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#1 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 21.04.2009
Beiträge: 20
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Hey Leute,
heute ist der große Tag Ich kann seit einer Woche nicht mehr Motorradfahren, weil ich festgestellt habe, dass meine Kette an unterschiedlichen Stellen unterschiedlich viel durchhängt.... Nun hab ich mir eine neue bestellt und will sie jetzt gleich einbauen. Ich hab schon das ein oder andere gelesen und auch mein Werkstatthandbuch ist sehr hilfreich jetzt wollte ich einfach aber nur nochmal von euch hören, ob ihr noch irgendwelche Tipps für mich habt.... Die ein oder andere Frage hat sich nämlich bei mir noch nicht erübricht... zb. Muss ich auf die Achsmutter beim wieder Einbau sowas wie Loctite schmieren? Oder wie muss ich die Kette schmieren? denn jetzt wird sie ja wohl komplett trocken sein. Freu mich schon auf eure Antworten... schönen Tag noch Jens
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Public-Relations-Manager
Registriert seit: 19.07.2004
Ort: Strausberg
Alter: 42
Beiträge: 24.180
Baujahr: 1998
Kilometer: 22000
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Wenn du das bei der Maschine noch nie gemacht hast, würde ich die Schwinge komplett ausbauen (dazu den Bremslichtschalter an der Fußbremse abziehen und die rechte Fußrastenplatte abschrauben) und die Schwingenlager und Lager der Umlenkung reinigen (mit Pinsel und Petroleum) und neu fetten (mit Lagerfett). Dann weiß man bei den Lagern woran man ist (die sind nämlich sehr teuer und keine DIN-Lager) und hat frisch gefettet auch erstmal laaaange Ruhe.
Auf die Achse kommt kein Loctite. Die ist über eine selbstsichernde Mutter oder eine Mutter mit Splint gesichert. Die Kette kannst/solltest du gleich mit Kettenspray behandeln. Die sind zwar schon vorgefettet, aber wer weiß ob das Zeug so gut wie dein Kettenspray ist. Nimm dir für den Umbau Zeit und mach überall schön sauber. Da kommt man nämlich nicht gut und entsprechend selten ran. Auch den schmodder unter der Ritzelabdeckung zu entfernen ist dem Leistungsgewicht förderlich Drehmomente für die Schrauben findest du in den FAQ hier im Forum.
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Wer hat noch keinen Organspendeausweis ? Warning: may contain Verballhornung. Suzuki - ride the wings of stain ! |
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#3 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 07.05.2007
Ort: 243**
Alter: 46
Beiträge: 422
Baujahr: 1993
Kilometer: 110000
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Ausbau der Schwinge ist meiner Meinung nach nicht nötig. Ich sehe da eher die Gefahr, dass man die Lager beschädigt. Aber die Vorrednermeinung akzeptiere ich natürlich als zulässig und grds. sehr korrekte Meinung.
Ich fahre seit 10 Jahren mit Kettentrennen (Hein-Gericke-Trennwerkzeug) und Vernieten, aber auch mit Clip-Schloss gut. Die Clipschlösser sind, wenn man sie sorgfältig einsetzt, so gut wie ein Nietschloss, gerade bei der niedrigen Leistung der GS 500. Bei verschiedenen Moppeds (Kawa Zephyr 550, Yamaha Virago) haben wir das immer so gemacht, zuletzt Sonntag bei meiner GS 500. Tipp: Zuerst Hinterrad raus. Dann alte Kette trennen, nicht abziehen, auf dem Ritzel (vorderes Kettenrädchen) liegen lassen. Neue Kette trennen (Garantie erlischt dann!), auf die alte Kette aufstecken und über das Ritzel drüberziehen. Dann hast Du kein Gefummel mit der Kettenführung. Für den Seegerinng, der das Ritzel hält (sieht aus wie ein Omega) bitte eine Spreiz-Zange besorgen. Alles andere ist verletzungsgefährlich. Kettenfett klebt wie Pumakacke. Besorge dir am besten Arzt-Gummihandschuhe. Man bekommt die Hände sonst kaum mehr sauber. Viel Erfolg!
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GS500 - mehr Mopped braucht kein Mensch! |
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#4 | |
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Gast
Beiträge: n/a
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