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#1 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 16.09.2011
Alter: 64
Beiträge: 7
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Hallo GS Gemeinde
meine Frau hat jetzt seit heute entlich Ihren Führerschein. Prompt habe ich Ihr eine GS500EU BJ1997 34PS gekauft. Und schon habe ich mein erstes Problem. Beim Probefahren (war warmgelaufen ) ist mir zwar das sehr niedrige Standgas aufgefallen, jedoch dachte ich das ist gleich eingestellt. Zuhause habe ich dann das Standgas etwas höher gedreht mit der großen Anschlagschraube. Doch dann bei der Probefahrt blieb das Stadtgas plötzlich 3500U/min stehen. Bei leichtem zurückdreden viel sie sofort auf unter 1000 zurück. Jetzt habe ich den Vergaser zerlegt und gereinigt, kleine O-Ringe im Vergaserdeckel erneuert. Einstellungsversuche über Anschlagschraube und oder Gemischschraube. Leider kein Erfolg. Fehler ist inner noch der gleiche. Hat jemand vieleicht eine Idee oder den selben Fehler schon einmal gehabt? ![]() ![]()
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#2 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 19.11.2010
Ort: Marienhafe
Alter: 35
Beiträge: 759
Baujahr: 1992
Kilometer: 26000
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Kontrolliere mal alle Unterdruckschlaüche vom Vergaser. Evtl ist da etwas falsch angeschlossen oder verstopft.
Die Standgasschraube muss natürlich mit ein wenig gefühl gedreht werden. Evtl hängt auch der Choke ein wenig, das würde allerdings nicht unbedingt zu deiner Fehlerbeschreibung passen. Ansonsten: Willkommen im Forum und Glückwunsch an deine Frau zum bestandenen FS. |
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#3 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 16.09.2011
Alter: 64
Beiträge: 7
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Am linken Vergaser ist ein Unterdruckschlauch angeschlossen der geht zur Membran des Benzinhahn, am rechten Vergaser ist nichts drann.
An der Standgasschraube habe ich nur Milimeterarbeit verbracht. Der Coke ist auch leichtgänig und schließt richtig |
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#4 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 16.08.2006
Ort: Schifferstadt/Pfalz
Alter: 63
Beiträge: 10.720
Baujahr: 1995
Kilometer: 66666
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Das große Problem ist, dass es vieles sein kann.
Man müsste sich nach dem Ausschlussprinzip komplett durcharbeiten. Kann sein, dass es irgendwas mit Nebenluft/Falschluft ist, kann aber auch sein, dass irgendein Bauteil im Vergaser ausgeleiert ist. Was man selber einfach nachgucken kann, sind die Vergaserstutzen zum Zylinderkopf und zum Luftfilterkasten. Ob alle Schläuche vorhaden sind und ob der Luftfiltereinsatz richtig eingebaut ist. Der Luftfilterkasten hat eine Naht und der Luftfilter eine Aussparung, die auf die Naht kommt. Baut man den um 90° verdreht ein, gibts einen Spalt. Ansonsten muss man halt man die Vergaser komplett zerlegen und nachsehen.
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![]() Man sollte es so oder so nicht übertreiben. |
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#5 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 16.09.2011
Alter: 64
Beiträge: 7
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Hallo Berndy, Hallo Willow,
Danke erstmal für eure Beiträge. Leider hat´s noch nicht geklappt. Die Anschlüsse sind mit sicherheit alle richtig, das der Luftfilter falsch rum eingebaut werden kann ist mir noch nicht aufgefallen, die werde ich aber prüfen. Heute war ich bei Suzi Händler in der nähe und er hat mir bestätigt, daß mein Düsensatz der richtige ist und er hat mir den Tip gegeben eventuell sind es die O-ringe am Schwimmernadelsitz, die sind bei dem Vergasermodell nach spätestens 50000km locker und er zieht unkontrolliert Sprit. Dies werde ich aber erst ende nächster Woche prüfen können. Bis dahin gut Gas und ich bin bereit für weitere Vorschläge Gruss logosepp
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#6 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 16.08.2006
Ort: Schifferstadt/Pfalz
Alter: 63
Beiträge: 10.720
Baujahr: 1995
Kilometer: 66666
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Das könnte sein.
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#7 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 19.01.2009
Ort: Neundorf Anhalt
Beiträge: 230
Baujahr: 1999
Kilometer: 101000
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Ich hatte dieses Problem schon zweimal. Beide Male lag es am Gasbowdenzug.
Beim ersten Mal hatte ich nach einem Vergaserausbau einen Schlauch so verlegt, dass er den Bowdenzug am Anschluss behindert hat. Vielleicht hat ja der Vorbesitzer deiner Frau einen ähnlichen Fehler gemacht. Beim zweiten mal war der Gasbowdenzug (die Metallspirale darin) gebrochen. Bei jeder Lenkbewegung hat sich das Standgas verändert. |
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#8 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 16.09.2011
Alter: 64
Beiträge: 7
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Jetzt hab ich alles gemacht was den vergaser betrift, leider ohne Erfolg.
Ich wuste mit keinen Rat mehr. Nun habe ich bei Ebay einen gebrauchten vergaser besorgt (vom Suzuki Händler geprüft) und siehe da genau der gleiche Fehler. Nun habe ich weiter geforscht und festgestellt, daß der rechte Zylinder bei niedriger drehzahl nicht mitläuft. Morgenfrüh werde ich mal die Zündspulen vertauschen. In einem anderem Forum habe ich etwas gelesen über Zündgeber, wo sitzt der und kann der mein Problem sein? Und ich habe was gelesen über CDI´s. Was ist das?? Vieleicht kann mir jemand weiter helfen Danke und schönes Wochenende ![]() ![]()
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#9 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 16.08.2006
Ort: Schifferstadt/Pfalz
Alter: 63
Beiträge: 10.720
Baujahr: 1995
Kilometer: 66666
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CDI = Capacitor Discharger Ignition = Hochspannungs-Kondensator-Zündung.
Der Zündgeber sitzt unter dem rechten Motordeckel, der mit dem Suzuki-Logo und den drei Schrauben. Dass ein Zylinder nicht läuft kann aber auch andere Ursachen als Vergaser und Zündung haben. Z.B. schlecht schließende Ventile, defekte Kerze, korrodierte Zündkerzenstecker/Kabel, unzureichende Verdichtung, Loch im Kolben ... (naja, Loch im Kolben hätteste schon bemerkt).
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#10 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 16.09.2011
Alter: 64
Beiträge: 7
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Leider hat sich jetzt herausgestellt, daß der rechte Zylinder eine Kompression von nur 7bar hat (der linke 10,5). Ein bekannter Automechaniker, der mir auch die Kompression gemessen hat meint, das Ventilspiel könnte auch so eng sein das ein Ventil nicht richtig schließt.
Nach der Anfrage beim örtlichen Suzihändler kostet das einstellen der Ventile 220€. Bitte Vorschläge was kann ich tun, selber machen vieleicht mit viel Zeit aber wo bekomme ich die Plättchen zum einstellen. Oder hat vieleicht jemand einen kostengünstigen Motor der funktioniert. Bitte um Hilfe was soll ich tun. ![]() ![]()
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#11 |
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Stammtisch Hamburg
Registriert seit: 16.03.2008
Ort: Extertal
Alter: 37
Beiträge: 8.808
Baujahr: 1999
Kilometer: 158000
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Ventilspiel überprüfen ist ansich keine große Sache. Das ist mit geübten Händen in 1- 1,5 stunden erledingt. Guck in der Membercard mal ob jemand in deiner Nähe wohnt und schreib den an wenn du dir unsicher bist. Es gibt genug Leute im Forum, die für was zu esen und trinken vieles machen
Wenn Shims (die Plättchen) getauscht werden müssen dauerts, sei denn man hat nen Händler, der die vorrätig hat und fix tauschen kann. Ansonsten, wenn du weißt was du brauchst kann ich dir grobmotorik.de empfehlen.
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Bandit 1200 TL1000S weil nur 6 Zylinder Sinn ergeben
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#12 |
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Stammtisch Karlsruhe
Registriert seit: 03.11.2007
Ort: Heidelberg, Basel
Alter: 67
Beiträge: 1.288
Baujahr: 1989
Kilometer: 79500
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Ventile kannste selbst machen. Ist etwas fummelig, aber geht.
Dazu GS-Schrauberhandbuch besorgen oder hier die einschlägigen Freds durchlesen. Kosten: 20 Euro fürs Ventilhebewerkzeug (Polo/Louis) 8-10 Euro für Tube Dichtmittel (z.B Hylomar) ca. 5-8 Euro pro Shim im Tauschverfahren (mein Suzihändler verlangt nur 3, mußt eben ein bischen rumtelefonieren) deine Freizeit und evtl. nen Sixpack Mit den gesparten Peseten gönnste deiner Frau ein paar progressive Gabelfedern oder nen Satz neue Pömps
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***Spraypainting is not a crime*** |
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#13 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 16.08.2006
Ort: Schifferstadt/Pfalz
Alter: 63
Beiträge: 10.720
Baujahr: 1995
Kilometer: 66666
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Halsabschneiderwerkstatt. Das sind 80 Minuten Arbeit und max. 4 Shims zum tauschen. Wären meiner Schätzung nach ca. 100 - 120 € angemessen. Eventuell muss die Dichtung getausch werden, aber auch nur, wenn sie kaputt ist, dann wärens halt 150 €.
http://video.google.de/videoplay?doc...4469142545363# Und der Bursche lässt sich Zeit. Gebraucht werden neben einem normalen Knarrenkasten Inbus-Schlüssel, ich glaube 4 oder 5 mm, das Ventilaushebewerkzeug, ein kleiner Schraubendreher ein Magnetheber oder eine Pinzette und eine Micrometerschraube oder ein entsprechender Messschieber. Angucken, lernen, selber machen und 150 € sparen. Den Rest kannst du in Werkzeug investieren.
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#14 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 16.09.2011
Alter: 64
Beiträge: 7
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Erst mal vielen Dank an alle die mir geholfen habe oder auch die ,die es versucht haben.
Der eigentliche Fehler war das rechte Auslassventil, der Ventilshim war um 0,02mm zu dick und das Ventil konnte nicht mehr schließen. Ich habe den Zylinderkopf ausgebaut die Ventile neu eingeschliffen und die Ventile neu eingestellt. Kompression vorher links 10bar, rechts 7bar. Kompression nacher links und rechts 11bar. Die GS läüft jetzt super gut. Übrigens Ventilshims gibts im Austausch für 2,50 und super schnell bei http://www.japan-youngtimer-neue-ver...austausch.html Gestern sind wir 3 Stunden ausgeritten meine Frau GS500 und ich R1200R. Gruss Logosepp Gruss Logosepp |
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