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Alt 03.03.2003, 18:21:54   #35
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Zitat von ~Idefix~
Sorry Lax

Die Zentrifugalkraft ist eine GEDACHTE KRAFT.
Sie existiert nicht. Und wenn man darauf besteht, dass sie doch existiert, dann ist sie konstant und gleich null! Und damit von nix abhängig.

Ein Gleichgewicht von Fugal und Petalkraft kann daher nicht bestehen und tut es auch nicht.

Die Gewichtskraft des Motorrads samt Fahrer ist desweiteren F=m*g.
Da Masse und Erdbeschleunigung konstant sind, bleibt die Gewichtskraft auch konstant und ist damit absolut geschwindigkeitsunabhängig.

Das tiefere Einfedern liegt daran, dass das Motorrad von der Senkrechten Ebene in die Waagerechte hineinkippt und damit die Federung dann nicht mehr nur der Gewichtskraft, sondern der Gewichtskraft teilweise und teilweise der Zentripetalkraft entgegenwirkt. Sobald die vektorielle Summe aus Petal und Gewichtskraft größer ist als die Gewichtskraft selbst, federt das Motorrad weiter ein, als im Ruhezustand.

Aber mit den Rasten hast du Recht. Die schleifen dann.
Bewegt sich ein Körper auf einer Kreisbahn, so wirkt eine gedacht Kraft nach innen und eine nach aussen. Sind beide Kräfte im Gleichgewicht so bewegt sich der Körper stabil auf einer Kreisbahn ist eine der beiden Kräfte größer als die andere, so bewegt sich der Körper in Richtung der größeren Kraft.
Nimm den Mond, er kreist solange um die Erde, wie Zentrifugal und Zentripedalkraft gleich groß sind.
Beim Fahren mit dem Bike um eine Kurve versuchst Du durch die Schräglage das Kräfteparallelogram so zu verschieben, das die nach innen und die nach aussen gerichtete Kraft gleich groß sind, so zrkelst Du stabil um die Kurve.
Schlecht, wenn eine von beiden überwiegt, Dui liegst in jedem Fall auf der Nase, mal weiter innen, mal weiter aussen.

MfG
NCB
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