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#1 |
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Hi,
ich möchte bei meiner GS den Verschleiß der Kolbenringe prüfen und ggf. neue einbauen, da sie schon ziemlich viel Öl verbraucht. Bei der Gelegenheit natürlich gleich das Ventilspiel und andere Verschleißteile prüfen. Habt ihr Tipps für mich, worauf ich besonders achten sollte, was vielleicht häufige Fehler oder Teile sind die man gleich mit tauschen sollte wenn man den Kopf und Zylinder einmal runter hat? MfG Horst |
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#2 |
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Gast
Beiträge: n/a
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die dichtungen brauchst du ja eh und die kolbenringe.
wenn du alles schonmal auseinander hast, dann kannst du dir auch mal die ventile anschauen, ob die vielleict "verbrannt" sind. am häufigsten ist das linke auslassventil betroffen. du kannst auch gleich die ventile neu einschleifen. wenn du dir die dichtungen holst, dann nimm gleich nen dichtungssatz und wechsel die ventilschaftdichtungen mit. bei den kolbenringen auch den ölabstreifring mit wechseln. hast du schinmal nen motor zerlegt? beim zusammenbau ist darauf zu achten, die steurkette wieder richtig einzustellen. achtung es ist im rep.handbuch ne falsche abbildung drin! |
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#3 |
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Benutzer
Registriert seit: 20.01.2008
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Hi,
danke für deine Antwort. Einen Motor habe ich schon mehrmals zerlegt ja. Das waren zwar meist Zweitakter, aber wie ein Viertakter funktioniert weiß ich auch Das Reparaturhandbuch habe ich leider nicht, finde ich irgendwo eine Anleitung z.B. im Netz zum richtigen Einstellen der Steuerkette? Den Kopf habe ich schonmal runter jetzt, die Dichtung muss auf jedenfall neu, der hat schon etwas gesifft. BTW: Hab gerade mal geschaut, bei Louis kostet der Dichtungssatz knappe 75 €, wobei dort alle Dichtungen drin sind. Ich brauch jedoch eigentlich nur die Dichtungen für den Kopf, Kolbenringe etc. Bekommt man die auch einzeln z.B. beim Suzuki Händler meines Vertrauens? MfG MfG |
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#4 |
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Erfahrener Benutzer
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hallo,
der Ölverlust wird vermutlich eher durch die Ventilschaftdichtungen verursacht. Wieviel hat denn der Motor runter ? Wie hoch ist der Ölverbrauch ? Dafür müssen natürlich die Ventile ausgebaut werden. Dichtungssatz bekommst du bei Polo für ca. 50 € http://www.istegal.de//gallery2/main.php?g2_itemId=1659
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Gruß Krafti ---------- |
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#5 |
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Benutzer
Registriert seit: 20.01.2008
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Hey,
ich hab den Verbrauch nicht genau gemessen, aber würde sagen 1l / 1000 km könnte es schon sein. Der Motor hat knapp 46.000 km runter, wurde jedoch vermutlich einige Zeit ohne Luftfilter gefahren, den habe ich erst wieder eingebaut als ich sie bekomme hab und das festgestellt habe. Daher hoffe ich mal die Ventile und Kolben haben nichts größeres davon getragen, das wäre sonst vermutlich ein wirtschaftlicher Totalschaden. An die Ventilschaftdichtungen komme ich ja heran ohne den Motor komplett auszubauen oder? Das wäre sonst die nächste Sache, bevor ich weiter machen kann. MfG |
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#6 |
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Erfahrener Benutzer
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Hallo,
ich würde folgendes tun: - Kompression messen Selber oder beim netten Händler gegen einen Einwurf in die Kaffekasse -Ölverbrauch messen Die Differenz zwischen min und max am Ölmessstab beträgt ca. 400 ml. Der Ölverbrauch meiner 93er (Laufleistung ca. 76 TKM)GS lag bei ca. 0,6 Liter auf 1.000 km Meine 99er (Laufleistung ca. 30 TKM) braucht etwa 0,3 -0,4 Liter auf 1.000 km. Beide GS wurden bei diesem Verbrauch zu 90 % auf der Autobahn mit 120 - 140 km/h bewegt. Beim gemütlichen Touren über Landstraßen halbierte (mindestens) sich der Ölverbrauch.
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Gruß Krafti ---------- |
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#7 |
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Benutzer
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Hi,
also ich fahre meistens Landstraße (AB ist ja auch langweilig) und eben dort hatte ich diesen Verbrauch. Kann sein das er auf der AB sogar noch höher liegt, jedenfalls bin ich es leid ständig Öl nach zu füllen. Die letzte Fahrt der Saison führte mich knapp 300 km von Braunschweig nach Berlin über die AB (die ganze Zeit zwischen 120 und 170 km/h). Als ich heute die Kerzen heraus gebaut hab, waren diese annähernd weiß - was eigentlich auch kein gutes Zeichen sein kann. Momentan ist sie leider abgemeldet (Saisonkennzeichen), daher kann ich sie zum Messen der Kompression nicht in die Werkstatt bringen. MfG |
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#8 | |
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Erfahrener Benutzer
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Zitat:
Wenn du aus Raum BS bist, einfach mal melden, ich hab einen Kompressionsmesser (WHB) natürlich auch.
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Gruß Krafti ---------- |
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#9 |
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Das ist schön
Das Mopped steht momentan aber leider in der Nähe von Berlin zwecks Überwinterung (studiere in WF). Aber vielleicht wäre es möglich das ich mir das Gerät mal leihe über ein Wochenende? Ich habe vorhin mal das Ventilspiel gemessen (konnte leider nur bis 0,05 hinunter messen da meine Fühllehre nicht feiner ist). Jedenfalls war das Spiel am linken Auslassventil zu gering (weniger als die für mich messbaren 0,05 mm). Was kosten diese Shims mit denen ich das ausgleichen kann beim Händler so in etwa? Und noch eines: Ich hab festgestellt das die Einlassnockenwelle ca. 0,15 mm axiales Spiel hat. Bisher konnte ich noch kein deutliches "klackern" deshalb feststellen, aber wenn ich schonmal alles auseinander hab kann ich das ja gleich mit erledigen. In welchen Maßen gibt es solche Ausgleichplättchen? Es sollte ja noch etwa 0,05 mm Spiel bleiben habe ich gelesen, also bräuchte ich wohl eins mit 0,1 mm Stärke. MfG |
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#10 |
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Erfahrener Benutzer
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Klar,
das Messgerät kann ich dir für ein WE leihen. (Anschrift / Tel. können wir ja per PN austauschen). Suzi- Händler nehmen so etwa 4 € Tauschgebühr pro Shim. Ein paar Shims habe ich aber auch in meiner Garage. Welche Größe ist denn Eingebaut / brauchst du denn vorausichtlich ? Wegen dem axialspiel würde ich mir "keinen Kopf" machen, davon geht die Nocke normalerweise nicht kaputt. Viel wichtiger sind die richtigen Steuerzeiten: http://www.istegal.de//gallery2/main.php?g2_itemId=373
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Gruß Krafti ---------- |
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#11 |
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Erfahrener Benutzer
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Um den Begriff Axialspiel für die
"Noch nicht Motorschrauber" zu entwirren: Damit ist das seitliche Spiel der Nockenwellen gemeint. Fällt oftmals nur auf, wenn sich das Motorgeräusch beim Abstellen auf dem Seitenständer verändert.
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Gruß Krafti ---------- |
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#12 |
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Benutzer
Registriert seit: 20.01.2008
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Hallo,
das ist sehr nett danke Ich melde mich wenn ich wieder in Braunschweig bin, dann können wir das ja mal bei Gelegenheit angehen. Die Shim-Stärke weiß ich noch nicht genau, vielleicht brauche ich auch gar keine, das kommt drauf an was bei der Messung mit einer anderen Fühllehre ergibt. Vielleicht bin ich ja noch in der 0,03 mm Toleranz. Ansonsten brauche ich vermutlich von der Originalstärke +0,05 mm (glaube in diesen Abständen gibts die nur oder?) Das Bild mit den Steuerzeiten habe ich schon entdeckt danke! Anfang der Woche bekomme ich das Servicemanual, dann kann ich das hoffentlich auch alles ganz korrekt angehen. MfG |
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#13 |
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Benutzer
Registriert seit: 20.01.2008
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Eine kurze Frage noch zwischendurch: Auf dem Produktbild bei Polo des Motordichtsatzes für die GS (siehe auch http://www.polo-motorrad.de/group/7268/ ... ils.0.html ) finde ich die Dichtung unter dem kleinen Deckel auf dem Ventildeckel nicht, auf dem Bild von krafti (danke übrigens dafür! http://www.istegal.de//gallery2/main.php?g2_itemId=1667 ) ist sie jedoch drauf. Ist sie nun dabei oder muss ich die extra beim Suzi-Händler kaufen?
Und noch eine Frage: Sind die Krümmerdichtungen in dem Set vorhanden, oder muss ich die extra kaufen (gibts nämlich auch separat)? Auf dem Bild ist das so schlecht zu erkennen ob das wirklich die Krümmerdichtungen sind. Bitte um schnelle Antwort, da ich morgen die Sachen kaufen möchte! Danke |
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#14 | |
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Erfahrener Benutzer
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Zitat:
Die Dichtung vom Motorenlüftungsaufsatz auf dem Zylinderkopfdeckel brauchst du nicht unbedingt zu wechseln , gleiches gilt auch für die Krümmerdichtungen (insofern du keinen neuen Krümmer montierst) . Sowohl die Krümmer wie auch den Motorentlüftungsdeckel habe ich schon jeweils ca. 10mal ab- und wieder angebaut unter problemloser Wiederverwendung der alten Dichtungen .
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#15 | |
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Public-Relations-Manager
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Zitat:
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Wer hat noch keinen Organspendeausweis ? Warning: may contain Verballhornung. Suzuki - ride the wings of stain ! |
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#16 |
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Erfahrener Benutzer
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Um den Zylinderkopfdeckel unter dem Rahmen herauszubekommen und das Ventilspiel zu kontrollieren !
(in 19 Jahren kommt schon was zusammen)
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#17 |
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Benutzer
Registriert seit: 20.01.2008
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Das Problem ist das die Dichtung des Motorentlüftungsdeckels bei der Demontage kaputt gegangen ist (die Dinger sitzen aber auch fest, sind die aufgeklebt?)
D.h. die brauche ich auf jedenfall neu. Aber ich kann mir ja den Dichtsatz zeigen lassen, dann sehe ich ja ob der da drinnen ist. MfG |
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#18 |
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Erfahrener Benutzer
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Hast Du Lust , Bilder zu machen ?
Wäre sicher eine interessante Fotostory .
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#19 |
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Benutzer
Registriert seit: 20.01.2008
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Kann ich machen ja. Hab zwar jetzt schon den Ventildeckel etc. runter, aber egal.
MfG |
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#20 |
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Benutzer
Registriert seit: 20.01.2008
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So, der Kopf ist runter und siehe da: Eigentlich sieht alles gut aus. In der Laufbuchse des Zylinders sind sogar noch Spuren vom Hohnen zu erkennen - und das nach 46.000 km. Die Kolben schauen auf den ersten Blick auch ganz gut aus.
Brennraum und Dichtflächen sind schonmal von Ablagerungen befreit. Meine Frage noch: Bekomme ich den Zylinder herunter, ohne den Motor auszubauen? Wollte es nicht versuchen ohne es genau zu wissen um nicht die Fußdichtung evt. zu beschädigen. Dann könnte ich mir nämlich die Kolbenringe nochmal genau anschauen. Die gewünschten Bilder kommen dann später noch. MfG |
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#21 |
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Public-Relations-Manager
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Die Fußdichtung würde ich präventiv tauschen.
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#22 |
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Registriert seit: 20.01.2008
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OK, die ist sowieso bei dem Dichtungset dabei soweit ich weiß.
Bekomme ich denn den Zylinder herunter? Oder, falls nicht, sind die äußeren Stehbolzen eingeklebt oder kann ich sie heraus schrauben? Weil dann würde es definitiv klappen. MfG |
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#23 | |
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Gast
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irgendwer schaffts den zylinder herunter zunehmen, ohne den motor auszubauen.
ich habs noch nicht versucht bei meinen 3 motorrevisionen. motor ausbauen ist sicherer und einfacher, du mußt ja auch noch die dichtflächen säubern Zitat:
die fußdichtung dürfte doch schon kaputt sein der hast du den kopf einfach so runter bekommen, ohne das sich der zylinder mit angehoben hat?? |
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#24 |
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Die Arbeit mit Motorausbauen wollte ich mir ersparen, dafür ist mir die Zeit zu knapp da ich nur wenig Zeit neben Arbeit/Studium habe das zu machen.
Der Zylinder hat sich wenn überhaupt nur sehr wenig angehoben beim Abheben des Kopfes. Aber gut, ich werde versuchen den Zylinder herunter zu bekommen, zur Not hab ich ja immernoch die Möglichkeit den Stehbolzen zu entfernen (hoffentlich). MfG |
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#25 |
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Erfahrener Benutzer
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Hi,
Zylinderfuß geht runter, auch mit eingebautem Motor. Ein wenig zirkeln muss man aber schon. Und beim Abheben aufpassen, dass die Passhülsen nicht in den Motor fallen. Die sitzen normalerweise relativ fest, aber........ Der Einbau vom Zylinderfuß geht am Besten zu 2 zweit. Dichtflächen vorher mit Dichtungsentferner reinigen ! http://www.istegal.de//gallery2/main.php?g2_itemId=1914 Schauen ob die Position der Nuten an den Kolbenringen noch passt ! (noch keine Bilder Einer drückt die Kolbenringe zusammen , der 2. ruckelt vorsichtig den Zylinderfuß über die Kolbenringe. (Kostet bei meiner Frau immer mindestens 1 Fingernagel pro Kolben) Tipp: Wenn irgendmöglich in die Löcher vom Rumpfmotor Putzlappen in die Öffnungen stopfen- vor dem Schrauben- (aber anschl. das Entfernen nicht vergessen). Am Zylinder nicht ohne Drehmomentschlüssel schrauben !
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Gruß Krafti ---------- |
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#26 |
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Danke, das mit den Lappen kenne ich schon aus meiner Zweitakt-Zeit
Wenn ich den Zylinder runter hab kann ich ja Fotos von den Kolbenringnuten und den Ringen in der richtigen Position machen und sie dir zur Verfügung stellen für deine Sammlung, haben ja schließlich alle was von. MfG |
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#27 |
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Erfahrener Benutzer
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Falls dir doch was in den Motor rammeln sollte, schnapp dir am Besten einfach einen Magnetheber, bevor du deine GS rumdrehst...
Mir ist etwas sehr Ähnliches auch schon Mal passiert und ich hatte das Schwein, es auf diese Weise entfernen zu können. Hätte mir im Nachhinein fast in den Hintern gebissen, das kannste glauben.. Gruß, M.
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GM51B, 19Mm, Bj.´98, schwarz, offen, K&N, Pirelli Sport Demon, Heckantrieb KTM 640 LC4, 6Mm, Bj.´05, orange, offen, Maschine von Sommer KTM mit 67PS, Pirelli Scorpion Member of *HIRSCHWURSCHT BURSCHEN* |
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#28 |
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Registriert seit: 20.01.2008
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Das glaube ich gern
Einen Moment nicht aufgepasst da ist das schnell passiert. Naja heute kommt jedenfalls der Zylinder runter, und dann kann ich mir die Kolbenringe anschauen. Hoffentlich kommt bald der Dichtsatz von Polo, damit ich wieder mit der Montage anfangen kann, bis Ende der Woche soll sie nach Möglichkeit fertig sein. MfG |
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#29 |
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Hi,
nun mal eine Frage an die erfahrenen Schrauber: Als ich vorhin den Zylinder herunter genommen habe, musste ich feststellen das sich ÜBERALL Sand befand - vor allem rund um die inneren Stehbolzen, teilweise sogar UNTER der Fußdichtung. Ich habe keine Ahnung wie der da hin gekommen ist Die Muttern die Zylinder und Kopf befestigen waren eigentlich straff angezogen, d.h. die Flächenpressung dürfte ausreichend gewesen sein um zu verhindern das dort von außen Dreck eindringen kann. Jedenfalls hat es mich über eine Stunde gekostet das ganze penibel zu reinigen. Die Kolbenringe sehen noch sehr gut aus, lediglich die Kolben müssen mal in Krümmerrichtung Kontakt mit der Laufbahn gehabt haben, hier sind leichte Einlaufspuren zu erkennen. Die scheinen jedoch nicht so dramatisch zu sein. MfG |
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#30 |
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Sand
War der Motor vielleicht mal beim Sandstrahlen ? Hoffentlich sind die Ölleitungen nicht "versandet".
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#31 |
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Ich denke doch nicht nein
Wie gesagt, erklären kann ich mir das leider auch nicht. Ich hoffe nur das ich nichts übersehen habe bei der Reinigung und mir nicht nach all der Arbeit gleich ein kapitaler Motorschaden ins Haus steht. MfG |
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#32 |
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Erfahrener Benutzer
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Hmm,
also schön sieht der Bereich bei meiner 93er nach ca. 76 TKM auch nicht aus.
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Gruß Krafti ---------- |
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#33 |
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In der Tat ja
Ich habe jetzt mal den Kopf zum örtlichen Suzuki-Händler geschafft um die Ventilschaftdichtungen wechseln zu lassen, Zitat: "Vor Montag wird das aber nichts, ist ja schließlich schon Donnerstag." *grml* Nuja, er meinte außerdem das ich den Ölabstreifring am Kolben nachmessen soll weil über die Ventilschaftdichtungen wohl nicht soviel Öl verloren gehen kann. Hat jemand mal die Soll-Maße für mich, so dass ich das mal messen kann ob die verschliessen sein könnten? MfG |
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#34 |
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Benutzer
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Hi,
heute konnte ich endlich den Kopf wieder aus der Werkstatt holen und mit der Montage beginnen. Zylinder und Zylinderkopf sind wieder drauf, die Nockenwellen montiert und Steuerzeiten eingestellt. Nun noch die Frage: Ist es richtig das die Schrauben der Nockenwellenlagerschalen nur mit 8-12 Nm angezogen werden? Ich habe sie jetzt mit den maximalen 12 Nm angezogen, das kommt mir jedoch trotzdem noch sehr wenig vor. Gerade für solche hochfesten Schrauben. Habe Angst das die sich wieder los vibrieren bei einem so geringen Anzugmoment. Nun muss ich mir nur noch ein paar neue Shims besorgen, da bei 3 Ventilen das Spiel zu gering war. MfG |
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#35 |
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Erfahrener Benutzer
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Achtung !
Zieh die Schrauben auf keinen Fall zu fest an . Nimm zur Sicherheit lieber nur 10Nm . An der Stelle im Kopf reißt das Gewinde ultra leicht aus und läßt sich kaum zufriedenstellend reparieren . Ist mir bei meiner GS400 damals passiert und der Grund warum ich mir dann ne 500er gekauft hab (bzw. kaufen musste) .Die ganze Arbeit die du dir bisher gemacht hast wäre dann umsonst . Übrigens : Allein der Wechsel der Ventilschafftdichtungen hat bei meiner 400er damals enorm viel ausgemacht .Ölverbrauch war danach wieder fast bei Null.
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#36 |
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OK, dann werde ich das wohl lieber dabei belassen, wollte nur sichergehen das ich keine falschen Informationen hab, weil mir das wirklich extrem wenig vorkam.
Ich hoffe doch das sie danach wesentlich weniger Öl verbraucht, denn das vorher war definitiv zuviel. MfG |
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#37 |
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Benutzer
Registriert seit: 20.01.2008
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Hi,
ich habe heute alles zusammen gebaut, und wollte gleich mal eine Runde zur Probe drehen - aber Pustekuchen, sie sprang nicht an. Also erstmal nach der Ursache geforscht - die war schnell gefunden. Es pfiff ganz offensichtlich zwischen Zylinderkopf und Zylinder - die Verdichtung war also hin. Also wieder alles auseinander. Dachte schon ich hätte ich Kopfdichtung vergessen, aber dem war nicht so ... Was ich jedoch festgestellt habe, die Zylinderkopfdichtung aus dem Dichtsatz von Polo unterscheidet sich durch 2 Löcher für Schrauben, wo eigentlich keine sind von der Originalen. Hat das schonmal jemand festgestellt? Die Löcher liegen in Richtung Auspuff, knapp vor Ende der Dichtfläche, etwa 4-5 cm von der Steuerkette entfernt. So, nachdem ich alles wieder zusammen gebaut hatte und diesmal den Kopf mit mehr als den vorgeschriebenen 40 Nm angezogen hab, war dort endlich kein Zischen mehr zu vernehmen. Dafür, und das ist mein jetziges Problem, habe ich einen Kompressionsverlust an den Ventilen. Wenn ich die Kurbelwelle durchdrehe und gleichzeitig in den Einlass schaue, sehe ich wie sich rund um die Ventile nach dem Schließen feine Bläschen bilden und man hört es ganz deutlich Zischen. Das Ventilspiel ist bei dem einen Ventil genau nach Vorschrift, bei dem anderen noch etwas zu groß (korrigiere ich morgen), es kann also nicht sein das die Nockenwelle das Ventil etwas geöffnet hält. Ich habe die Ventile gerade neu Einschleifen lassen, also eigentlich sollten sie vernünftig abdichten. Was sagt ihr, woran kann das liegen? Haben die Leute in der Suzuki-Werkstatt womöglich geschlampt? MfG |
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#38 |
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Hmm,
dir ist schon klar, dass du die gleiche Z-Kopfdichtung nach dem Einbau kein 2.Mal verwenden solltest.. Welche Löcher in der Dichtung ? http://www.istegal.de//gallery2/main...serialNumber=3 http://www.istegal.de//gallery2/main.php?g2_itemId=84
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Gruß Krafti ---------- |
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#39 |
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Das ist mir schon klar ja, aber ich will deshalb jetzt auch keinen neuen Dichtsatz kaufen, zumal die Dichtung sie noch nicht so stark gesetzt hatte und ich denke das sie dennoch ihre Arbeit tun wird.
Die Kopfdichtung stellt nun auch nicht mehr das Problem dar, hier scheint alles dicht zu sein. Mein Problem sind die nicht vernünftig schließenden oder undichten Ventile ... MfG |
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#40 |
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Erfahrener Benutzer
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Hmm,
dann wurden die Ventile vielleicht nicht sauber eingeschliffen. Habe ich auch erst einmal gemacht, dabei hat mir aber ein Kumpel aus BS, "das Händchen geführt". Ist zumindestens für mich nicht ganz einfach.
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Gruß Krafti ---------- |
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#41 |
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Hm das wäre auch für mich die einzig logische Erklärung. In der Werkstatt meinten sie zwar das die Ventile gerade noch grenzwertig sind, aber es müsste noch nicht unbedingt neue rein, daher sollten sie nach dem Einschleifen ja eigentlich wenigstens dicht sein.
Mal schauen ob es noch andere Meinungen gibt, und ansonsten werde ich dort wohl nochmal nachfragen wie das denn sein kann ... Schonmal danke für die Hilfe MfG Horst |
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#42 |
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Ansonsten mal bei den Cracks nachfragen.
Sind viele Berliner + Braunschweiger: http://www.m-j-s-motorbox.de/sites/main.htm
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Gruß Krafti ---------- |
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#43 |
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Erfahrener Benutzer
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Die Ventile sollten nach dem einschleifen , schon ordentlich schließen .
Bei ausgebautem und umgedrehtem Kopf sollte hineingegossene Flüssigkeit nicht durch die Ventile abfliessen , sonst würde ich reklamieren .
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#44 | |
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Zitat:
MfG |
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#45 |
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So,
hab mal meine alte Dichtung (GS500 BJ93) rausgekramt. Stimmt in der Polo-Zylinderkopfdichtung sind 2 "überflüssige" Löcher. [attachment=0:12ti4ewj]zylinderkopfdichtung_vergleich4.jpg[/attachment:12ti4ewj] Aber die Ursache der undichten Ventile ist wahrscheinlich eher bei der ausführenden Werkstatt zu suchen
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Gruß Krafti ---------- |
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#46 |
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Ja, das war nur auf die Undichtigkeit am Zylinderkopf bezogen, aber das ist ja mittlerweile Geschichte (hoffe ich zumindest).
Die Undichtigkeit der Ventile kann ich mir auch nicht anders erklären als das sie entweder gar nicht oder aber falsch eingeschliffen wurden. Werde ich mich wohl beschweren müssen ... MfG |
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#47 |
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Eben,
deshalb bin ich ich seit 3 Jahren und ca. 100 TKM "werkstattfrei". kaputtmachen kann ich selber, nur viel billiger.
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Gruß Krafti ---------- |
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#48 |
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Benutzer
Registriert seit: 20.01.2008
Beiträge: 73
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Der gleichen Meinung bin ich eigentlich auch
Mir fehlte nur leider das Spezialwerkzeug dafür, deshalb habe ich das dann einfach gleich machen lassen. Nun ja, man lernt immer nur dazu ... MfG |
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#49 | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 11.01.2008
Ort: Baden
Alter: 57
Beiträge: 3.866
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Zitat:
Die sollen dir aber jetzt bloß nicht noch die neuen Schaftdichtungen verhunzen .
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#50 |
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Benutzer
Registriert seit: 17.02.2008
Ort: OVP
Beiträge: 55
Baujahr: 1996
Kilometer: 39000
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Hallo Horst!
Hast Du den Kolben, Kolbenringe und Zylinder auch mal vermessen, nach dieser Laufleistung? Denn wenn der Zylinder nicht mehr Rund ist helfen auch keine neuen Kolbenringe !!! Ich habe gerade mal einen Zylinder mit Kolben aus einer Unfall GS mit 9 Tkm vermessen, den ich mir mal als Ersatz vom Händler für meine GS besorgt habe. Die Messwerte waren: Zylinderovalität : 0,04 mm[/b][/b] Zylinderbohrung : 74,01 - 74,05 mm Kolbendurchmesser : 73,92 mm Habe den Zylinder jetzt neu bohren und hohnen lassen und neue Übermasskolben gekauft. |
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