bremsflüssigkeit erneuert und Keramikpaste aufgetragen; dabei Bremsen zerlegt und mit Petroleum und Bremsenreiniger gesäubert
- Zylinderkopfschraube ersetzt und Keramikpaste aufgetragen
- Bei Achse Schraubensicherung aufgetragen und nach Gefühl festgezogen
- Standard-Knochen verbaut, um das Heck in die normale Position zu bewegen
- Fett in der gesamten Schwinge erneuert, nachdem alle Achsen mit Petroleum gereinigt wurden
- Kette neu eingefettet, davor mit Petroleum gereinigt
- Öl abgelassen
- Zündkontakt zur Reparatur mit Epoxidharz entfernt
- Hilfstank aus Trinkflasche im Herstellungsprozess
- Zündimpulsgeber durch Schweißgerät verstärkt
- Als Konsequenz die Kupplung zerlegt und von Staub gereinigt

Bis 07.04.2024

- Pickup von Zündimpulsgeber mit Epoxitharz verstärkt
- CDI getauscht, da alte CDI aber doch in Ordnung war, wurde die alte wieder verwendet
- Bei Zündspulen hatte die Primärwicklung ca. 4 KOhm, die Sekundärwicklung ca. 16 KOhm

Bis 13.04.2024

# Kupplung

- Versuch, diese neu einzustellen
- Die Kupplung greift nun gut, aber das Hinterrad läuft auch bei losgelassenem Hebel mit
- Es gibt also noch zuviel Kontakt

# Zündsystem

- neue Zündplatte eingebaut; diese scheint harmonisch zu funktionieren (siehe Video):

[00096(1).mp4](https://prod-files-secure.s3.us-west...9/00096(1).mp4)

- neue Zündspule eingebaut
- Immer noch kein Funke
- Lichtmaschine geöffnet und optisch inspiziert; sieht brauchbar aus:

![20240413_144130[1].jpg](https://prod-files-secure.s3.us-west...13_1441301.jpg)

- Gleichrichter ausgesteckt, aber immer noch kein Zündfunke
- Bei dem Versuch, den Gleichrichter kurzzuschließen ist die Sicherung durchgebrannt
- Hintergrund: Es hätte sein können, dass der Stromkreis geschlossen werden muss
- Es gibt einen Kontakt zwischen den Kühlrippen und dem Pluspol der Batterie; nach dem Multimeter lieg so die Standard-Spannung von ca. 12,4 Volt an

- Nach Austausch der Sicherung sind folgende Werte mit dem Multimeter entstanden:

- Batterie : ca. 12,3 Volt
- Zündspule: Das Orange Y-Kabel hat zum Plus - Pol der Batterie eine Spannung von 11,3 Volt
- Batterie Plus Pol mit Kühlrippen vom Zylinder: 12,3 Volt

Demenstsprechend dürfte die Sekundärspule einen geschlossenen Stromkreis haben.

- CD angestecktI: Das Orange-Weiße Kabel ist mit dem Plus-Pol der Zündspule verbunden und die anderen mit dem Minus-Pol.
- Versuch I: Zündung AN:
- Hier ist die schwarze Multimeter-Elektrode stets mit dem - Pol der Batterie verbunden.
- Wenn man die rote Elektrode auf das Orange-Weiße Kabel oder das Weiße
oder das Schwarz-Gelbe gibt, dann erhält man wieder 11,3 Volt. Bei dem
Schwarz-Weißen Kabel kommt gar kein Strom zustande.
- Versuch II: Zündung AUS:
- Hier ist die schwarze Multimeter-Elektrode stets mit dem + Pol der Batterie verbunden.
- Wenn man die rote Elektrode auf das Orange-Weiße Kabel oder das Weiße
oder das Schwarz-Gelbe gibt, dann erhält man wieder 11,3 Volt. Bei dem
Schwarz-Weißen Kabel gibt es 12,4 Volt.
- CDI komplett abgesteckt:
- Wenn man nun das Schwarz- Weisse Kabel mit der schwarzen Multimeter - Elektrode verbindet, dann hat die rote Elektrode zu allen anderen einen Kontakt und misst ca. 11,8 Volt

- alte und neue Zündspulen direkt getestet
- Das orange Kabel vom Kabelkanal am Pluspol, ein weiteres Zusatzkabel, das mit dem Minuspol der Batterie verbunden wurde, wurde am Minuspol der Zündspule befestigt
- Die Zündkerze wurde in den Stecker gegeben und an die Kühlrippen gehalten
- Ergebnis: Beide Spulen haben Funken erzeugt; die neuen Spulen haben einen stärkeren Funken erzeugt

# Geplantes Vorgehen

- Mit neuem Multimeter Folgendes prüfen
- Durchgang der Leitungen
- Impulsgeber
- Output der CDI
- Lichtmaschine:
- Direkter Zwei - Phasen - Output
- Ausgang des Gleichrichters


Im Anhang gibt es ein Bild von der Lichtmaschine. Ich würde gerne als nächstes mit einem Osizlloskop den Input und den Output der CDI machen. Aber das dauert noch, bis meins geliefert wurde.
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