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#1 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 04.07.2009
Ort: Frankfurt am Main
Alter: 38
Beiträge: 26
Baujahr: 1992
Kilometer: 38000
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Hallo Leute!
Schreibe hier jetzt rein, weil es im Banditforum keine Freischaltung durch den Admin gibt. ( Was ist dort los??) Mein Kollege und ich warten jetzt schon mehrere Tage. Ich fahre selbst GS 500, es geht vielmehr um seine Bandit 400. 94.000 Km, gedrosselt mit Alphatec Anschlägen Geht im Stand ständig aus und bleibt nur mit viel zu hoher Drehzahl o. Choke an. Er war in der Werkstatt, da wurde einiges gemacht: - neue Kerzen - neue CDI - Vergaser synchronisiert nur das wesentliche nicht. Problem blieb, wofür wir im Banditforum Hohn und Spott gernteten. Er hätte nochmal zur Werkstatt sollen hieß es. Hätte er auch, ohne Zweifel. Aber er hat es halt nicht gemacht. Als Lösungsvorschläge wurden O-Ringe und verharzte Düsen im Forum genannt. Vergaser wurde daraufhin Ultraschall gereinigt. Problem blieb bestehen --> Vergaser nochmal raus O-Ringe sehen OK aus, Membranen OK, Düsennadeln OK, Vergaser blitzblank und auch die Düsen sind vollkommen sauber und frei von Harz. Habe dann eine kleine Kerbe im Alu entdeckt, dort wo die schwarzen Vergaserdeckel abdichten sollen. Habe das jetzt mit Kaltmetall abgedichtet. Vlt. zog Sie Falschluft...? Das größte Problem im Moment ist jetzt der Choke! Dieser lies sich, als wir alles wieder zusammen hatten, nicht mehr ziehen. Spiel begann von vorne, Tank + LuFi runter, Choke raus. Habe die Schiene ausgebaut, grade gebogen, die vier kleinen Zylinder die von der Schiene rausgezogen werden alle gesäubert und gefettet. Trotzdem geht der Choke schwer rein und nicht mehr von alleine zurück, wenn man den Choke oben zurück, also raus stellt. Hat jemand eine Idee wie man das Problem lösen kann oder woran es liegt? Jeder dieser kleinen Zylinder lässt sich jetzt Problemlos einzeln rausziehen und flutsch sauber wieder zurück. Ohne Choke brauchen wir wohl nicht versuchen die Maschine zu starten. Der Vergaser ist ein Mikuni BST32SS oder BST33SS. Leider etwas lang geraten der Text. Vielen Dank für Eure Zeit & Vorschläge! Geändert von madjoffm (06.04.2010 um 17:34:40 Uhr) |
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#2 |
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Public-Relations-Manager
Registriert seit: 19.07.2004
Ort: Strausberg
Alter: 42
Beiträge: 24.180
Baujahr: 1998
Kilometer: 22000
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Wenn du den Vergaser ins Ultraschallbad packst, schluckt der Choke jede Menge Wasser.
Das muss da natürlich wieder raus! Ich klemme zB eine Nuss aus dem Steckschlüsselkasten zwischen die Mechanik, um die Apparatur "offen" zu halten und trockne (nach kräftigem Ausschütteln) den entkernten Vergaser bei 50°C ne halbe/dreiviertel Stunde im Backofen. Vielleicht blockiert noch Wasser den Choke (die Mechanik soll ja nach außen hin dicht sein, sich aber auch bewegen lassen, also sind dort einige Dichtungen verbaut). Habt ihr mal die Leerlaufdrehzahlschraube weiter reingedreht? Vielleicht hält die Kiste kein Standgas, weil der Drosselklappenanschlag nicht weit genug draußen ist?! Ansonsten würde ich auf falsch eingestelle Gemischregulierschrauben tippen, aber die hab ich auf der Explosionszeichnung des Vergasers von http://www.alpha-sports.com/suzuki_parts.htm nicht gefunden... Wie steht´s denn mit dem Schwimmerstand?
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Wer hat noch keinen Organspendeausweis ? Warning: may contain Verballhornung. Suzuki - ride the wings of stain ! |
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#3 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 04.07.2009
Ort: Frankfurt am Main
Alter: 38
Beiträge: 26
Baujahr: 1992
Kilometer: 38000
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Schwimmerstand nochn icht geprüft, werden wir machen, wenn wir das Problem mit dem Choke gelöst haben.
Ultraschallbad ist Monate her. Vergaser war auch jetzt komplett trocken. So lange die Schiene vom Choke nicht in den Haltungen war, lies diese sich leicht bewegen. Aber wenn alles verbaut war, ging es schwer. Die Mechanik vom Choke dürfte demnach nicht nass sein, aber ich werde das nochmal Prüfen, wenn der Choke läuft checken wir den Schwimmerstand. Gruß Marin |
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#4 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.11.2005
Ort: Perchtoldsdorf
Alter: 64
Beiträge: 5.311
Kilometer: 1.1mio
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Da ihr schon so ziemlich alles kontrolliert habt, sieht es aus als wären die Vergaser komplett verstellt. Am besten die Gemischregulierschrauben völlig neu einstellen (Werkstättenhandbuch!) und dann die Standgaseinstellung nachjustieren. Dann gleich synchronisieren und Standgas neu justieren. Wenn das erledigt ist könnt ihr mit einem Abgastester die Abgaswerte der einzelnen(!) Zylinder checken (d. h. an den einzelnen Krümmerrohren eine Sonde setzen) - das ist etwas aufwändig. Sollte die Mühle aber auch so schön rund laufen könnt ihr auch das aber auch sparen - es genügt dann auch nach ca. hundert KM das Kerzenbild zu prüfen........
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#5 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 04.07.2009
Ort: Frankfurt am Main
Alter: 38
Beiträge: 26
Baujahr: 1992
Kilometer: 38000
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Danke für den Vorschlag!
Ein Werkstatthandbuch ist vorhanden. Fehlt noch ein Synchrontester. Dann machen wir den Vergaser mal neu. Gruß |
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