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Alt 27.04.2005, 21:39:40   #15
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Das mit der Gewährleistung ist auch so 'ne Sache... soweit ich weiß, müßte ich ein Jahr auf nicht bekannte, aber schon bestehende Defekte Gewährleistung bekommen -sofern kein Bastlerfahrzeug. Bei einer mir unbekannten Person bzw Firma wäre das ja kein Problem, aber da ich ihn ja in dem Sinne persönlich kenne, habe ich da schon irgendwie Skrupel.
So ein fieser Mensch bin ich dann doch nicht -auch wenn's mein Recht wäre.



Sicherlich ist es eine gute Sache, daß sie wahrscheinlich nie am Drehzahlmaximum -oder sogar darüber hinaus- gewesen ist (Verschleiß der Kolbenringe, Ventile...), aber ein Motor muß doch auch mind. 1000 km eingefahren werden. In dieser Zeit wird dann die individuelle Charakteristik festgelegt zB, ob er sauber und frei Hochdreht, elastisch auf Gasbefehle reagiert oder nur widerwillig höhere Drehzahlen erklimmt...
Jetzt die Erklärung: Wenn der Motor eine bestimmte Drehzahl hat, dann bewegen sich ja die Kolben bis zu einem bestimmten Punkt im Zylinder und dann wieder nach unten. Je schneller sich die Kolben nach oben und unten bewegen, desto (wenn auch nur ganz ganz minimal) weiter nach oben und unten kommen sie -bedingt durch die Trägheit und dem minimalen Spiel der Kurbelwelle, Pleuelstangen etc. Wenn man also die ganze Zeit einen Motor nur bis zu einer bestimmten Drehzahl "zieht" (beispielsweise bei einem Fahrschulmotorrad), bildet sich durch den Verschleiß an der dementsprechenden Höhe im Zylinder so eine Art Vorsprung -->der Motor wird immer Probleme haben, die Maximaldrehzahl zu erreichen bzw verhält sich dann im oberen Drehzahlbereich zäh, da er ja den Vorsprung überwinden muß. Ganz weg bekommt man dieses fiese Ding nie, weil sich ja auch die "alte" Wegstrecke des Kolbens weiterhin abnutzt. In jedem Fall ist das bei älteren Motoren (nicht km-mäßig) so.

Wenn mir jetzt einer sagt, daß das totaler Blödsinn ist, dann bin ich für eine Gegendarstellung sehr dankbar.


Tschöö,
der MaD