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#51 | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 20.06.2011
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hi Seife vielen Dank für dein Posting u. für deine Erwägungen.
Hier ist soo viel los dass ich mich noch nicht richtig um die GS kümmern konnte. Werde das nächstens machen. Zitat:
ich nehm den Deckel nochmals ab - und werde mich eingehend um - ... nochmals die Kontrolle des Polrads kümmern u. darüber hinaus auch um ...Anlasserfreilauf der "hinten" auf dem Polrad draufsitzt, ich halt euch auf dem Laufenden. vg lin |
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#52 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 20.06.2011
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- also - verdammt lang her und viel Zeit vergangen: Die GS ist in der Scheune gewesen die ganze Zeit. Gestern den Deckel nochmals abgenommen Das Zahnrad hinter dem Polrad - das lässt sich in beide Richtungen drehen. Ergo ist da was defekt. AmigaHarry meint - die "Freilauf-Mechanik-Parts" hat es wohl in Mitleidenschaft gezogen - "rausgehauen".-
ich versuche das Polrad jetzt abzuziehen - mit den Hilfsmitteln die ich hier in der Wkst finde - hoffentlich kann ich so etwas wie einen Abzieher bauen. Nebenbei bemerkt:; da der Anlasser bei mir auch auf Druck des Starters selber keinen Mucks mehr macht - werde ich den m.E. auch auf alle Faelle brauchen. Ergo gucke ich wo ich die ganzen Teile am besten herbekommme. UPDATE. so Abzieher kann man glaub ich auch kaufen ich hab im Moment hier in der Garage /(Werkstatt) nicht alle Dinge da mir so einen Abzieher zu machen - Werde in der kommenden Woche mal schauen ob ich da was a. anfertigen kann oder ggf auch b. kaufen kann ich bin zwar nur am WE direkt am Motorrad da das hier in einer Scheuer auf dem Land steht - aber dann werde ich das unter der Woche mal in Angriff nehmen so einen Abzhieher herzustellen bzw. zu besorgen das wird das einfachste sein. vg martin ich halte euch auf dem Laufenden. vg ![]() diesser film klärt zig fragen auf einmal https://www.youtube.com/watch?v=GxS5yZ44AHU demontage des polrads auch ohne teueres Werkzeug - was man nimmt 36 mm distanz (spacer) und eine m19 die dahinterliegenden Anlasserfeilauf-Menchanik-Dinge und deren erlaubte Drehrichtungen und und und- Toller film ich arbeite mal weiter - und halte euch auf dem laufenden. Geändert von lin (10.05.2020 um 15:24:08 Uhr) |
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Erfahrener Benutzer
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Netter Film, aber ein kapitaler Fehler: Bei magnetischen Bauteilen niemals Schlagschrauber einsetzen. Die Schläge gehen auf den Magnetrotor durch und können ihn demagnetisieren. Diese brauchen nichteinmal besonders stark zu sein. Das äussert sich dann in mangelnder Ladeleistung und ein neuer Rotor wird fällig (nachdem man vorher zum Affen bei der Suche nach der Ursache wird).
Das Einhalten an einer Zahnflanke am Anlasserzahnrad zum Festziehen der Mutter sorgt bei mir ebenfalls für Bauchweh...... |
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#54 | |||
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 20.06.2011
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hallo AmigaHarry
![]() vorweg: danke für deine Antwort; dieser vorhin gepostete Beitrag kam quasi aus der Werkstatt - da war nicht viel Zeit und Muse die für mich wesentlichen Dinge hervorzuheben. für die beachtenswerten Punkte würde ich die folgenden halten; 10.15: Ausbau Drehrichtung und Gewindeart 10.15: ff Ausgebautes Polrad mit Startereinheit: hier sieht man : dreh(richt)ung nur in eine Richtung moeglich… und dann auch noch sehr sehr nett: und vor allen Dingen folgendes: 11:09: Ein geradezu genial einfache Abzieher-Idee, der nun wahrlich nicht viel Geld kostet und den man auch schnell selber machen kann. das kann man jedem empfehlen: Der Autor empfhielt einen "Spacer von 36 mm einzusetzen - und dann die eine 19 er Schraube drauf zudrehen. Ich denke dass man a. den Spacer herstellt und b. die Orginalschraube verwenden koennte - also dies auf den spacer dreht. Besser noch man findet eine andere. Diese Lösung ist a. billiger und sehr schnell selbst herzustellen, und b. vermeidet sie auch das Draufhauen auf das Polrad komplett - eine sanfte, sichere Methode sozusagen. Zitat:
Zitat:
Zitat:
Bleibt festzuhalten - ich konnte heute nur die Schraube rausdrehen. Das Polrad zieh ich kommendes WE ab. Dann bin ich wieder am Bike. Und eins wurde ganz klar. Das Anlasserzahnrad dreht sich munter in beide Richtungen - das darf nicht sein. ich werde gleich mal hier was entsprechendes auftreiben. - und noch ein Relais - und ggf. einfach noch einen Anlasser .... vg lin Geändert von lin (11.05.2020 um 17:26:32 Uhr) |
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#55 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.11.2005
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Kilometer: 1.1mio
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Bevor du Geld in Ersatzteile steckst, würde ich zuerst einmal nachsehen woran es wirklich hapert..........bis jetzt ist es ja nur eine Vermutung.
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#56 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 22.01.2022
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Moin zusammen, ich hänge mich hier mal hinten ran mit einem irgendwie ähnlichen Problem.
Bj93 - 60tKm Auf ner längeren Tour wollte der Anlasser nicht mehr nach der Pause - KlackKlack - Zündung war da - Anschieben hat geklappt - bis nach Hause gekommen. Jetzt das blaue Buch zu Rate gezogen, eine neue Batterie besorgt und weil eines verfügbar war, auch das Anlasserrelais getauscht. Startversuch: Klappt - läuft - jetzt kommt das aber: Sobald ich zusätzliche Verraucher einschalte, z.B. das Licht geht die Drehzahl in den Keller bis zum Off - trotz Gas und Choke. Danach ist etwa eine Stunde lang Blackout, also es leuchtet gar nichts, wenn ich die Zündung einschalte. Das legt sich nach einer ca. einer Stunde und ich kann das ganze Spiel wiederholen. Die alte Batterie ist voll - die neue ist neu und voll!! Ich würde als nächstes den Laderegler/Gleichrichter versuchen oder hat jemand einen anderen Tip? |
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#57 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.11.2005
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Was heist voll? Wenn beide Batterien wirklich voll waren (was ich stark bezweifle), geht die nicht sofort in die Knie. Ich meine: Die Batterie hat 11Ah und einen Kaltstrom von wenigstens 160A. Da kannst für einige Minuten sogar Schweisstrafo damit betreiben. Die GS fährt ohne LiMa-Ladung mit voller Batterie gut 500km! Was für "Verbraucher" hast du da?
Grundsätzlich: Sowas passiert nur bei schwacher Batterie, oder wenn ein Verbraucher beinahe am Kurzschluss (also extrem Leistung zieht) ist und die Bordspannung in den Boden zieht. Daher: Miss die Bordspannung wenn die Verbraucher zugeschaltet werden. a) Welche Spannung vor dem Starten b) Welche Spannung nach dem Starten im Leerlauf und bei 5000rpm c) Welche Spannung nach dem Aufschalten der Verbraucher Wenn das allerdings erst nach einiger Fahrzeit auftritt, dann solltest du auf jeden Fall auch das Ladesystem prüfen (siehe dazu hier in den FAQ nach). |
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#58 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 22.01.2022
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Der Laderegler sollte nach blauem Buch auf B/W-R, also dem Anschluss fürs Bordnetz 40 Ohm aufweisen oder nahe dran. Tatsächlich zeigt er kurzzeitig 140 Ohm für den Bruchteil einer Sekunde und dann unendlich hoch.
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#59 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.11.2005
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Bester Indikator ist da nach wie vor die Bord-Spannung bei 5000rpm zu messen. Was kommt da raus. Und nochmal: Was für Verbraucher schaltest du zu (ausser Licht)?
Widerstand am Gleichrichter: Sollte nicht sein! Der kann aber (je nach Baujahr) bei Überlast abschalten oder wenn die Speisespannung nicht passt - vielleicht hat er jetzt schon einen Schuss ab. Prüf dazu auch die Leerlauspannung der Lima (alle 3 Phasen). Kann sein das die bereits asymetrisch liefert - dann kommt der Gleichrichter auch ausser Tritt. |
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#60 | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.01.2022
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@AmigaHarry: Interessehalber:
Zitat:
Grüße Jonny6x |
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#61 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 06.12.2010
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Zwischen 13,5 und 15,5 V. Aber das steht schon seit Jahren in den FAQS die eh keiner liest!
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Duracell ist Scheiße
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#62 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.11.2005
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List eigendlich irgendwer die FAQ hier?
Zw. 13,5V und 15.5V! |
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#63 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 06.12.2010
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+1
Frag mich eh schon die letzten Monate, warum wir die FAQS überhaupt angelegt haben!
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#64 |
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Erfahrener Benutzer
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Irgendwo im Kabelbaum. Vermutlich versteckt sie sich aauch zwischen Batterie und Laderegler.
So, mal ernsthaft: Spannung messen, direkt an der Batterie! Nachzulesen wie von Harry gesagt H I E R P.S. Kann es sein, daß Deine Batterie mal keinen Ablaufschlauch angeschlossen hatte? Was sagen die Steckverbinder am Anlasserrelais, an der Hauptsicherung? |
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#65 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 22.01.2022
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So, läuft wieder. Anbei ein paar Erfahrungswerte.
Zuerst: Das blaue Buch täuscht sich an mindestens zwei Stellen. Die Soll-Meßwerte des Gleichrichters haben nix mit der Wirklichkeit zu tun. Trotzdem danke, denn so habe ich einen neuen Gleichrichter besorgt und der hat das Problem gelöst. ABER: die Widerstandmessungen am neuen Gleichrichter haben auch rein gar nichts mit denen aus dem Buch zu tun und liegen wie beim defekten Teil im MegOhm-Bereich und nicht bei Ohm. Ausserdem steht da als erste Maßnahme: Neue Batterie. Das wäre bei mir nicht nötig gewesen. Fehlerbild war: Mit geladener Batterie startet das Moped zwar, die Bordspannung fällt aber schnell unter 12,5V und der Motor stirbt ab. Batterie laden und man kann das wiederholen. OHNE Gleichrichter im Netz (Stecker abziehen) hält die Batterie die Maschine merklich länger am Laufen - für eine kleine Reststrecke würde das reichen. Es gibt eigentlich nur drei möglich Fehlerursachen ausser einer def. Batterie: 1. Irgend ein Masseschluss. Zum Ausschließen: Batterie geladen. Motor aus. Masse ab. Zweipoliger Stecker am Gleichrichter ab. Ampermeter zwischen Minuspol und Massekabel. Zündung an - max 0,5 Ampere (rote und grüne Lampe) Nach und nach Standlicht - Abblendlicht - Blinker dazu schalten und überschlagen, was da fließen darf. Wenn die Spannung zusammenbricht hat wohl der zuletzt zugeschaltete Verbraucher einen Schluss. Darauf dass die 20A-Sicherung kommt braucht man kaum zu warten. Vorher schmurgelt ein Kabel durch. 2. Lichtmaschine: Erst mal nach dem blauen Buch die Spulenwiderstände durchmessen. Danach eigentlich eine Spannungsmessung an den drei Phasen durchführen - Phase gegen Phase min.70V AC - da hab ich mich nicht ran getraut. Aber eigentlich schließt man damit die LiMa als Fehlerursache aus. 3. Spannungsregler/Gleichrichter: Bleibt jetzt als einzig mögliche Fehlerquelle übrig. Nachbau bei Händler 100€ - Orginal bei eBay 20€ mit der Gefahr, dass der gebrauchte auch kaputt ist. Wenn er wie bei mir funtioniert, dann hat man im Betrieb merklich über 14 Volt im Bordnetz bei laufendem Motor - bei mir 14,4 bei 1500U/min. Die 5000U/min vergiss mal - weniger geht genauso - wichtig ist, dass die Spannung im Betrieb höher ist, als an der (gesunden) Batterie im Stillstand und das auch noch wenn das Fernlicht brennt. Wie viel ist erst mal wurscht und sagt nur aus, wie schnell die Batterie geladen wird. Wie gesagt, was man vergessen kann ist die Messanleitung im blauen Buch für den Gleichrichter. Ich hatte Glück mit meinem eBay-Kauf - was sicher auch ginge wäre ein billiger 3Phasen-Gleichrichter von Amazon zur Fehlersuche und wenn er es dann ist, denn teuren Nachbau kaufen. Und ja, da war kein Ablaufschlauch dran...darum ist drunter jetzt auch alles gammelig. Bin ich dran. Geändert von gsbuster (18.03.2022 um 16:49:01 Uhr) |
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#66 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 18.10.2014
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fehlender Ablaufschlauch bei der Batterie:
Ist sie gekapselt, geht da nichts raus, wäre also egal. War da ein normaler Blei-Akku ohne Ablaufschlauch, der beim Laden freudig vor sich hin gaste.... dann trat da auch Akkusäure aus. Und da direkt darunter was ist...? Na? RICHTIG! Hatte ich vor JAHREN auch einmal, das hat es Steckkontakte im Vielfachstecker am Anlasserrelais/Hauptsicherung verrottet. Ein Kabel hing nur noch an einem Kupferdraht von den vielen Drähten DES Kabels. Ist für das Starten nicht so sehr wichtig, aber der Ladestrom ist damit sehr begrenzt, zudem sämtliche Verbaucher dann Saft nur über den begrenzten Kabelquerschnitt bekommen. |
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