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#1 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 21.04.2011
Beiträge: 6
Baujahr: 1994
Kilometer: 18000
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Hallo an die Runde,
vorab: ich hab' leider nicht viel Ahnung und zwar meine Batterie war letztes Jahr im Juli Müllreif, da wollte ich auf Empfehlung eine Gelbatterie mir anschaffen...Mir wurde über "dritte" Personen mitgeteilt, dass bei meinem Modell eine Gelbatterie nicht einsetzbar wäre. Laut Internet geht das, soweit ich draus schlau wurde ![]() Da holte mein Vater (selbst Null-Ahnung über Motorräder) eine "normale" Batterie, da ich selbst keine Zeit hatte. Säure aufgefüllt, geladen und gestartet. Alles einwandfrei... Nach der Winterpause habe ich meine Maschine wieder Startklar gemacht, also Batterie aufgeladen mit auffüllen mit destl.Wasser... Meine Maschine hat funktioniert, ABER nur kurzfristig..Bin damit für ne halbe Stunde gefahren..Nach 4-5 Stunden Standzeit wollte ich wieder losfahren, TOT... Liegt es an der Batterie oder Lichtmaschine? wie stelle ich das fest? UND würde mir gerne eine Gelbatterie diesmal holen, geht das? DANKE lg betzi |
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#2 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 16.08.2006
Ort: Schifferstadt/Pfalz
Alter: 63
Beiträge: 10.720
Baujahr: 1995
Kilometer: 66666
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Eine Gelbatterie hat einen anderen Innenwidestand als eine normale Säurebatterie und setzt daher einen speziellen Laderegler voraus. Die GS hat nur einen Laderegler für Säurebatterien. Es könnte beim Einsatz einer Gelbatterie zu einem Defekt an der Batterie und/oder am Laderegler kommen.
Eine Säurebatterie verlangt nach etwas Wartung. Einfach über Winter eingebaut lassen und hoffen, dass sie im Frühjahr einfach nur geladen werden muss, ist nicht so gut. Aber eine gesunde Batterie schafft das normalerweise. Möglich, dass die Batterie nicht ausreichend nachgeladen wurde. Möglich auch, dass die Anschlüsse locker sind. Ich würde bei einem Batteriefachbetrieb die Säuredichte messen lassen. Daran kann man ganz gut erkennen, ob die Batterie noch gut ist. Wenn es nicht an der Batterie liegt, sollte man den Laderegler mal kontrollieren (lassen).
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![]() Man sollte es so oder so nicht übertreiben. |
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#3 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 06.12.2010
Ort: 83527 Haag
Alter: 26
Beiträge: 4.738
Baujahr: 1989
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Gelbatterie geht auch nur begrenzte Zeit in der GS, solange bis sie kaputt ist. Und das wird bei dem Laderegler der GS bald sein.
Bleib bei der normalen Batterie. Um das Ladesystem zu messen brauchst du ein Messgerät welches dir sagt wie viel Volt an deiner Batterie ankommen wenn der Motor läuft. Da sollte dann min. 13,5 Volt sein, sonst wird die Batterie nicht richtig geladen. wenn es mehr als 15 sind, dann solltest du mal einen ran lassen der Ahnung hat, da ist dann was kaputt, dann bekommt die Batterie zu viel Strom und gaht auch wieder kaputt.
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#4 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 21.04.2011
Beiträge: 6
Baujahr: 1994
Kilometer: 18000
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hmm,
DANKE erstmal.. Ich habe irgendso ein Messgerät, der mir den Ladezustand anzeigt in % (Ladespannungstest für 12V steht drauf). Nach dem Laden zeigt auch der mir 100% an..aber jetzt zeigt mir die Anzeige 40% an.zumal es "nur" 3 Stufen gibt, also 40%,60% und eben 100%... Säuredichte messen lassen, hört sich gut an.hab' ja noch die Garantie ![]() und nochmals alle Kabel durchchecken dann müsste es ja klappen! ich hoffe es liegt nicht an der Lichtmaschine ![]() na dann gute Fahrt bei dem super Wetter ![]() Lg betzi |
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#5 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 09.06.2006
Ort: 85435 Erding
Alter: 50
Beiträge: 6.739
Baujahr: 1992
Kilometer: 68000
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Was heißt denn "Tot"? Geht gar nichts mehr, also auch keine Kontrollleuchten, Licht usw. oder startet sie einfach nur nicht.
Wenn gar nichts mehr geht, solltest du die Sicherung checken.
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#6 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 21.04.2011
Beiträge: 6
Baujahr: 1994
Kilometer: 18000
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ohh, etwas unglücklich formuliert.
Die Kontrollleuchten usw. funktionieren ![]() Hab die Batterie ausgeschraubt und zurückgebracht, leider bestand die Garantie nicht mehr, aber ich habe eine neue Säurebatterie vergünstigt bekommen (Garantie gibt's wohl nur 6 Monate). Der Batteriefachexperte sagte, dass der Fehler in der Batterie sei. Und zwar solle ich über die Winterzeit, die Batterie mit einem "Elektroschock" behandeln. Keinen Plan, was das heißt, meine helfende Hand (mein Vater) weiß aber was das wohl heißen soll. Ich hatte über den Winter die Batterie einfach ausgeschraubt und zu Hause gelagert, das war wohl falsch... |
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#7 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 16.08.2006
Ort: Schifferstadt/Pfalz
Alter: 63
Beiträge: 10.720
Baujahr: 1995
Kilometer: 66666
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Ne, war schon nicht ganz falsch.
Die Batterie sollte kühl aber frostfrei gelagert werden. Was eine Bleibatterie gar nicht mag, ist leer zu sein. Man sollte immer darauf achten, dass sie möglichst voll ist, bei Bedarf nachladen aber auch nicht überladen. Spezielle Batteriepflegegeräte sind ganz gut. Was der Batteriesachverständige vermutlich meinte, sind sogenannte Batteriepulser. Die verhindern oder sollen verhindern, dass sich an den Platten große Sulfatkristalle bilden. http://www.batteriepulser.de/ Die gibts auch bereits in Ladegeräte integriert. Ist halt auch eine Kostenfrage.
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#8 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 21.04.2011
Beiträge: 6
Baujahr: 1994
Kilometer: 18000
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DANKEVerstehe aber eine Sache nicht ganz: Die Batterie darf "niemals" leer werden??? das heißt also jede Woche über den Winter laden oder wie??? da kann ich doch gleich jedes jahr mir eine neue Batterie besorgen?!?! Und ich habe bitte noch eine Frage: letztes Jahr wurde mir empfohlen die Kette auszutauschen(hängt bissel durch). mein mechaniker meinte, dass da ca 250 euro auf mich zukommen, wobei wohl 200 euro allein die kette kosten würde...eine billigvariante empfahl er mir nicht. sind die preise wirklich so hoch?!?! |
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#9 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 06.12.2010
Ort: 83527 Haag
Alter: 26
Beiträge: 4.738
Baujahr: 1989
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Kettensätze gibt es ab 70 Euro bei Louis Polo etc.
Es gibt aber auch ein Sprichwort, "Traue keinen Ketten mit Frauennamen"....
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#10 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 11.01.2008
Ort: Baden
Alter: 57
Beiträge: 3.866
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#11 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 16.08.2006
Ort: Schifferstadt/Pfalz
Alter: 63
Beiträge: 10.720
Baujahr: 1995
Kilometer: 66666
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Der Originalkettensatz kostet um die 150 €.
Ein DID-Kettensatz (das Original ist auch eine DID-O-Ringkette DID520VS2X110LE) gibts für ca. 100 €. Musst nur aufpassen, dass das richtige Ritzel dabei ist. Ab ´94 hat das Ritzel einen Bund. Die Kette ist eine Endloskette. Die Montage in einer Werkstatt mit Vernietwerkzeug ist auch nicht teuer. Für das Trennen und anschließende Vernieten habe ich 15 € bezahlt. Kettenrad und Ritzel hatte ich selbst getauscht. Man kann auch die Schwinge selber ausbauen und die Kette so wechseln. Das dauert aber länger. Selber vernieten sollte man nicht probieren. Dazu braucht man das richtige Werkzeug und muss wissen, wie es geht. http://www.louis.de/_406f660fc87c52d...p#artikelliste Die Batterie soll man alle Monate mal nachladen. Das Nachladen kostet doch nicht viel. Eine neue Batterie dagegen schon. Eine gepflegte Batterie hält ca. 6 Jahre. Da lohnt sich das bisschen Aufwand, denke ich. Ein Ladegerät kostet auch nicht die Welt. http://www.louis.de/_406f660fc87c52d...artnr=10003613 Mit dem Ladegerät für Pkw-Batterien sollte man nach Möglichkeit nicht laden. Der Ladestrom ist da zu hoch.
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#12 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 21.04.2011
Beiträge: 6
Baujahr: 1994
Kilometer: 18000
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@Goose
@Rocky @berndy nochmals thanks für die ausführlichen Infos mit den passenden links!! schöne feiertage wünsche ich allen
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#13 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 09.06.2006
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Geht es jetzt mit der neuen Batt wieder?
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#14 |
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Neuer Benutzer
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