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Alt 09.07.2025, 23:22:54   #1
Pennergranate
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Ausrufezeichen Rythmische Vibration bei 3500-5000rpm

Moin,
bin neu hier und habe letzten Monat eine GS 500 E bj 2000 mit 26tkm runter von einem Kumpel vermacht bekommen.

Pflege war dürftig und entsprechend habe ich bereits einige Dinge dran gemacht.
Allerdings hat der Vorbesitzer noch 250km draufgeballert bevor er sie mir gegeben hat.
Die Kette hatte ungleichmäßig gespannt -> gewechselt mit Rad und Ritzel
Linker Zylinder lief nicht -> Vergaser aufbereitet und Zündspulen neu
Öl stand war zu niedrig und stank leicht nach sprit -> Ölwechsel gemacht(Pechschwarz mit Dichtungsstreifen aber ohne Metallspähne.

Jetzt zum eigentlichen Problem: bei Last vibriert das ganze Moped bei ca 3300 - 5000 rpm. Es ist keine konstante Vibration aber es wabert eher im Sekundentakt. Also das Vibrieren wird intensiver und dann lässt es wieder ab.
Es scheint vom Motor zu kommen und beim
Abtouren ist es ebenfalls noch leicht zu spüren.
Es macht keine abnormalen Geräusche aber man merkt es dennoch deutlich.
Im Stand bei 3500rpm läuft alles normal.

Sind es die berüchtigten Ausgleichswellenlager oder hat mein Vorbesitzer ein verstecktes Feature verbaut?
Oder vielleicht was kleines wie Vergaser muss richtig synchronisiert werden(Uhren statt Kugeln).

Danke schonmal!

Geändert von Pennergranate (09.07.2025 um 23:23:36 Uhr) Grund: Allgemeine Höflichkeit
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Alt 10.07.2025, 06:00:19   #2
snailie
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Moin!

Berüchtigt ist wenn dann das Axialspiel der Nockenwelle, das macht allerdings kosmetische Geräusche.

Was du beschreibst, klingt eher nach der Resonanz des Tanks... insbesondere, wenn der nicht ganz voll ist, kommt es in dem Drehzahlbereich gerne zu diesen rhythmischen Vibrationen. Ist aber auch nur Kosmetik (und für den einen oder anderen Fahrer womöglich noch ganz angenehm )...
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Alt 10.07.2025, 08:33:33   #3
AmigaHarry
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Ausgleichswellen- oder KW-Lager verursachen keine Vibrationen, sondern ein metallisches Schlaggeräusch.

Wenn nur Drehzahlabhängig: Könnte auch wo was an der Motoaufhängung oder Rahmen locker geworden sein.
Wenn Geschwindigkeitsabhängig: Fahrwerk (Lager!), Kette (auch wenn neu trotzdem nochmals prüfen auf falsche Spannung)

Wenn ddas Öl nach Sprit gerochen hat, hast du hoffentlich Vergasernadelventile und Benzinhahnunterdruckventil angesehen, bzw. erneuert. Sonst blüht dir das wieder und ein Motorschaden ist in Reichweite.
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Alt 10.07.2025, 09:28:13   #4
Pennergranate
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Danke für eure Antwort! Finde es richtig geil wie lange das Forum schon aktiv ist und das sagt auch viel über die Suzis

@takoda
Den Tank hab ich mehr oder weniger ausgeschlossen durchs Dämpfen mit den Knien während der fahrt.

@AmigaHarry
Es ist sehr sicher Drehzahlabhängig.
Beim auskuppeln in der fahrt hat es direkt mit dem abtouren aufgehört.
Mit Motorbremse im 3,5-5 merkt man die Vibration ebenfalls und beim beschleunigen ebenfalls. Allerdings wenn der Motor ausgekuppelt abtourt ist das kaum vernehmbar.
Axialspiel ist da(gelegentliches Klopfen im Standgas ~1100rpm) aber schwer vorzustellen dass ein bisschen Spiel in den NW solche Kräfte verursachen.
Ventilnadel und alles drum und dran hab ich ebenfalls getauscht.
Benzinhahn ist noch in der Mache aber wird denke ich ein pragmatischer manueller. Momentan stell ich durch den Montagehahn ab wenn sie steht. Fahren tu ich eh nur zum testen wegen des Problems.
Öl roch seitdem auch nicht mehr nach Sprit

Guter Tipp mir der Motoraufhängung. Ich überprüf mal alle Bolzen!
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Alt 10.07.2025, 09:35:51   #5
Jim Knopf
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Haste neues Öl drin oder fährst immer noch mit dem Benzin/Öl Gemisch?
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Alt 10.07.2025, 09:55:21   #6
Pennergranate
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Gut dass du fragst, aber nein
Hab mit dem Vergaser direkt Öl mit Filter neu gemacht.
Weil das Öl vorher so dickflüssig war trotz Sprit, hätte da auch 15w50 drin sein können. Habe aber 10w40 verwendet um nichts zu verpfuschen.
Vielleicht hört man weniger mit dickem Öl, tilgt aber eher das Symptom als die Krankheit.
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Alt 10.07.2025, 14:25:34   #7
AmigaHarry
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Wenn es ein drehzahlabhängiges Vibrieren ist und man nicht das typische, metallische Klopfen eines Lagerschadens hört, könnte eine Unwucht im Motor vorliegen - und da fallen mir nur 2 Bereiche ein: Magnetrotor und Kupplungskorb.
Beim Magnetrotor könnte ein Magnet davon geflogen sein, aber bei der Kupplung wüsste ich nicht was (ohne das es andere gröbere Probleme gibt).

Was ich noch fragen wollte: Ist es auch leistungsabhängig - also vibriert er beim Beschleunigen mehr?
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Alt 10.07.2025, 14:49:08   #8
Pennergranate
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Dankeschön, ich schau später mal unter die LiMa Abdeckung ob ich was Auffälliges entdecke.

Beim Kuppeln ist alles fein, und ja das Vibrieren ist leistungsabhängig. Also beim beschleunigen ist das vibrieren am stärksten. Bei Motorbremse ca halb so stark und beim unbelasteten abtouren kaum vernehmbar. Ebenfalls bei 60kmh beim abtouren samt abkuppeln getestet und war unabhängig von der Geschwindigkeit immer gleich.

Wobei ich beim abtouren im Stand zum Testen mal bei 5000rpm mal kurz ein lauteres Geräusch vernommen habe was klang wie eine Flex auf einem Backstein aber nur für einen Bruchteil einer Sekunde. Konnte es seitdem auch nicht mehr replizieren und kanns daher nicht genau lokalisieren.
Weiß nicht ob das Einbildung war, aber die vibration hatte ein Schleifen an sich als ich einen Schotterweg entlanggefahren bin wo der Motor bisschen geschunkelt wurde und ich am Block gehorcht habe.

Könnten aber auch wieder die normalen GS geräusche gewesen sein mit etwas Paranoia

Würde sich ein Lagerschaden so äußern wenn eine überspannte Kette über das Ritzel die Welle zu stark beansprucht hätte?
Zumindest wäre das außerhalb der Ausgleichswelle meine nächste Idee.
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Alt 10.07.2025, 17:56:05   #9
AmigaHarry
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Da ist ein sehr starkes Kugellager eingebaut - normalerweise würds höchstwarscheinlich die Kette langziehen, bevor das Lager geht - lange hält das eine Kette sowieso nicht aus. Aber keiner kennt die Vorgeschichte - also prüfen.

Die Leistungsabhängigkeit macht mich etwas stutzig.
Ferndiagnose ist da schwer - müsste die einmal selber fahren.

Weiß nicht ob das Einbildung war, aber die vibration hatte ein Schleifen an sich als ich einen Schotterweg entlanggefahren bin wo der Motor bisschen geschunkelt wurde und ich am Block gehorcht habe.

Hmm, wärend dem Fahren am Block gehorcht..?? Ansonsten würde ich nochmal genau auf lockere Schrauben (auch bei Schwinge und Kettentrieb) sehen.
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Alt 10.07.2025, 20:29:50   #10
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Zitat:
Zitat von Pennergranate Beitrag anzeigen

@takoda
Den Tank hab ich mehr oder weniger ausgeschlossen durchs Dämpfen mit den Knien während der fahrt.
Da war ich mir auch mal ganz sicher, zumal der Tankgummi vorhanden war. Am Ende waren es fehlende Gummis an dem Halter, der mit dem Tank verschraubt ist. Die Symptome waren absolut identisch zu dem, was Du beschreibst. Das "auf und ab" der Vibrationen kommt dann daher, dass sich diese durch die Form vom Tank immer wieder selbst beruhigen und dann wieder neu angeregt werden. Das bekommste mit den Knien nicht festgehalten. Vielleicht wäre das ja mal noch ein Ansatzpunkt.

Auch hatte ich mal ne GS500E probegefahren, bei der Tankgummi und Halter okay waren, der Tank wurde aber mal von oben zu stark belastet und drückte mit seinen Rändern (natürlich ohne Kantenschutz) auf den Rahmen. Das hat gerappelt wie 5 kaputte Lager.

Auch der Auspuff ist übrigens ein Kanditat für böse Geräusche, wenn nicht 100% fest, irgendwelche losen Dinge im Fach vom Bordwerkzeug ebenso.

Grüße vom Vergaseronkel
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Vergaser-Ultraschallreinigung für Forenmitglieder:

www.vergaseronkel.de

Vergaser zerlegen:http://forum.gs-500.de/showthread.ph...458#post424458
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Alt 10.07.2025, 21:26:03   #11
Pennergranate
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Dickes Dankeschön für die ganzen Ideen!
Und auch danke an den Vergaseronkel. Deine Videos haben meinen Vergaser gerettet. Absolute Legende .
Bin ab morgen leider unterwegs und werd bis nächste Woche keine Zeit für eine ordentliche Diagnose haben aber wenn ich was neues herausfinde hört ihr von mir.

Die Tankgummis sind noch alle dran und das Problem ist erst richtig nach dem Wechsel der Kette aufgetaucht. Überprüfe daher nochmal alle Bolzen.
Wenn die Tank Symptome wirklich so ähnlich klangen werf ich nochmal ein Auge drauf.
Hatte auch den Eindruck dass die Vibration am Ende der fahrt eher bei 4000-5000rpm lag als 3500-4000rpm. Vielleicht lag's wirklich an der Tankfüllung.
Mit dem Lagerschaden im Kopf dachte ich eher an die thermische Ausdehnung und Öl Schmierwirkung.
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Alt 12.07.2025, 10:06:33   #12
seife
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Die Tankvibrationen der GS um die 4-5000 U/min sind ja schon legendär.

Nicht umsonst hat sie den Ruf als Mädchenmoped
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Alt 04.08.2025, 01:36:03   #13
Pennergranate
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Moin,
habe wieder Zeit gehabt und sie gewidmet.

Die Vibrationen kamen tatsächlich vom Tank und nach einstellen, synchronisieren vom Vergaser und Ventilspiel Einstellung waren die Resonanzen ziemlich weg.

Allerdings ist durch das einstellen vom
Ventilspiel das bekannte Ventiltickern aufgetaucht, von 3000 rpm aufwärts.
Auslass Links/Rechts sind: .06 / .06
Einlass Links/Rechts sind: .08 / .07

Wie laut darf das Tickern sein? Also sollte das ein Bestandteil des Motorklangs ausmachen?

Nochmals danke für eure Hilfe!
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Alt 04.08.2025, 09:00:17   #14
AmigaHarry
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Einlass li ist obere Toleranzgrenze - das hört man. Ist aber noch OK! Luftgekühlte Motoren haben halt eine lautere Geräuschkulisse!

Ausserdem: Besser Tickern als nichts zu hören, denn dann ist das Spiel ziemlich sicher zu klein und das Ventil brennt ab.
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Alt 04.08.2025, 10:00:19   #15
gsmattis
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0,08 ist ja kein großes Spiel. Die TL hat am Auslass 0,2-0,3mm Spiel und das stellt man konstruktionsbedingt auf den oberen Wert ein. Was meinst du, was der Motor für Geräusche von sich gibt. Ich musste im Forum nochmal nachfragen, ob das wirklich seine Richtigkeit hat, dass das Tickern selbst beim Fahren so präsent ist.
Die Bandit hat ebenfalls ein doppelt so großes Ventilspiel, was man aber nicht soo laut hört.
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Alt 04.08.2025, 10:09:01   #16
Pennergranate
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@AmigaHarry
Gut zu wissen!
Mein urpsprünglicher Ansatz war Nebengeräusche zu minimieren, aber wenn ich an dem Punkt angelangt bin wo welche dazu kommen bin ich wohl auf dem richtigen Weg

@gsmattis
Der Motor hat das normale Ventiltickern was genau mit der Drehzahl klackert. Lege ich in der Fahrt die Hand auf den Ventildeckel wirds sehr leise, zu spüren ist Glücklicherweise nichts.

Habe deshalb auf den größeren Wert hingezielt weil das Spiel ja kleiner werden soll. Allerdings tut sich bei 28tkm Laufleistung nicht mehr sehr viel oder?
Wärs dann nicht besser .04mm hoch zu gehen damit Nocken und Ventile geschont werden?


Noch ein Punkt: nach dem Einstellen fehlt mir etwas Leistung. Habe gehört es sei normal wenn die Ventile weniger offen sind.
Ist der Leistungsverlust bemerkbar oder ein Indiz, dass bei mir doch was nicht stimmt?
Synchronisiert und Abgestimmt habe ich bereits.

Geändert von Pennergranate (04.08.2025 um 10:12:22 Uhr) Grund: Frage beantworten
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Alt 04.08.2025, 16:08:02   #17
AmigaHarry
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Im Bereich 0,03-0,08mm ist alles optimal und passt zur Materialpaarung sowie Konstruktion (Suzuki gibt das ja nicht zum Spaß an). Unter 0,03mm besteht Gefahr, das die Ventile nicht mehr richtig schließen und sie brennen durch. Darüber (deutlich über 0,08mm) beginnt die Nocke auf den Shimm zu "schlagen" und es besteht die Gefahr von Pitting.

Grundsätzlich ist das, wie von gmattis angemerkt, ein sehr kleines Spiel - ob jetzt 0,03 oder 0,08 hat keinen besonderen Einfluß auf die Abnutzung. Auch die Zeitüberschneidung der Steuerzeiten werden nicht, bzw. in einem nicht wahrnehmbaren Bereich beeinflußt (ist selbst am Prüfstand kaum nachweisbar).

Bemerkbarer Leistungsmangel liegt meist an folgenden Punkten:

Luftdurchsatz (Airbox, Filter) -> richtiger Filter/Falschluft?
Vergasergröße/konfiguration/einstellung -> richtige Bedüsung, Schwimmerhöhe, Synchron,.....etc. ?
Ventildurchmesser- und hub (konstruktionsbedingt, nicht einstellbar)
Auspuffsystem -> original? Wenn nicht: ausreichend Rückstau und Resonanzverbindung da?
Zündzeitpkt (nicht änderbar)
Kompression

Aber NICHT am Ventilspiel, solange es in der erlaubten Toleranz liegt - dafür wurden die Nockenwellen/Steuerzeiten ausgelegt.
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Alt 08.11.2025, 13:26:10   #18
Tommi0303
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Ein Moped das über 20 Jahre alt ist darf das , Kurbelwellenschaden Rotor Lima .
Der arme Junge ist ja über vordert , selber hören . Nicht gleich die großen Programme fahren.
Tommi0303 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.11.2025, 23:34:02   #19
Pennergranate
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Moinsen,
um das Thema mal abzuschließen:

Habe das Ventilspiel richtig eingestellt (Einlässe 0,1 zu 0,05/ Auslässe auf 0,08 gelassen). Zieht jetzt wieder gut und Ventile tickern sehr zufrieden.
Habe noch die Zündkerzen Elektrodenabstände eingestellt und die Zündelektronik isoliert weil ich den Eindruck hatte hin und wieder Schläge zu kriegen.
Extra Gummis für Tank wie vom Vergaseronkel empfohlen.
Außerdem nochmals Öl gewechselt weils verdächtig nach Sprit roch und zur Sicherheit neue Schwimmernadeln und extra Benzinhahn für längere Standzeiten.
Die Kirsche auf dem Sahnehäubchen war das LiquiMoly Ventilsauber. Eine Tankfüllung durchs Sauerland und jetzt läuft sie eine 1 und kein Stück hörbare Resonanz.

Danke an alle und Fröhliche und sichere Fahrt!
Pennergranate ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.11.2025, 07:38:08   #20
gsmattis
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Für einen sauberen Motor kann man auch hintereinander ein paar Füllungen VPower oder Ultimate102 tanken.
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