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Hallo,
Kann mir evtl jemand weiterhelfen? Erstmal eine kurze Vorgeschichte: "Patientin" ist GS500EU (GM51B), EZ 2000, 24700km. Letztes Jahr habe ich nach öfteren Startschwierigkeiten wg leerer Batterie eine neue eingebaut. Letzte Woche zum ersten mal aus der Garage geholt, Batterie aufgefüllt (eine Zelle leer, die anderen ok) und einwandfrei gestartet. Am Mittwoch habe musste ich erstmal fremdstarten bevor ich losgefahren bin. Während der Fahrt ist mir dann aufgefallen, dass die Blinker beim blinken flackern (nicht schnell blinken sondern richtig flackern) und an der Ampel beim dreh am Gasgriff das Licht mit steigender Drehzahl dunkler wird. Gerade zuhause angekommen hat sie dann nochmal einen Ruck gemacht und dann war alles aus, inkl Cockpitbeleuchtung. Die Batterie hat auch nach einer Nacht am Ladegerät nicht mehr als 10,3V geliefert -> tot. Weil ich vermutet habe, dass die Kälte der leeren Batterie den Rest gegeben hat habe ich erstmal beim freundlichen Zubehörhändler eine neue besorgt (schon wieder) und am nächsten Tag eingebaut. Um das Problem zu finden habe ich gemessen: Ladespannung 14,5V bei 3000rpm und kaltem Motor, Kriechspannung zwischen Batterieminus und Massekabel 0.15V bei 0,0mA (geht das überhaupt?). Bei der Fehlersuche ist die Anzeige des Multimeters auf 0 gegangen als ich den Laderegler abgesteckt habe. Beim durchmessen der Kontakte zeigt das Multimeter zwischen allen Kontakten "unendlich" Widerstand egal welche ich messe. Bevor ich jetzt 40€ in einen "neuen" Laderegler (oder ein neues Multimeter) investiere, kann mir vielleicht jemand sagen welche Wiederstandwerte normalerweise ein kaputter Laderegler hat? Sorry für den langen Text, bei der Suche habe ich nichts gefunden. ps: Zündkerzen, Luftfilter sind neu, Ventilspiel und Vergaser wurden zwei Tage vorher in einer Fachwerkstatt eingestellt. Umgebaut sind (bis jetzt) nur Austauschblinker und Lastunabhängiges Blinkerrelais (hab ich als erstes getestet Danke schonmal für die Hilfe
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Gast
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is ok Zitat:
so ausm bauch raus sag ich mal, alles unter 1Mohm wäre kritisch. da die ladespannung aber ok ist, brauchst du hier nicht weiter zu suchen. Geändert von cha0s (03.03.2011 um 14:26:21 Uhr) |
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#3 | |||
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Gast
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ein gewisser kriechstrom ist unbedenklich, die isolationswiderstände sind ja alle endlich und kapazitäten treten auch auf. mess mal den kriechstrom, nicht die spannung. bei mir sind es ~150-200µA gewesen. Geändert von cha0s (03.03.2011 um 14:26:34 Uhr) |
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#5 | |
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Benutzer
Registriert seit: 06.03.2010
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Im Moment klemme ich halt immer wenn sie länger steht die Batterie ab.
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Gast
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guck mal nach der sicherung vom meßgerät.
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Super-Moderator
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Wenn eine Batteriezelle weniger Flüsigkeit als die anderen hat, liegt meistens ein Defekt in der Batterie vor. (Batteriepflege?)
Die betreffende Zelle gast mehr als die anderen oder war von vorneherein nicht richtig befüllt. Und wenn eine Zelle defekt ist, haben die 5 restlichen Zellen ~ 10 V zusammen. Den Laderegler sollte man vorsichtshalber mal in einer Fachwerkstatt prüfen lassen. Selbst nachmessen kann mitunter schwierig werden, kommt auf das Messgerät an. |
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#8 |
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Gast
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ne werkstatt würde auch nix anderes machen als die ladespannung messen.
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Erfahrener Benutzer
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Wenn der Regler/Gleichrichter in Sperrichtung nicht mehr ganz OK ist, kann es sein, daß sich die Batterie über dei Lima oder den Regler selbst entlädt. Allerdings zeigt dein Messgerät keinen Stromfluss (mA) an - das deutet auf einen intakten Regler/Gleichrichter und auch sonst keinen Fehler hin. Auch die Ladespannung ist wie vorhin schon bemerkt OK. Nach deiner Messung ist ein Entleeren der Batterie am Stand eigentlich nicht möglich....in dem Fall muss wo ein Messfehler vorliegen.....
Btw.: Du hast geschrieben das die Lichter am Anfang beim Gasgeben dunkler wurden....ist das mit der neuen Batterie noch immer so? Wenn ja können auch deine 14,5V nicht stimmen..... |
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Zitat:
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ps Laderegler nachmessen geht eigentlich ganz gut, man brauch nur die Prüftabelle mit den vorgeschriebenen Widerständen (und ein funktionierendes Messgerät
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Gast
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@amiga: hattest du schonmal so einen fall dass sich die batterie über den regler entläd? ich kann mir nicht vorstellen, dass sich selbst nur ein kaputter kanal nicht so auf die ladespannung auswirkt, dass sie noch innerhalb der toleranz ist. Geändert von cha0s (03.03.2011 um 14:26:52 Uhr) |
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#12 |
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Super-Moderator
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Eine Werkstatt sollte da aber eigentlich schon mehr machen. Z.B. nach der Tabelle messen.
Und in der Reparaturanleitung gibts einen Hinweis, dass manche Multimeter falsche Werte anzeigen können, weshalb man zur Sicherheit nochmals eine Werkstatt messen lassen sollte. Aber wenn die Werte alle stimmen und es mit neuer Batterie funktioniert, wird die alte wohl defekt gewesen sein. |
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#13 | |
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Erfahrener Benutzer
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Zitat:
Bei den GS-typischen Gleichrichter/Regler-Einheiten habe ich das noch nicht in der Form erlebt: Wenn die Gleichrichter/Regler-Brücken durchlässig wurden ging auch die Spannung sofort runter (und die Batterie bekam schlimmstenfalls auch noch Wechselstrom ab.... ) Bei den ab 2004 verbauten Einheiten möchte ich dazu aber nicht die Hand ins Feuer legen (die sind ganz anders aufgebaut) - die habe ich bis jetzt noch nicht vollständig durchblickt (vergesst die bekannten Schaltbilder - das sind maximal vereinfachte Ersatzschaltungen, die aber nicht mal ansatzweise das wiedergeben was sich da im Inneren dieser neuen Regler/Gleichrichter verbirgt). |
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#14 |
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Registriert seit: 06.03.2010
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So, mit neuem Multimeter (war ohne witz billiger als ne ersatzsicherung) habe ich glaube ich den Fehler gefunden: Von dem dicken schwarzen Kabel geht kurz nach der Batterie ein dünnes Schwarz/weißes Kabel weg. Einmal zum Laderegler (deshalb war auch der Kriechstrom weg als ich den abgesteckt habe) und (glaube ich) von da aus zum Anlasserrelais. Gleich nach der Batterie ist noch ein Stecker in dem Schwarz/weißen Kabel und mit dem läßt sich der Kriechstrom "abstellen". Nachdem der Ladestrom stimmt und auf dem Anlasserrelais deutliche Spuren von Batteriesäure (vermutlich irgendwann mal übergekocht) zu sehen sind tippe ich mal auf das. Morgen werde ich zur sicherheit mal das kabel ausstecken und überbrücken um zu testen ob das irgendeine Macke hat, ansonsten tausche ich das Anlasserrelais. Kostet (fast) neu auch nur 10-15€.
Ausserdem weiss ich nach vier Tagen am Stück Moppedzerlegen in der Tiefgarage warum eine kleine LED Stirnlampe immer ins Bordwerkzeug gehört. Nütz das beste Werkzeug nix wenn man nichts sieht.
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#15 |
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Ach so, gemessener Kriechstrom sage und schreibe 0,05mA. Kriechstrom war auch deutlich höher nachdem ich kurz den Motor angelassen habe (Test ob die neuen Benzinschläuche dicht sind).
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#16 |
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Erfahrener Benutzer
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sorry, aber habe gerade eben erst hier reingeschaut. Hab von oben alles gelesen und gehofft, dass jemand früher auf die Sicherung im Messgerät kommt
0,15V zwischen Massekabel und Gehäuse können nicht normal sein, das mit den 0,05mA (=50µA) glaub ich auch nicht, entweder es sind 0,05A (=50mA) oder aber du hast einen Wackelkontakt, der zu einem Kurzschluss führt. Das würde auch den flackernden Blinker erklären. Ob der jetzt im Anlasserrelais oder im Kabelbaum sitzt, kann ich nicht sagen, aber mit der Batteriesäure ist das Anlasserrelais wohl auch meine erste Wahl. Kai |
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#17 |
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Gast
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dann erklär mal wieso. bei abgeklemmten masseanschluß ist das durchaus möglich- wäre die spannung 0, gäbe es keinen kriechstrom. 50µA kriechstrom sind annehmbar, bei mir ist es das 3- fache.
Geändert von cha0s (03.03.2011 um 14:27:09 Uhr) |
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#18 |
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Erfahrener Benutzer
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vielleicht habe ich das auch falsch verstanden, wir sind uns aber doch einig, dass sein Problem nicht am Kriechstrom liegt... 50µA hält so eine Batterie über Jahre, da ist die Selbstentladung höher
Kai |
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