Das klingt ja schon etwas besser, aber eine kleine Schutzschaltung um wenigstens den Regler vor Spitzenströmen zu bewahren wäre vielleicht schon gut.
Das bringt leider da nichts. Die Leistungsregelung der Lima erfolgt durch Gegeninduktion. Ändert sich der Spulenwiderstand (durch defekte isolation) einer Spule, wird das System asymetrisch (nicht vergessen: Sternschaltung!). Dann schlagen Oberschwingungen und Überspannung durch die Gleichrichterbrücke durch (die da auch asymetisch belastet wird) und bringen die Steuereinheit des Reglers ausser Tritt.
Und dann passiert die verhängnisvolle Rückkopplung in die Lima, die dann die Gegeninduktion auch asymetrisch werden lässt und so z.B. eine Spule extrem überlastet und die anderen gar nicht. Damit schaukelt sich das auf und alles geht den Bach runter. Das alle passiert vorerst NUR im inneren Kreislauf des Ladesstems und kann schon ein paar hindert KM brauchen.
Irgendwann schlägt das natürlich (abgeschwächt) mit fortschreitender Asymetrie auch ins Bordnetz durch. Da aber ausser der CDI keine empfindliche Elektronik verbaut ist, halten sich (zumindest längere Zeit) die Auswirkungen in Grenzen und man merkt nicht gleich was (die CDI, bzw bei den neueren die MPU, ist gut geschützt) - erst wenn sie gar nicht mehr will, registriert man das da was nicht stimmt. Allerdings kenne ich keinen Fall wo irgendwelche Komponenten im Bordnetz zerstört worden wären (ausser der Batterie, die das ja alles schluckt).
Spannungbegrenzung zum Bordnetz hin bringt also nichts bzw. ist nicht nötig und den Ladekreislauf selbst kann man damit nicht schützen. Da müsste man das ganze System umkonstruieren - machbar, aber ein Aufwand, der in keiner Relation zum Nutzen und Kosten steht (sonst hätten die Japsen das schon lange gemacht).
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