Hallo liebe Forengemeinschaft,
was eigentlich nur ein kurzer Wechsel der Bremsbeläge sein sollte, hat sich inzwischen zur Odysee entwickelt.
Mit den neuen Bremsbelägen ging erstmal gar nichts mehr, hat sich nur mit enormer Kraft drehen lassen.
Daraufhin hab ich den Bremssattel komplett demontiert und nach der Anleitung
https://forum.gs-500.de/showthread.php?t=5915 den Bremssattel gereinigt, mit der Zugabe dass ich meine Kolben ins Ultraschallbad lag. Diese Sachen echt enorm übel aus und auch nach etlichen Minuten US-Bad war da noch Kratzarbeit vor mir.
Danach flutschten die Kolben auch mit etwas BF ohne Probleme rein und ich dachte, meine Probleme wären gelöst.
Als ich dann den Bremssattel wieder montiert hatte, merkte ich aber, das nach anziehen der Bremsen die Kolben weiterhin draußen bleiben und sich nicht zurückziehen.
Das erklärt auch das folgende Verhalten: wenn ich die Beläge rausnehme und mit der Hand die Kolben bis auf Anschlag reindrücke (und danach wieder alles montierte) geht das erste mal Bremsen ins leere. Beim zweiten mal dann etwas mehr und ab den dritten mal greift sie dann. (aber lässt auch nicht ganz los).
Daraufhin den Bremssattel wieder vom Moped demontiert, Beläge raus und einfach mal mit dem Bremshebel gepumpt und siehe da, die Beläge "pumpen" nur nach draußen, aber gehen nicht wieder zurück. Bei kurzen Testfahrten mit Bremsung (ohne Motor, nur angeschoben) ging es meist noch, aber sobald ich das Ding aufbocke und probiere mit der Hand am Reifen zu drehen, dreht der sich wirklich nimmer weit.
Was genau kann ich hier noch tun, damit das wieder ordnungsgemäß funktioniert? So eine Bremse ist ja dann doch eher ein wichtigeres Instrument
Anmerkung: ich hab den alten Bremssattel Bj 89, also den ohne Splint.