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#1 |
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Erfahrener Benutzer
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Hallo!
Ich war letztes Wochenende mit meiner GS ein wenig unterwegs, da ich dachte, die Werkstatt hätte alle Fehler beseitigt. Problem 1: Das Moped läuft teilweise nur auf einem Zylinder. Wenn ich den Choke ziehe und den linken Kerzenstecker abziehe und sie starten will, springt sie gut an. Sobald ich den Choke schließe, geht sie rechts aus. Halte ich den rechten Zylinder aber auf ca. 5000 U/min, läuft er (mehr oder weniger) ordentlich mit. Egal ob mit Choke oder ohne. Bisher habe ich probiert: Kerzenwechsel- erfolglos; Zündspulenwechsel- erfolglos; Zündkabelwechsel- erfolglos; CDI-wechsel- erfolglos; Vergaser überprüft- erfolglos. Ich habe also keine Idee mehr! Problem 2: Das hängt wahrscheinlich mit Problem 1 zusammen. In der Ebene schafft meine GS gerade mal 120-130 km/h. Sobald ich eine kleine Steigung erklimmen will, geht sie auf ca. 100 km/h runter. Bisher überprüft: Kompression: ca. 10,4 auf beiden Zylindern; Vergaser, wie oben schon beschrieben; Ventilspiel ist neu eingestellt und korrekt. Problem 3: Beim Anfahren und beim Gangwechsel habe ich immer ein Ruckeln. Meine Idee wäre, daß evtl. die Kupplung nicht richtig greift. Könnte das sein? Ich komme manchmal auch nicht richtig los beim Anfahren, trotz höherer Drehzahl. Problem 4: Es ist nicht wirklich ein Problem, interessiert mich aber trotzdem. Ich hatte auf 900 km einen Verbrauch von 1 Liter Öl. Kann man da etwas dagegen tun? So, das war es erstmal. Reicht ja auch für ein einzelnes Moped. Ich bin über jeden Tipp dankbar, da ich und die Werkstatt jetzt schon seit Wochen daran rumschrauben. Ach ja, das Moped ist offen und Baujahr 93 und hat ca. 40000 km runter. Vielen Dank schonmal! Grüße, Eike |
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#2 | |
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Gast
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Zitat:
ja. motor ausbauen, ventilschaftdichtungen und/oder kolbenringe erneuern. |
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#3 |
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Erfahrener Benutzer
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Nee, also die Drehzahl bleibt dann recht stabil, aber es fehlt irgendwie die Kraft.
Das mit dem Öl lasse ich dann lieber erstmal. |
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#4 |
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Erfahrener Benutzer
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Hat mir denn wirklich keiner der Fachleute hier noch nen sachdienlichen Hinweis?
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#5 | |||||
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Erfahrener Benutzer
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Zitat:
Zitat:
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Zitat:
Prinzipiell würde ich bei deinen vielen Problemen erst ein Problem angehen (am besten das mit dem Ölverbrauch) und schauen, ob die anderen Probleme dadurch bereits behoben sind. Zitat:
Grüße Mick
__________________
The Grim Reaper |
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#6 |
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Erfahrener Benutzer
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Hi Mick.
Die Werkstatt werde ich nicht wechseln, da ich bei denen das Moped gekauft habe. Die stehen also für die Reparaturen gerade Das Problem ist, daß die halt auch keine Ahnung mehr haben. Die Düsen im Vergaser sind neu. Im Bad war er jetzt auch schon mehrfach. Die Kerzen sehen relativ identisch aus. Die Spitze ist bei beiden hell, bei der rechten Kerze ist aber am Ansatz zum Gewinde eine dünne Rußschicht. |
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#7 |
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Super-Moderator
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Hoher Ölverbrauch = hoher Verschleiß (vermutlich Ventilschaftdichtungen da die Kolbenringe ja noch gut abzudichten scheinen), der Ölverbrauch könnte aber auch an hohen Drehzahlen liegen.
Mangelnde Leistung bei guten Kompressionswerten deutet auf ein Problem mit der Spritversorgung hin. Wenn die Werkstatt, wo ja hoffentlich mindestens ausgebildete Kfzler oder noch besser 2-Rad-Mechaniker arbeiten, die das Objekt vor sich haben, das nicht weiß, wie sollen wir das dann wissen. Manchmal ist das Problem ganz banal, Dreck in der Benzinleitung, oder so was, nur dran denken muss man. Bei einer Bekannten wurden für mehrere 100 € Steuerteile beim Pkw getauscht da die Bordelektronik einen Fehler anzeigte. Nachdem die 1. Werkstatt das Problem trotzdem nicht beheben konnte, hatte die 2. Werkstatt einen gerissenen Schlauch für 5 € gewechselt und der Fehler war behoben. Vll. ist es doch nicht verkehrt mal jemand anderes dran zu lassen. Manchmal ist man ja selber von seiner Idee so überzeugt, dass man an andere Möglichkeiten nicht mehr denken kann. |
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#8 |
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Gast
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da der motor und zündung ausgeschlossen werden kann, bleibt nur noch der vergaser übrig. "geprüft- erfolglos" ist nicht gerade aussagekräftig. lass den mal ins ultraschallbad werfen.
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#9 |
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Erfahrener Benutzer
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@chaos: Der Vergaser war jetzt auch schon mehrfach im Ultraschall. Da ist alles sauber oder neu.
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#10 |
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Gast
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läuft denn sprit in die kammern?
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#11 |
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Erfahrener Benutzer
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Ja die Kammern sind voll. Der Schwimmerstand stimmt auch.
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#12 |
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Gast
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springt das möpp nu gar nicht mehr an wie im generatorfred geschrieben oder läuft sie nur unsauber? wurde der zündgeber überprüft? was mich noch einfällt sind kontaktschwierigkeiten im kabelbaum. um das auch auszuschließen sollte man die länge der funken messen und keine teile tauschen.
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#13 |
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Erfahrener Benutzer
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Inzwischen springt sie nichtmehr an.
Egal ob mit oder ohne Choke, Startpilot oder Bremsenreiniger. Keine Chance. CDI hab ich schon gewechselt. |
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#14 |
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Gast
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na denn... zündimpulsgeber durchmessen. wenn ok, funkenlänge messen. das teil gibts bei lois, artnr 10003448. bringt das auch nix, vergaser ausbauen und in eine gs in deinem umkreis einbauen. hast du keine in deiner umgebung, zu mir schicken, ich häng ihn dann in mein möpp.
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#15 |
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Erfahrener Benutzer
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Die Länge eines Zünfunkens messen ? Ist das nicht durch Anode und Kathode der Zündkerze vorgegeben ?
Impulsgeber messen - wie und wo ? Und um was für ein Geber handelt es sich denn überhaupt ? Hall IC oder Induktiv ? Welche werte müssen rauskommen ? ... Fragen über Fragen... Hast du überhaupt nen Zündfunken Eike ? |
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#16 |
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Erfahrener Benutzer
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Ich werds probieren.
Danke erstmal für die Tipps. Die Länge des Funkens kann man mit ner selbstgebastelten Halterung überprüfen. Das haben wir mal im MZ-Forum diskutiert. |
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#17 |
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Erfahrener Benutzer
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Funkelänge ??? *kopfkratz*
Erstmal prüfen ob überhaupt n Funke da ist indem die Kerze mit dem Gewinde auf Motormasse legst und startest. Kannst du mir mal den Link von diesem Funkenstreckenprüfer aus dem MZ forum mal schicken würde mich echt mal interessieren. |
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#18 | |
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Gast
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Zitat:
arbeitet induktiv. cdi- stecker oder impulsgeberstecker vom baum trennen. zwischen der braunen und schwarz/ blauen sowie zwischen der schwarz/ blauen und grün/ weißen strippe muss jeweils ein widerstand zwischen 250-420Ohm messbar sein. |
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#19 |
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Erfahrener Benutzer
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wenn man funkenstrecke messen muss ist wohl einiges faul, dann würd ich mal sagen liegen wohl zuwenig Volt an um eine ausreichende ionenleitung ( zündfunke ) zu bilden ( wicklungsschluss im sekundärkreis der zündspule ) ich kenne nur Fühlerlehren die man zwischen die Elektroden schiebt...
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#20 |
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Ich hab das mal aus dem Forum kopiert.
Ist ein einfacher Aufbau, geht aber. Unter A4.4 zu finden. http://pic.mz-forum.com/lothar/ELEKTRIK/Elektrik.htm |
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#21 |
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Gast
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unterspannung an der zündbox wäre möglich, auf die möglichen kontaktprobleme hab ich oben schon hingewiesen. batterie kann nicht sein, sonst würde der anlasser nicht (so richtig) drehen. deinen rat, erstmal nachzusehen ob überhaupt ein funke da ist, sollte man zuerst befolgen. bis vor kurzen hab ich den standpunkt vertreten, dass eine widerstandsmessung der spule ausreicht um das auszuschließen. hier ist aber der fall aufgetreten, dass die messung korrekte werte lieferte, die spule unter last aber nicht funktionierte.
so prüft man den abbrand der kerzen. |
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#22 |
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Erfahrener Benutzer
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Also ob ich nen Funken habe, habe ich natürlich auch schon kontrolliert, ist ja nicht mein einziges Moped.
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#23 |
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Erfahrener Benutzer
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Dankesehr, sieht ja nach einem richtigen Werk aus dieser Artikel über MZ Zweitakter. Ich würde soeine Prüfung jedenfalls nicht vollziehen da es im Grunde schon ausreicht die Zünspule ( Ohm ) durchzumessen um Festzustellen ob sie in Ordnung ist. Im Werkstattalltag wurde bei uns jedenfalls noch NIE irgendeine Funkenstrecke gemessen...
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#24 |
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Ich habe jetzt auch schon vier unterschiedliche Zündspulen gemessen. Keine kam an die Werte im Werkstatthandbuch heran. Alle vier hatten aber fast identische Werte.
Es ist ja recht unwahrscheinlich, daß ich ausgerechnet vier defekte Spulen erwische. |
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#25 | ||
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Zitat:
unterspannung an der zündbox ? das ist eine DC CDI , wird also von der Batterie versorgt , wäre echt banal wenn nur ein kontakt lose wäre aber möglich. Kann auch möglich sein das intern was im Eimer ist ( der Hochspannungskondensator, Thyristor oder Transistor ? ) aber so wie ich verstanden habe hat eike die CDI sogar schon malgetauscht. Zitat:
In dem Fall klingt das mit der Funkenstrecke schon recht plausibel um die Spule zu Testen ( wenn auch unnötig ). Aber wenn man die Zeit dafür hat... Vielleicht sind die Induktivgeber auch soweit fertig das die Signalspannung nicht mehr ausreicht um in der CDI verarbeitet zu werden. ? Müsste man im ausschlussverfahren herausfinden. @ Eike : Wenn ich dich recht verstehe hast du also keine funken ? Geändert von Luftwiderstand (08.06.2010 um 16:39:37 Uhr) |
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#26 |
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Gast
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gibts in der box nicht. genau genommen darf das ding gar nicht cdi genannt werden weils eben keine kondensatorzündanlage ist. in der box gibts nur ne latte von dioden, transistoren und 2 ic's. eigentlich ne frechheit für ne hand voll halbleiter und standartbauelemente so viel geld zu verlangen
nein. bei einen wicklungsschluss wird die genutzte länge des drahtes verkürzt wodurch der widerstand sinkt. wicklungsschlüsse sind aber nicht der einzige grund der zum versagen von spulen führt. wie bei einer kaskade in röhrenmonitoren, kann die isolierung nur teilweise versagen. beim monitor knackts dann und das bild verschwindet im rythmus der geräusche. der funke springt innerhalb des trafos zwar über, ein wicklungsschluss liegt aber noch nicht vor. |
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#27 |
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Wenn es keine CDI bzw keine HKZ ist kann es wohl nur eine TSZ-I sein ... wundert mich gerade ein wenig...hätte schwören können die GS hat eine CDI...
Edit : Habe mich falsch ausgedrückt, ich meinte ursprünglich nicht den Wicklungsschluss sondern Windungsschluss. Kann also ein Windungsschluss durch Ω - Messung festgestellt werden ? Dürfte nicht der Fall sein oder ? Geändert von Luftwiderstand (08.06.2010 um 22:32:12 Uhr) |
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#28 |
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@Luftwiderstand: Doch, ich habe nen Funken.
Bei den elektrischen Diskussionen halt ich mich lieber mal raus, davon hab ich keinen Plan. |
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#29 |
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Erfahrener Benutzer
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ist für dein Problem auch erstmal nicht so wichtig. Wenn du sagst du hast deine beiden Funken pro Zyl. und er Satt und kräftig ausschaut sollte es an diesem selber erstmal nicht liegen. Ich gehe jetz mal davon aus der zündzeitpunkt ist korrekt ( ist ja schliesslich kein unterbrecherkontakt )
Ist schon Kurios, was Problem Nr 1. betrifft hast du ja wohl schon alles mal getauscht spulen ,magische zündbox, zündkabel, kerzen...und beim Vergaser warst du dir auch sicher das alles Korrekt zusammengebaut wurde. Regulierschraube , Schwimmerstand, Düsen, Membrane hat keine Löcher, usw. usw.... Zündung wurde wohl auch schonmal ausgeschlossen dann müssten theoretisch deine beiden Töpfe laufen.... Was leistungsverlust und Ölverlust betrifft durch undichte stellen ist erstmal eine andere sache. Grundsätzlich Zündfähiges Gemisch + Zündfunke = Verbrennung. Eins von beidem muss verursacher deiner Problematik 1 sein. wie Berndy Mal gesagt hat : Manchmal ist das Problem ganz banal Und dann genügt die klare Darstellung eines Problems manchmal nicht, um eine Lösung zu finden. Geändert von Luftwiderstand (09.06.2010 um 00:06:02 Uhr) |
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#30 |
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Erfahrener Benutzer
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Das einfachste wäre doch nur mal zu prüfen ob die Kerzen nach einem erfolglosen Startversuch nass oder trocken sind - nicht wahr?
Nass: Zündungsproblem (oder Vergaser so defekt das sie sofort komplett absäuft = eher unwahrscheinlich) bzw. LuFi total zu (vergessenes Tuch im LuFi oder falsch eingebaut?). Trocken: Spritversorgungsproblem! Wenn du es ganz genau haben willst: Sprüh beim Start mit Starthilfespray in die Airbox - wenn sie dann kurz anspringt kriegt sie einfach nur keinen Sprit... Wenn du das einmal weist kann man gezielt weitersuchen...... @Chaos: Ganz so primitiv ist auch die alte Zündbox nicht - auch da gibts weit mehr Elektronik drinnen als du vermutest (und das kostet schon etwas). |
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#31 | |
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Gast
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wenn ich deine kryptischen abkürzungen richtig deute, meinst du wohl hallgeberkontaktzündung und transistorzündung- letzteres ist der fall.
Zitat:
harry, du bist mein gott den ich verehre und anbete. niemals würde ich mich erdreisten, deine aussagen in frage zu stellen, geschweige denn anzuzweifeln. aber in dem fall hast du unrecht. ich hab eine zündbox in mühevoller kleinarbeit aufgemacht. die teuersten bauelemente sind die leistungstransistoren in der ausgangsstufe die einzeln z.Z. 5€/stk kosten. dann gibts noch 2 billige komparator-ic's, der rest sind standartbauelemente in smd- form. |
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#32 |
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@ cha0s : entschuldige
CDI : Condensator Discharge Ignition - zu deutsch : HKZ : Hochspannungskondensatorzündung. DC CDI = Gleichspannungs HKZ AC CDI = Wechselspannungs HKZ TSZ : Transistorspulenzündung , TSZ - I über Induktivgeber TSZ - H über Hallgeber. Geändert von Luftwiderstand (09.06.2010 um 18:24:06 Uhr) |
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#33 | |
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Erfahrener Benutzer
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Zitat:
Von welchem Bj? Kann nur vor 1997/8 sein (und das ist auch länderspezifisch) - das waren noch relativ einfache Zündboxen (da wars wirklich noch recht beschaulich einfach), danach siehts anders aus (Umstellung auf digitale Zündung).......... Man muss villeicht zur Ehrenrettung von Suzuki sagen (und das gilt auch für die anderen): Verdient haben die Firmen fast immer nur am Ersatzteilverkauf. Für eine GSX1100_Katana bekam as Werk 1982 ganze ÖS 27000.-, das wären heute nichtmal ganz €2000.-......und wir haben hier locker ÖS 100000.- dafür hingeblättert....villeicht bringt das ein bischen Verständnis warum die Ersatzteile meist so teuer sind......der Einkaufspreis der Zündbox für Suzuki bei Denso wird vermutlich nahe dem was wir unter einem "Witz" verstehen, gelegen sein..... Kleine Geschiche am Rande: Beim Roller meiner Tocher (50ccm AY-Katana) sind vorige WO die beiden Scheinwerferlampen durchgebrannt. Tollerweise sind das 12V/15W Lampen mit Bilux-ähnlichem Sockel.....die man natürlich ausser bei Suzuki nirgends (oder nur schwer) kriegt - und dort kosten die €27.- DAS STÜCK!! Ich habe den Biluxsockel runtergelötet und auf 12V/18W Blinkerlampen raufgelötet und gut ist es - auch bei mir ist es da vorbei mit der "Ehrenrettung"..... |
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#34 |
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Erfahrener Benutzer
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@eike: Hast du das Kerzenbild schon geprüft (wie oben geschrieben)?
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#35 | |
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Gast
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wie gesagt, sind keine digital-ic's drin. wäre möglich, eine digitalzündung mit diskreten bauelementen zu machen, aber so dämlich wäre kein entwickler auf der erde.
Zitat:
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#36 |
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Erfahrener Benutzer
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Was versteht ihr denn unter einer Digitalzündanlage ? Oder ab wann
wird eine Zündanlage bei euch Elektronikern zu einer Digitalen ? Ps: Was sind diskrete Bauelemente ? |
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#37 |
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Gast
Beiträge: n/a
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wird n mikroprozessor drin sein, der die signale entgegen nimmt, zeitabläufe gemäß programmplan abarbeitet und das zündsignal zur endstufe weiterleitet. is aber nur ne vermutung. bis 97 wurde die zündung analog gesteuert, mit verstärkern, schwellwertschaltern und zeitgliedern. wo man nun die grenze zwischen digital und analog ziehen muss, vermag ich nicht zu beantworten.
diskrete teile sind alle bauelemente (kondensatoren, widerstände, transistoren usw...), die nicht in einen kleinen schwarzen kasten gepackt werden, der sich "integrierte schaltung" nennt. |
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#38 |
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Erfahrener Benutzer
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Kilometer: 1.1mio
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Kleiner Exkurs in die Welt der Suzuki-Zündsysteme:
Allgemein definiert ist "Analog" eine aus diskreten Bauteilen aufgebaute Schaltung die unendlich viele elektrische Spannungs/Stromzustände kennt. Die Schaltungen sind mehr oder weniger aufwendig und haben keine "Eigenintelligenz" - da.h es gibt nur ein festes Verhältnis zwischen Drehzahl und Zündzeitpunkt, sowie zusätzlicher Vorzündregelung bei Drehzahlen unter ca. 3000rpm (früher meist sogar auch noch mit mechanischem Fliehkraftregler realisiert). Das wurde bei der GS bis ca. 1997/8 verbaut...... Digital ist das dann wenn der Zündzeitpunkt durch eine MPU errechnet wird (nach mehr oder weniger "intelligenten" Programmen. MPUs muss man sich dabei wie eine CPU mit Zusatzfunktionen wie speziellen E/A-Ports, RAM/ROM, etc. vorstellen - fast so wie ein heutiges SoC (system-On-a-Chip). Dabei gibt es 2 Systeme: 1. Zeitpunkt wird auf Grund von Sensordaten über eine Formel errechnet 2. Der Zündzeitpunktsverlauf über die Drehzahl ist als Kennfeld abgespeichert Meistens ist die Realität eine Mischung aus beiden Methoden: Abgespeicherte Kennfelder welche je nach Motor-Event mit Offsets versehen werden. Üblicherweise gibt es auch mehr als nur ein Kennfeld in solchen Systemen, welche unterschiedliche Leistungsstufen bzw. Betriebsmodi repräsentieren (siehe die GSXR-Serie) Bei unserer GS ist das alles etwas einfacher, aber im Grunde auch so: Sie hat eine 8Mhz/8Bit CPU mit mindestens 2 (villeicht auch mehr - ist nicht so leicht rauszufinden) Kennfeldern und mindestens 4 Offsets (2,3. Gang, Neutral, PVLS). Das 2. Kennfeld wird dabei gemeinsam mit dem 4. Offset beim Ansprechen des PVLS aktiv. Offset 1 und 2 wird im 2. und 3. Gang zur Erreichnung der Lärm- und Abgasvorschriften benötigt (Zündzeitpunkt wird zurückgenommen). Der Offsett 3 ist nur im Leerlauf und unter 1800 rpm aktiv und ist erst seit 2004 implementiert (Kat!) Nach den wenigen zugänglichen Unterlagen hat die in der GS integrierte MPU ein ROM von 256KB, ein G-RAM(ähnlich einem FlashRAM!) von 16KB und 4KB echtes RAM. Wenn man weis wie die Datenmatrizen für ein Kennfeld (für die GS!) aufgebaut sind kann man davon ausgehen, das weit mehr als nur 2 Kennfelder + Offsetdaten im ROM Platz haben und theorisch auch eines im GRAM (zu dem es aber keinen - mir bekannten - Customport gibt). Ich gehe davon aus, daß im 4KB RAM temporäre Werte zwischengespeichert werden (die CPU führt auch einen Selbsttest und Test der angeschlossenen Peripherie durch (Kalibrierwerte) und wird auch einen Stack für die Abarbeitung der mehrdimensionalen Matrizen brauchen), bzw. die ganze Box auf Grund des Baukastensystems in der GS gelandet ist und vermutlich in anderen Modellen voll ausgenutzt wird. Die Gixxer haben übrigends bis ca. 2006 32Bit-MPUS und jetzt satte 64Bit Maschinen. Das sind hochspezialisierte, sehr schnelle echtzeit MPUs (ähnlich Signalprozessoren) die auf ihrem Gebiet jede heute erhältliche normale CPU für PCs recht alt aussehen lassen. Deswegen schafft auch eine so "kleine" 8Bit MPU in der GS die ansich doch enorme Datenmenge/Sekunde. |
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