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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 09.07.2011
Beiträge: 196
Baujahr: 1989
Kilometer: 45.000
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Hallo Leute,
ich habe gestern meine GS 500 E vom Verkäufer abgeholt und bin mithin absoluter Newbie in diesem Forum; gewisse Schrauberkenntnisse sind wohl vorhanden, aber null Plan von der GS 500... Daher find ichs toll, dass es hier eine Community gibt, wo man sich gegenseitig hilft. Am Anfang werde ich wohl erstmal eine Menge zu fragen haben, aber später hoffe ich dann auch mal was zurückgeben zu können! Also laut Verkäufer ist das Mopped natürlich total in Ordnung etc. Ich hatte auch den Eindruck, das es zumindest gut erhalten ist (sonst hätt ichs ja auch nicht gekauft Nachschauen und Reinigen mit Vliespapier ergab, dass das Öl irgendwo oben vom Motor kommt, höchstwahrscheinlich entweder aus dem Vorbau, der zwischen den Zylindern Richtung Vergaser zeigt und den ich für den Steuerkettenspanner halte, oder links aus der Zylinderfußdichtung (hoffentlich nicht!), und dann links am Motor runterläuft. Rechts ist alles trocken. Ist diese Diagnose halbwegs plausibel oder gibts da noch andere "übliche Verdächtige"? Da ja jetzt dann sowieso erstmal Ölwechsel ansteht, wären auch Informationen zum Thema Anzugdrehmoment der drei Schrauben des Ölfilterdeckels sowie die Maße der Dichtung für die Ölablasschraube hilfreich. Ein bischen was zum Thema Ölwechsel habe ich zwar hier http://www.gs-500.info/index.php?title=%C3%96l gefunden, aber eben nicht alles. Falls es hier im Forum entsprechende FAQs geben sollte, wäre ich für den Hinweis natürlich dankbar! Ein Schrauberhandbuch muss ich mir dann auch noch besorgen. Ach ja, eins noch: als Öl hatte ich das halbsynthetische 10W40 von Louis ins Auge gefasst. Unter obigem Link steht zwar, dass man am besten mineralisches nehmen sollte, aber das gibts glaubich gar nicht als 10W... Danke schonmal für die Starthilfe! Greetz Bud Weiser P.S. Ein paar FAQs (Ölsorte, Ölwechsel generell) hab ich jetzt schon gefunden. Leider noch nix zum Anzugdrehmoment der Ölfilterschrauben und der Maße der Kupferdichtung für die Ölablasschraube (die ich ja vorm Ölwechsel erstmal besorgen muss). Geändert von Bud_Weiser (09.07.2011 um 15:51:45 Uhr) |
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#2 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 16.08.2006
Ort: Schifferstadt/Pfalz
Alter: 63
Beiträge: 10.720
Baujahr: 1995
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Könnte die Dichtung am Steuerkettenspanner sein, kommt häufig vor. Zur Sicherheit würde ich aber auch mal unter den Tank gucken, ob der Schlauch der Kurbelgehäuseentlüftung noch da ist. Wenn da was raussabbert, läufts auch noch unten.
Drehmoment der Ölfilterschrauben: maximal handfest ~ 5 - 8 Nm Drehmoment Ölablassschraube: 20 - 25 Nm Gewindegröße Ölablassschraube: M14x1,25 Innendurchmesser Dichtring: 14 mm 1. Das wird durch den O-Ring dicht. Bei jedem Filterwechsel einen neuen O-Ring einbauen. Die Schrauben reißen schnell ab, also vorsichtig anziehen, die müssen auch nichts halten. 2. Die Ölablassschraube ist auch mit 20 Nm dicht. Mein Dichtring (derselbe) hält schon 7 Ölwechsel dicht. Muss man halt gucken, dass der keinen Grat oder Druckstellen hat. Im Zweifel einen neuen verbauen. Das Gewinde der Ölablassschraube ist nur im Alu-Gehäuse, das reißt auch schnell aus, also Vorsicht beim Anziehen. Das braucht nicht fest sein. Die Schraube muss nur sich selbst halten.
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#3 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 09.07.2011
Beiträge: 196
Baujahr: 1989
Kilometer: 45.000
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@ berndy
Danke für die Hilfestellung - erster Ölwechsel hat ganz gut geklappt. Größtes Problem war, dass ich keine passende Nuss für die Ölablassschraube hatte - bis ich dann spaßeshalber eine Zündkerzennuss probiert hab Das Ölleckproblem scheint sich von selbst beseitigt zu haben. Nun gilts die viel zu weiche Gabel auf Vordermann zu bringen. |
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#4 | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 09.07.2011
Beiträge: 196
Baujahr: 1989
Kilometer: 45.000
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Zitat:
Allerdings ist die untere Hutmutter eingedetscht (so als hätte da mal wer mit nem Hammer draufgehauen). Könnte es das sein? Oder was sonst möglicherweise? Bin ich vielleicht gar unfähig, den O-Ring richtig einzusetzen? Voller Selbstzweifel Bud Nachtrag: Habe die eingedetschte Hutmutter jetzt erstmal durch eine offene Mutter erstzt, Unterlegscheibe drunter und das ganze handfest angezogen. Ölt immer noch. Entweder war der O-Ring zu dünn, oder das Zeug kommt woanders her... Tendiere mittlerweile sehr dazu das Fzg. wieder abzustoßen... ein echtes Groschengrab. Geändert von Bud_Weiser (05.08.2011 um 16:41:28 Uhr) |
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#5 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 16.08.2006
Ort: Schifferstadt/Pfalz
Alter: 63
Beiträge: 10.720
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Der O-Ring rutscht auch mal ganz gerne aus seiner Nut, besonders wenn er durch die Lagerung verzogen ist.
Man kann den mit kleinen Fettbatzen in die Nut "kleben" damit er nicht verrutscht. Was auch vorkommen kann ist, dass das Gewindestück zu weit über den Deckel heraussteht. Dann kann die Hutmutter natürlich nicht am Gehäuse anliegen und auch keine Kraft übertragen. Die Mutter lässt sich halt nur soweit eindrehen, bis das Gewindestück an der Innenseite des Huts anliegt. Wenn der Hut deiner Mutter eingedrückt ist, könnte das die Ursache sein. Entweder du legst eine Scheibe unter oder besorgst dir eine passende neue Hutmutter. Zur Not geht auch eine normale Mutter. Dann würde ich aber etwas gegen Rost drauf machen. Manchmal, wenn man die Schrauben nicht über Kreuz (ja ich weiß, sind nur drei) anzieht, kann sich der Deckel verspannen. Oder es schleicht sich auch ein Fremdkörper mit ein. Muss man halt sauber arbeiten. Übrigens bringt in einem solchen Fall mehr Drehmoment nichts. Die Flächenpressung ist auch mit 5 oder 8 Nm so stark, dass das dicht ist. Mit mehr Drehmoment läuft man Gefahr, dass eine Schraube reißt oder gedehnt wird.
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#6 | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 03.11.2005
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Zitat:
Vor dem Dichtungswechsel sollte man den Bereich immer penibel reinigen.
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Gruß Krafti ---------- |
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#7 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 30.04.2011
Ort: Fischamend
Alter: 44
Beiträge: 332
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Kilometer: 50000
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Wenn man sich über den Steuerkettenspanner hermacht.
Gibts was zu beachten, oder gleich weiteres mitzu kontrollieren, wenn man dort schon die Dichtung tauscht? Meiner dürfte dort bisl herumsafteln
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#8 | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 09.07.2011
Beiträge: 196
Baujahr: 1989
Kilometer: 45.000
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Zitat:
Allein das penible Reinigen hat mich eine halbe Stunde gekosten - von irgendwoher zieht man beim Sauberwischen immer ein wenig Dreck nach. Und gestern hab ich am kalten Motor gearbeitet. Fürn Ölwechsel muss man den Motor ja erst warmfahren, und dann da zwischen den heißen Krümmern rumfummeln - echt kein Spaß... |
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#9 | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 09.07.2011
Beiträge: 196
Baujahr: 1989
Kilometer: 45.000
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Zitat:
Richtig beigehen werd ich da erst beim nächsten Einstellen des Ventilspiels. Steuerkettenspanner abbauen, noch zusätzlich (zu den regulären Dichtungen) Hylomar auf die Dichtflächen - dann sollte Ruhe sein. Für die Überprüfung des Kettenspanners (biete sich, ja wenn schon ausgebaut, an) als solchen würd ich ggf. nen neuen Thread aufmachen... Oder kuckst du hier: http://www.technischedaten.com/view/...d48a6bkchr75g/ auf Seite 3-29 Geändert von Bud_Weiser (11.08.2011 um 09:13:58 Uhr) Grund: Zusätzliche Info eingefügt |
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#10 |
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Public-Relations-Manager
Registriert seit: 19.07.2004
Ort: Strausberg
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Den Steuerkettenspanner kannst du immer ausbauen. Das hat mit der Ventilspielkontrolle nix zu tun.
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#11 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 09.07.2011
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Kilometer: 45.000
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#12 | |
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Erfahrener Benutzer
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Zitat:
Naja die Krümmer kühlen ja schnell wieder ab. Du sollst die Kiste ja nur warm und nicht heiß fahren vorm Ölwechsel. Bis du dann dein Gefäß unter die GS gestellt hast die Ölablassschraube ab hast und bissle gewartet hast dass das Öl draußen ist dann verbrennste dich auch nicht mehr an den Krümmern. |
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#13 | |
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Public-Relations-Manager
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Zitat:
Steuerkettenlängung ist bei der GS eher unüblich.
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#14 |
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Erfahrener Benutzer
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