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Alt 23.10.2006, 20:33:10   #1
ScreaM
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Standard Oma und Opa + Auto = Bedrohung?

Heyho Leute,
ich bin schon länger dafür das alte Leute zumindest eine art erneute Führerscheinprüfung ablegen müssen da es aus meiner sicht viele gibt die einfach nichtmehr in der Lage sind ein KFZ im Straßenverkehr sicher zu führen.

Heute gab es malwieder eine solche Aktion. Ich fahre ne kleine runde mit meiner suzi, welchsle auf den Linksabbiegerstreifen und stelle fest: Da sind 2 Scheinwerfer und die fahren auf mich zu . Ich ziehe natürlich sofort zurück auf den Geradeausstreifen um die Situation zu entschärfen... Undzwar fuhr eine nach meinen Schätzungen über 80-jährige mit ihrem Wagen fast komplett auf meinem Streifen das sie wohl mit der Situtuation das ihr Fahrstreifen in der Form eine ganz leichte S-Kurve verlief überfordert. ... Joa klasse .... Jetz wollt ich mal so von euch hören was ihr zu dem Thema "alte Menschen" im Straßenverkehr denkt.
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Alt 23.10.2006, 20:40:07   #2
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Ich kenne das, musste am Samstag erst wieder einem unumsichtigen, spurwechselnden Senioren ausweichen *Hinterradblockier*.

mfg Marco
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Alt 23.10.2006, 20:41:11   #3
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stell die frage doch mal in der old man crew......
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Alt 23.10.2006, 20:48:19   #4
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Vergeßt nicht, daß ihr auch eines Tages mal älter werdet... Dann will ich mal sehen wie "freiwillig" ihr eure Pappe abgebt!

Ich muß jetzt schon mit meiner Klasse CE alle 5 Jahre zum Gesundheits-Check. Hätte nichts dagegen, wenn man das ab einem bestimmten Alter auch für die anderen Führerscheinklassen einführt.

Birgt immer das Risiko, daß es einen mal selbst trifft... und dann nicht heulen!
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Alt 23.10.2006, 20:51:28   #5
ScreaM
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Joa klar und ich hoffe das ich das noch merke wenn des öfteren später dann mal Situationen kommen wo ich schlecht reagiert habe.
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Alt 23.10.2006, 20:53:22   #6
fiatfahrer
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naja kenne es aus meiner nachbarschaft, er hat führerschein,
bestimmt schon irgendwas um die 75, sie keine führerschein,
muß ihm bei der fahrt aber erzählen wie schnell er fahren darf,
und was er machen muß... da hab ich angst...

naja und ich gehe alle 5 jahre zum sehtest und ärztlichen untersuchung

__________________
Das Leben ist ein scheiss Game --- Aber die Grafik ist geil !
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Alt 23.10.2006, 20:55:29   #7
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Zitat:
Zitat von Verbali
Gehe aber schon seit Jahren immer freiwillig alle 2 Jahre zum Sehtest
Na das ist ja wohl das Mindeste, wer das nicht macht, sollte sich Gedanken machen.

*Geheimtipp*: Wenn ihr den Test beim Augenarzt und nicht beim mittelmäßig qualifizierten Kapitalisten-Optiker macht, geht ihr auch im Bezug auf andere "Störungen" auf Nummer sicher, da dieser auch Krankheiten an den Augen erkennen kann.

mfg Marco
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Alt 23.10.2006, 21:19:10   #8
Jenni
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Ich bin der Meinung, daß man ab einem gewissen Alter (ich setz jetzt einfach mal bei 60 an) regelmässig einen Gesundheits-Check absolvieren sollte um weiterhin Auto fahren zu dürfen. Einfach, um mal so grundlegende Dinge, wie ausreichendes Sehvermögen sicherzustellen.

Wenn ich seh, wie manche ältere Herrschaften durch die Gegend fahren, dann stehen mir regelmässig die Haare zu Berge! Da fällt mir einer ein, der - mit zu der Zeit 86 Jahren - noch regelmässig Auto fuhr. Aber wie?! Über die Bundesstraße nicht schneller als 30, alles andere war ihm zu unsicher... (Diese Aussage kam von ihm persönlich!)

Und was ich auch nicht unerheblich finde: Viele ältere, nein, alte Autofahrer kommen doch mit so mancher Verkehrssituation schlicht und einfach deshalb nicht zurecht, weil sie es nie gelernt haben. Mein Opa ist da das beste Beispiel: Er hat den Führerschein im Krieg gemacht. Einmal auf und ab fahren, schon hatte er den Lappen in der Hand. Der Straßenverkehr ist doch heutzutage viel komplexer als vor 50 oder 60 Jahren.
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Alt 23.10.2006, 21:39:59   #9
BenPower
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Ich denke mal, dass das ein sehr kontroverses Thema ist!

Hier bei mir ist es zum Beispiel sehr hüglig und es wohnen sehr viele ältere Menschen in der Umgebung.
Die sind quasi auf ihr Auto angewiesen, denn zu Fuß ihren ganzen Einkauf machen, das schaffen viele nicht mehr aber das Autofahren geht da noch eher. Wenn man von denen dann verlangt, dass sie ihren Führerschein abgeben, dann entzieht man ihnen auch gleichzeitig ein ganzes Stück Freiheit!

Aus Heidelberg kenne ich folgendes Beispiel:
Wenn ältere Menschen (ich meine das war >65 Jahre) ihren Führerschein freiwillig abgeben, so bekommen diese ein Jahresticket des dortigen Verkehrsbundes umsonst!

Das finde ich wirklich in Ordnung, so hat am Ende jeder was davon!
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Alt 23.10.2006, 21:54:31   #10
ScreaM
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Das stimmt, das ist wirklich mal eine gute Aktion!

Aber es sollte wirklich so ein regelmäßiger Gesundheitscheck gemacht werden. Denn es gibt wirklich Leute die einfach nichtmehr in der Lage sind sicher zu fahren. Klar, ein stück Freiheit nimmt man ihnen. Aber in bestimmten Fällen geht es halt einfach nicht anders.

Vor 2 Wochen ist bei mir in der Nähe ein schwerer Motorradunfall passiert weil eine ältere Frau nicht richtig geschaut hat beim abbiegen.

Vor ca. einem Jahr bin ich bei einem Freund hinten drauf mitgefahren und wir wurden auch übersehen, nach einer Vollbremsung (die Fahrerin hatte ebenfalls gebremst) standen wir neben ihrem Kofferaum auf der Gegenfahrbahn... möchte nicht wissen was passiert wäre wenn da Gegenverkehr gekommen wäre.
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Alt 23.10.2006, 22:01:59   #11
cba
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Heyho,

sicherlich gibts zu dem thema verschiedene meinungen. und es gibt bestimmt auch leute, die mit 80 sicher autofahren koennen.

aber mir faellt bei der ganzen sache nur meine 'halb-ur-gross-tante' (oder was auch immer) ein ...
sie kann kaum noch gehen aber ist bis vor kurzem jedes jahr alleine in den urlaub nach bayern gefahren. es gibt meiner meinung nach einfach grenzen, ab denen man nicht mehr autofahren sollte - diese ist bei ihr z.b. erreicht. ... da ich mir nicht vorstellen kann, dass sie ueberhaupt in der lage ist eine vollbremsung zu machen - rein von der benoetigten kraft her, die man aufwenden muss um das bremspedal stark genug zu druecken.

klar ist es fuer aeltere menschen oft leichter eine strecke mit dem auto zu fahren als sie zu laufen oder mit den oeffentlichen verkehrsmitteln zu fahren. allerdings hoffe ich darauf, dass zumindest einige in der lage sind sich selbst gut genug einschaetzen zu koennen um zu wissen wann schluss ist.
mal davon abgesehen, dass es wirklich einen unterschied gibt zwischen dem damaligem verkehr und dem heutigen. wobei es ebenso einen unterschied gibt ob man seinen lappen auf dem land oder in der grossstadt macht ... und wer ihn auf dem land macht, darf ja trotzdem in die grossstadt fahren.

aber naja, ueber das thema koennte man stundenlang diskutieren ... man sollte halt selbst seine grenzen erkennen. und das werde ich spaeter hoffentlich auch tun.
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Alt 23.10.2006, 22:03:08   #12
cba
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achja, aber wenn ich alt bin, dann werden die autos ja eh von alleine fahren ... und auch nicht mit benzin, da sich das ja eh keiner mehr leisten koennte
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Alt 23.10.2006, 22:07:09   #13
DonArcturus
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Kommt schon immer wieder mal vor, dass alte Menschen gefährliche Situationen verursachen. Bei denen ist es aber keine Absicht, sondern ein Handycap.
Die meisten Drängler auf der Autobahn und die gefährlichen Raser, also die, die Gefahrsituationen bewusst provozieren, sind so gut wie immer die jüngeren Fahrer. Fehler anderer Autofahrer kann ich ja noch halbwegs vorhersehen und vermeiden/ausweichen. Aber leichtsinnige Fahrer bleiben immer gefährlich.
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Alt 23.10.2006, 22:10:47   #14
Lax
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ich find alte menschen im straßenverkehr extrem nervig

aber die die mich bisher in bedrängniss gebracht haben waren alles aber nicht rentner
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Alt 23.10.2006, 22:14:59   #15
cba
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Zitat:
Zitat von Lax
ich find alte menschen im straßenverkehr extrem nervig

aber die die mich bisher in bedrängniss gebracht haben waren alles aber nicht rentner


nerven tun se schon manchmal ... aber das is immernoch besser als jemanden totfahren
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Alt 23.10.2006, 22:17:33   #16
icumblood
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und dann die aussagen wie

"oh du junger säucher willst mir erzählen dass ich falsch fahre"

ich fahr seit 50 jahren auto und seid 30 jahren unfallfrei

.
Ja er unfallfrei aber wieviele unfälle er mit seinem langsamdfahren provoziert hat zählt er nicht mit

Das ist doch Vorsätzlich mit 30 kmh auf der landstraße zu fahren um nicht zu sagen , sogar NÖTIGUNG

und uns dann als Raser beschimpfen wenn wir vor kurven ectr. überholen weil wir son hals bekommen un nicht nch eine sekunde hinter dem herzufahren .

sowas kotzt mich an ..

[ironie]Natürlich wird jeder mal alt , aber ihrgend wann ist mal genug

von miraus könne se soviel autofahren wie se wollen .

NUR sie sollen mich verdammt nochmal vorbeilassen [/ironie]
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Alt 23.10.2006, 22:23:37   #17
icumblood
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HALLO ??
die smilies sind wohl nicht aussagekräftig genug
muss man dass hier bei jedem post erwähnen ok ich ergänze
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Alt 23.10.2006, 22:28:30   #18
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aber mal ernsthaft durch alte leute werden viele unfälle in folge von überholvorgängen provoziert .

Natürlich kommt der "unfallverursacher in der statistik vor "

nicht der provokant der seine strikte 30 in ner 70 zone fährt ohne auf rücksicht auf verluste .

hinten stauen sich die autos und der fährt stur weiter
szenario
hinterman überholt
boom crash
polizei
sie waren zu schnell
der hat mich genötigt
spielt keine rolle sie waren zu schnell
punkt

hat es schon oft gegeben
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Alt 23.10.2006, 22:32:18   #19
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Zitat:
Zitat von icumblood
hinten stauen sich die autos und der fährt stur weiter
szenario
hinterman überholt
boom crash
polizei
sie waren zu schnell
der hat mich genötigt
spielt keine rolle sie waren zu schnell
punkt

hat es schon oft gegeben
und?

klar ist es manchmal nervig ... und mich stoert es auch wenn ich auf kurvigen strecken fahre und bis zur naechsten sicheren ueberholmoeglichkeit sind es noch 3km ...
aber entweder ich warte, oder ich geh das risiko ein ... und damit bin ich auch schuld, da ich ja nicht haette ueberholen muessen
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Alt 23.10.2006, 22:34:44   #20
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aber das ist nötigung

ich rede nicht nur vom mopped fahren

generell auch mitm auto

zeig mal son oppi an wegen zu langsamen fahren und warte ab was püassiert

nämlich nix
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Alt 23.10.2006, 22:35:25   #21
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cba hat recht!
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Alt 23.10.2006, 22:40:22   #22
cba
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Zitat:
Zitat von icumblood
zeig mal son oppi an wegen zu langsamen fahren und warte ab was püassiert

nämlich nix
auf normalen strassen stehen auch nur schilder fuer die maximale geschwindigkeit.
diese darf man maximal fahren, wenn die aeusseren bedingungen und die faehigkeiten des fahrers es zulassen ... schneller darf man nicht - langsamer schon (mit ausnahme von strassen auf denen es eine mindestgeschwindigkeit gibt - wobei diese auch nur unter optimalen aeusseren bedingungen gilt)

ich weiss ganz genau was du meinst ... und es regt mich auch jedes mal tierisch auf, aber trotzdem gebe ich diesen leuten nicht die schuld an unfaellen.

genauso gut koenntest du auch allen den lappen wegnehmen, die beim berufsverkehr in einer grossen stadt probieren auf ner hauptstrasse rueckwaerts einzuparken. klar ist das nervig und die fahrer dahinter werden provoziert ... aber das gehoert nunmal dazu!
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Alt 23.10.2006, 23:08:53   #23
fiatfahrer
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Zitat:
Zitat von BenPower
Ich Aus Heidelberg kenne ich folgendes Beispiel:
Wenn ältere Menschen (ich meine das war >65 Jahre) ihren Führerschein freiwillig abgeben, so bekommen diese ein Jahresticket des dortigen Verkehrsbundes umsonst!

Das finde ich wirklich in Ordnung, so hat am Ende jeder was davon!
na das währe doch was für mich, wo ich doch nun 2 monate fußgänger bin.. muß mal nen vorschlag im LRA machen wenn ich die gs anmelde
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Alt 23.10.2006, 23:31:29   #24
whombom
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Ich habe lieber dass mir jemand wenn ich 80 bin der lappen nimmt, kann ich ja noch 60 Jahr fahren, als dass mich irgend ein 81 jarigen Ueberfahrt befor ich der Alter erreichen konnte das man mir der Lappen nimmt!
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Alt 24.10.2006, 00:01:53   #25
Hennak
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Zitat:
Zitat von cba


mal davon abgesehen, dass es wirklich einen unterschied gibt zwischen dem damaligem verkehr und dem heutigen. wobei es ebenso einen unterschied gibt ob man seinen lappen auf dem land oder in der grossstadt macht ... und wer ihn auf dem land macht, darf ja trotzdem in die grossstadt fahren.
Genau und Großstadthansels fahren innerorts 70 und ausserorts auch 70, wenn sie überhaupt mal jenseits der Ortsschilder sind.
und wenn schneller als 70, dann 100 auf der Mittelspur der Warschauer Allee richtung Hannover.
Sorry, aber Hauptstäder bedienen wirklich dieses Klischee zur genüge.
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Alt 24.10.2006, 00:08:37   #26
Hennak
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Zum Thema älterer Autofahrer kann ich nur sagen. Ich reg mich darüber nicht auf, ich stell mich drauf ein. Worüber ich mich aufrege ist Ignoranz und Einsichtslosikeit des Fahrstils vieler Autofahrer, das fängt aber schon ab 40 an. Der typische Spießbürger. Und wenn dann noch Dummheit, Kleingeistigkeit hinzukommen und die Fähigkeit mal weiter zu denken und über den Tellerrand zu schauen fehlen, dann ist alles vorbei! Sowas regt mich mehr auf. z.B. wenden auf ner Bundesstraße, obwohl ein Parkplatz in Sichtweite wäre....

Deswegen finde ich, sollten bei Fahrlässigem verhalten schneller der Führerschein dauerhaft entzogen werden. Wer sich grobe Schnitzer erlaubt, der hat im Straßenverkehr nichts mehr zu suchen. Ist halt Schicksal, gehört aber mit zum Leben.
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Alt 24.10.2006, 00:09:58   #27
Hennak
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Zitat:
Zitat von Besserwisser
Zitat:
Zitat von Hennak
... und wenn schneller als 70, dann 100 auf der Mittelspur der Warschauer Allee richtung Hannover.
Sorry, aber Hauptstäder bedienen wirklich dieses Klischee zur genüge.
Das hängt dann wohl mit Hannover zusammen!


Ja ne iss klaar. Hannover hat aber kein "B" ganz links im Kennzeichen.
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Alt 24.10.2006, 00:10:19   #28
Lax
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Zitat:
Zitat von Hennak
... Worüber ich mich aufrege ist Ignoranz und Einsichtslosikeit des Fahrstils vieler Autofahrer, das fängt aber schon ab 40 an. ....
Das fängt mit 20 an

und die leute die einen bei 200 ins abs jagen sind irgendwo zw. 20 und 55
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Alt 24.10.2006, 06:47:43   #29
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Mich wunderts sowieso dass so fahrtauglichkeitstests für ältere leute nicht schon lange eingeführt wurden. Immerhin wird sonst ja auch überall auf Sicherheit geachtet. Ein Junger der kaum mehr was sieht oder eine Reaktion wie eine Schnecke hat bekommt den Lappen auch nicht.
Aber wird wohl was politisches sein, denn die Partei die das durchbringen will, verliert wahrscheinlich ein grosses Wäjöerpotential.

Wegen dem provozieren durch ihren Fahrstil bin ich icumbloods meinung. und wenn in einer 70ger zone jemand 50 fährt, darf ich ihn sowieso überholen (20km/h differenz------> lernt man in der Fahrschule, und bei angepassten strassenverhältnisse natürlich)

@BenPower
darauf angewiesen oder nicht: auch ein junger Fahrer verdient den Führerschein nicht, wenn er katastrophal versagt bei der Prüfung. Und da ist es ganz egal wo der wohnt, und wenns im hintersten Winkel ist. Ich finde schon dass hier die gleichen Regeln für alle gelten sollten
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Alt 24.10.2006, 08:44:13   #30
whombom
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Zitat:
Zitat von icumblood

zeig mal son oppi an wegen zu langsamen fahren und warte ab was püassiert

nämlich nix
Hier in Holland hat jemand vor nicht al zu langer zeit etwas von 400,- bussgeld bekommen der (*^*&^ fuhr 50 auf der Autoweg

aber letzten winter gab es auch eine oma die mit 190 oder so ueberall durch gerast ist, sie dachte, wenn ich in dem schnee bremse verursache ich vielleicht ein Unfall


aber im grunde passiert leider nix
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Alt 24.10.2006, 08:57:07   #31
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Hallo erstmal,
ich lass mich jetzt nicht wieder über son rechtlichen Kram aus, das nervt euch nur.

Manche älteren Leute können das nicht mehr so gut. Ja das nervt und manchmal gibts auch einen Unfall.

Ich hab auch schon mal so nem älteren Menschen den Führerschein weggenommen und ihn dann überredet auf seine Fahrerlaubnis zu verzichten. Der sah doppelt, krankheitsbedingt, und nahm die Mitte der beiden Verkehrsinseln. Zum Glück war da grad keiner drauf auf der einen Verkehrsinsel in der Mitte. Er hats dann auch eingesehen.

Es wäre schon gut, wenn die Verkehrstüchtigkeit regelmäßig überprüft würde. Dann aber auch bei den jüngeren Leuten. So eine Fahrprüfung alle 5 Jahre wäre nicht schlecht, da würden auch so Sachen wie das Vergessen der Verkehrsregeln auffallen.

Aber bezahlen will das ja wohl keiner, nachdem er erst 2000 € für den Lappen bezahlt hat.

Und was macht man wenn die Prüfung negativ ausgefallen ist, Fahrerlaubnisentzug, Nachprüfung, gar nix?
__________________

Man sollte es so oder so nicht übertreiben.
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Alt 24.10.2006, 09:07:02   #32
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Mir hat ja neulich nen 83jähriger auf na Landstraßedie Vorfahrt genommen und ich bin mit gut 80 in die Seite an, bin da aber noch recht gut rausgekommen... deswegen is wohl klar,
ab 65 alle 2 Jahre Tauglichkeits-check!, sowas muss kommen...

was ich schon alles erlebt habe... neutorische in den Gegenverkehrschlenker (alle 300 mal wieder rüber über die Linie--> konnte kaum über Lenkrad gucken -> Benz und wa irgendwas über 80), Ausparker die Riesenblechschaden verursachen und davon nicht mitbekommen haben wollen und Unfallflucht begehen u.v.m.

Ich sag das ganz offen... ich werd auch meinen Kindern sagen dass sie mir den Lappen abnehmen sollen wenn ichs nicht mehr drauf hab. Als 70 jähriger Sack muss ich nicht die ganzen Jungen hüpfer von 20-30-40 gefährden, dafür bin ich dann zu alt. Für einige würde das vielleicht bedeuten den letzten Lebenswillen zu verlieren und geben daher den Löffel ab, aber C'est la vie, die Rentenkassen müssen eh entlastet werden^^... Bei uns in der Gegend fahren eh zuviele Rentner auf den Straßen rum, dass sind trauerigerweise oftmals die wenigen die Zeit und Geld dafür haben.
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Alt 24.10.2006, 09:33:45   #33
bäni
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Viele der "Alten" sind halt aufgrund körperlicher Einschränkungen nicht mehr in der Lage ein KFZ zu führen bzw. sollten es lieber lassen.
Ich kenne übrigens einige Fälle die erst die 50 hinter sich haben und deren Reaktion, Sehvermögen und Möglichkeit alle Sinneseindrücke zu verarbeiten alamierend ist!

Aber wenn ich recht überlege haben mich in 90% der brenzligen Situationen junge und mittelalte Fahrer/-innen in gefährdet. Das liegt nicht daran das es bei uns keine "Alten" gibt, sondern die sind halt anderweitig abgelenkt oder unkonzentriert.
Neulich musste einer unbedingt mit 40 aus seiner Ausfahrt fahren und damit er keine Zeit verliert hat er auch noch gleich am Autoradio rumgefummelt. Oder es wird halt bei Regen so schnell gefahren wie bei trockenen Straßen. Wenn dann so ein harmloser Motorradfahrer dreist genug ist langsamer zu fahren wird halt gedrängelt und in jeder Lücke überholt.
__________________
Don't stop for nothing its full speed or nothing
I am taking down you know whatever is in my way
Getting your kicks as you are shooting the line
Sending the shivers up and down my spine
Motorbreath
Its how I live my life
I can't take it any other way
...
Hetfield
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Alt 24.10.2006, 10:04:01   #34
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Zitat:
Zitat von Goose
Aber es gibt so viele Beinaheunfälle mit älteren Menschen, die aus falsch verstandener Vorsicht Dinge machen die man nicht tun soll, das hier definitiv was passieren muß.
Genau, es geht ja auch nicht darum, ältere Leute in dei Pfanne zu hauen, oder irgendwelche "lahmen Ärsche" von der Straße zu verbannen, sondert es geht um die allgemeine Sicherheit, und wenn ein Senior noch fahrtauglich ist, braucht er sich vor einem Test ja auch nicht fürchten.
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Alt 24.10.2006, 15:00:02   #35
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Zitat:
Zitat von cba
Zitat:
Zitat von icumblood
zeig mal son oppi an wegen zu langsamen fahren und warte ab was püassiert

nämlich nix
auf normalen strassen stehen auch nur schilder fuer die maximale geschwindigkeit.
diese darf man maximal fahren, wenn die aeusseren bedingungen und die faehigkeiten des fahrers es zulassen ... schneller darf man nicht - langsamer schon (mit ausnahme von strassen auf denen es eine mindestgeschwindigkeit gibt - wobei diese auch nur unter optimalen aeusseren bedingungen gilt)

öh, ne ohne triftigen grund darfste nicht langsamer fahren als erlaubt. ist natürlich die frage was ein triftiger grund ist. ganz sicher die sicherheit! Aber zumindest für mich ist die art und weise wie sich viele alte leute bei normalen geschwindigkeiten und verkehrssituationen verhalten kein ausdruck "vorsichtigen und umsichtigen fahrens" sondern impliziert die unfähigkeit, generell ein fahrzeug im straßenverkehr sicher zu führen.
Ich sehe es immer wieder. auf meiner hausstrecke (50 km) ist es relativ kurvig, ist aber nicht weiter schlimm, die erlaubte geschwindigkeit liegt nämlich bei 100 km/H, teilweise 70km/h. "die alten" tuckern dort tag-täglich mit 60 km/h lang, in den kurven bremsen die z.T. sogar auf 40 km/h ab. Da man dort nur sehr schwer überholen kann muss man eben hinterherfahren. so entstehen extrem lange schlangen, lkws inkl., und manche kommen in versuchung zu überholen und bauen u.U. einen unfall. ntürlich ist dann der schleicher in den unfallstatistiken nicht aufgeführt... warum auch, "er hatte ja nichts mit dem unfall zu tun, und ist vorischtig gefahren"...... Interessant finde ich es auch, dass die manchmal mit 70 km/h bei erlaubten 100 fahren und im ort nicht auf 50 runterbremsen sondern mit 70 weiter durchfahren

Natürlich würde mit solchen zusätzlichen eignungsprüfungen vielen alten leuten ein stück freiheit genommen, aber was ist nun wichtiger... die "freiheit" eines alten menschen ohne externe hilfe von A nach B zu kommen, während es gute alternativen gibt, oder die gesundheit oder das leben eines anderen verkehrsteilnehmers, der möglicherweise von dem alten menschen umgenietet wird?

ich persönlich kenne zwei ältere damen, die den führerschein noch besitzen, aber ihr auto verkauft haben und mit dem geld halt für den rest ihres lebens für die wenigen fahrten das taxi nehmen (wollen). Ist natürlich uch eine alternative, aber die wenigsten werden ihren führerschein freiwillig abgeben wollen oder wirklich aufhören auto zu fahren.
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Alt 24.10.2006, 17:12:39   #36
MarkusN
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Hab jetzt nicht den ganzen Thread gelesen, aber ich entgegne mal einfach provokant: Wenn Opa und Opa im Auto eine Gefahr sind, dann sind es Jungspunde auf dem Motorrad oder im aufgemotzten Golf erst recht. Testosteron ist nicht gut fürs Einschätzen von Gefahren. Muss man nur die Unfallstatistiken anschauen.

Zum Thema Opa langsam unterwegs in der 70-er Zone: Mit Untergeschwindigkeit ist er mindestens schnell zu überholen. Jetzt mal ehlich: mit exakt 70 ärgert er doch fast noch mehr, weil Du dann eben nicht so leicht vorbeikommst. Denn 70 wärst du unbehindert ja doch nicht gefahren.
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Alt 24.10.2006, 17:42:07   #37
ScreaM
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Jugendlich können genauso eine Bedrohung wie ältere sein. Nur das die Jugendlichen in der Prüfung bewiesen haben das sie fähig sind ein KFZ einigermaßen sicher zu führen. Und sie kennen die Regeln. Bei älteren Menschen fällt es erst auf wenn sie einen Unfall bauen... und um dem vor zu beugen sollte ein solcher Test eingeführt werden.
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Alt 24.10.2006, 17:50:03   #38
krafti
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Zitat:
Zitat von Jenni
Ich bin der Meinung, daß man ab einem gewissen Alter (ich setz jetzt einfach mal bei 60 an) regelmässig einen Gesundheits-Check absolvieren sollte um weiterhin Auto fahren zu dürfen. Einfach, um mal so grundlegende Dinge, wie ausreichendes Sehvermögen sicherzustellen.
So etwas ähnliches habe ich auch vor.















Ab 60 mindestens einmal pro Jahr zum Kurven / oder Renntraining
mit dem Mopped.




Zum Sehtest gehe ich schon jetzt mindestens alle 2 Jahre.

Reicht ja, wenn die anderen halbblind durch die Gegend fahren.
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Gruß Krafti
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Alt 24.10.2006, 18:21:42   #39
Krambambulli
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Ich bin stark für eine Proportionale verkleinerung des Radstandes mit dem alter.....ab einem bestimmten alter.

Denn wenn mich mal einer fast erwischt hat, war das meist eine über 65jahre alte person in einem großen auto (meist benz) und ich denke, das das wirklich ein Problem ist.

Natürlich wird ein Hr. Stuck auch mit 75 seinen 7er BMW noch besser beherschen als ich mit 25 meinen 1er BMW aber das is wohl doch die ausnahme.


MFG
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Alt 24.10.2006, 20:08:50   #40
berndy
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@Besserwisser Stimmt, wollte ein bisschen Zündstoff für eine Diskussion geben. Muss ja nicht gleich eine vollständige Fahrprüfung sein, aber ein Seh- und Reaktionstest und eine kleine Probefahrt, so durch einen ausgewählten Stadtteil mit schwierigen Ecken und eine Einschätzung durch einen Fahrprüfer wär doch nicht schlecht. Und dann noch der Hinweis: Das sollten sie vll besser so machen, das ist nicht so gut, da vll so. Das wär doch was.

Wie immer stellt sich dann noch die Frage wer das bezahlen soll. Die Kraftfahrer werden ja schon genug abgezockt. Ich denke aber so 30 bis 50 € sollte einem seine und die Sicherheit anderer schon Wert sein. Wenns dann noch alle 5 Jahre ist, sinds max. 10 € im Jahr, das kann doch wohl jeder noch bezahlen.

Es ist halt auch so, dass sich die älteren Menschen das kleine Stück Freiheit, wann immer sie wollen mit dem fahrbaren Untersatz zu fahren, nicht nehmen lassen wollen, ist ja auch zu verstehen.

Aber spätestens, wenn man feststellt, dass man nicht mehr fahren kann, sollte man es lassen.

Mein Schwiegervater war nach seinem Schlaganfall auch noch der Meinung er könne fahren, bis er feststellen musste, dass er mit dem teilweise gelähmten Bein nicht mehr bremsen kann. Das war zum Glück auf einem freien Platz, wo ihn meine Frau mal probieren ließ. Er fuhr dann auch nicht mehr, aber seinen Lappen wollte er nicht hergeben. Aber das reicht ja schon.

Und jetzt kommt wieder der § 1 Abs. 1 StVO, der gilt weiterhin und besonders gegenüber verkehrsschwachen Personen wie Kindern und alten Menschen. Die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.
Das beinhaltet auch, dass man auch mal einen Fehler eines anderen ausbügelt, wenn man kann.

Bezüglich der langsamen Geschwindigkeit älterer Menschen, das fällt teilweise noch unter die relative Höchstgeschwindigkeit, Anpassen der gefahrenen Geschwindigkeit auf das persönliche Können. Aber ab einem gewissen Grad wirds doch zur vermeidbaren Behinderung . I.d.R. ab 20 km/h unter erlaubter Höchstgeschwindigkeit.

Komisch nur, dass die älteren Leute bei Kontrollen immer fragen: "Hab ich was falsch gemacht, war ich zu schnell?"
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Man sollte es so oder so nicht übertreiben.
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Alt 24.10.2006, 20:37:18   #41
Zack3
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Zitat:
Zitat von bäni
Ich kenne übrigens einige Fälle die erst die 50 hinter sich haben und deren Reaktion, Sehvermögen und Möglichkeit alle Sinneseindrücke zu verarbeiten alamierend ist!
Es ist soweit und ich muss zum Arzt um meinen Lappen zu verlängern.
Ich merke schon, dass die Sehkraft und die Reaktionen abnehmen. Aber man beruhigt sich auch mit der Zeit und man fährt einfach umsichtiger als früher.
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Alt 24.10.2006, 23:52:33   #42
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Naja, der Radstand sollte bei älteren nicht verkürzt werden, irgendwann fahren die dann diese 25 kmh dinger, die in der ADAC Zeitung immer angeboten werden. Und die dinger sind ja noch schlimmer als ein schleichender Renter im Bentley.
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Alt 25.10.2006, 10:29:34   #43
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Zitat:
Zitat von Zack3
Zitat:
Zitat von bäni
Ich kenne übrigens einige Fälle die erst die 50 hinter sich haben und deren Reaktion, Sehvermögen und Möglichkeit alle Sinneseindrücke zu verarbeiten alamierend ist!
Es ist soweit und ich muss zum Arzt um meinen Lappen zu verlängern.
Ich merke schon, dass die Sehkraft und die Reaktionen abnehmen. Aber man beruhigt sich auch mit der Zeit und man fährt einfach umsichtiger als früher.
Naja, schwindene Sehkraft kann ja leicht mit entsprechenden Mitteln nachgerüstet werden. Ich hab nur irgendwas zwischen 0,75 und 1,25 Diop.
Aber ohne Brille bzw. Kontaktlinsen wöllte ich gar nicht mehr fahren (darf ich auch net ) auch wenns noch geht.
Zu der Jahreszeit lieber mit Linsen, weil mir mein Antibeschlagvisier nix bringt wenn die Brille beschlägt.
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Alt 25.10.2006, 10:48:21   #44
gplchris
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Ich kann mich spontan jetzt nicht an gefährliche situationen mit rentnern erinnern. Wenn man fahrrad fährt, weiß man die sogar zu schätzen. Jedenfalls prügeln die sich nicht so vorbei wie der spätpubertierende tdi-vertreter umd die 40.

In der führerscheinstelle lag eine zeitschrift vom verkehrsministerium. In dieser stand, dass ab 70 Jahre ein Fahrer genauso gefährlich wird wie ein Fahranfänger.

Bezüglich Behinderungen sind Frauen um die 50 Jahre tausendmal schlimmer. Bezüglich halten, parken, wenden und rücksichtsnahme ( stichwort fetter bus will einbiegen; frau fährt natürlich bis ganz vor ) fehlt da was entscheidendes.
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Alt 25.10.2006, 10:54:49   #45
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Zitat:
Zitat von berndy
Wie immer stellt sich dann noch die Frage wer das bezahlen soll. Die Kraftfahrer werden ja schon genug abgezockt. Ich denke aber so 30 bis 50 € sollte einem seine und die Sicherheit anderer schon Wert sein. Wenns dann noch alle 5 Jahre ist, sinds max. 10 € im Jahr, das kann doch wohl jeder noch bezahlen.
Jo, das kommt dazu, weil in D immer mehr der Staat die Finger drin hat und sich nicht mehr anders zu helfen weiß, als abzuzocken...

Zitat:
Zitat von berndy
Mein Schwiegervater war nach seinem Schlaganfall auch noch der Meinung er könne fahren, bis er feststellen musste, dass er mit dem teilweise gelähmten Bein nicht mehr bremsen kann.
Muss gar kein Schlaganfall sein...
Mein Alter Herr war seit seinem 15. (!) Lebensjahr Berufskraftfahrer, bis zuletzt 40 Tonnen, 18 Meter und über 450 PS, der hat Dir bis die letzten (Arbeits)Tage seinen Truck ohne Probs rückwärts um den Block rangiert, ohne einmal korrigieren zu müssen...

Mittlerweile isser 10 Jahre in Rente und hat teilweise Probleme, mit seinem Ibiza ohne Macken in unserem Hof auf seinen Stellplatz zu fahren...

Ohne Training / Fahrpraxis baut man einfach ab 'ner gewissen Zeit massiv ab!!!

So ein Check ab 50 oder 60 (spätestens!) wäre schon nicht schlecht, sollten sich da Auffälligkeiten ergeben, könnte man das Ganze ja verschärfen zu ner kleinen oder auch größeren "Nach"Prüfung oder so....
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Alt 25.10.2006, 11:18:38   #46
bäni
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Also ich denke eine Art "TÜV-System" für KFZ-Treiber wäre nicht verkehrt. Halt nicht alle 2 Jahre! Wenn einer z.B. ne Ampel nicht von Leuchtreklame unterscheiden kann, muss er halt solange zu Fuß gehen bis die Mängel nachgebessert wurden, sprich ne Brille auf der Nase sitzt.
Ich finde es wäre wohl in den meisten Fällen unterhalb der Demenzgrenze Quatsch den Führerschein dauerhaft zu entziehen. Bei nem 90jährigen wird wohl nix mehr besser, aber auch mit 60 ist man doch für ne Nachschulung allá Theorieunterricht in der Fahrschule nicht zu alt, oder?
Alternativ kann man ja nicht fahren!
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Alt 26.10.2006, 14:39:31   #47
ScreaM
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Schaut mal, dieser kleine Artikel stand heute in der Bild.
http://www.bild.t-online.de/BTO/auto/ak ... sarzt.html
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Alt 28.10.2006, 12:09:09   #48
berndy
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Ich möchte hier mal etwas klarstellen, bevor jemand die Frage stellt.

Die Fahrerlaubnis wird von der Verwaltungsbehörde, hier in D die Führerscheinstelle bei der Stadt- oder Kreisverwaltung erteilt.

Die Fahrerlaubnis kann dann nur von einem Richter, bei Verkehrsstraftaten oder in bestimmten Fällen auch bei anderen Straftaten entzogen oder eingeschränkt (nur Fahrten zum Broterwerb oder so) werden.

Die Polizei kann nur bei (Verkehrs)-Straftaten (gibt auch andere) den Führerschein sicherstellen, wenn damit zu rechnen ist, dass die Fahrerlaubnis durch die Staatsanwaltschaft vorläufig entzogen wird. Das wird dann nochmals durch einen Richter bestätigt, siehe oben.

Die Verwaltungsbehörde kann die Fahrerlaubnis unter bestimmten Voraussetzungen in einem Verwaltungsverfahren auch wieder entziehen, nämlich, wenn der Fahrerlaubnisinhaber in irgendeiner Weise als nicht geeignet um Führen von Kraftfahrzeugen erscheint. Das können geistige und/oder körperliche Mängel sein. Wem die Führerscheinstelle die Fahrerlaubnis entzieht oder nicht liegt dabei in deren pflichtgemäßen Ermessen.

Bei älteren Menschen hab ich schon öfter gehört: "Ach, wir wollen dem/der doch nicht ihre Mobilität entziehen."

Bei jugendlichen Drogenkonsumenten fällts denen leichter was zu machen.
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Alt 28.10.2006, 12:25:04   #49
berndy
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Ach ja, hab ich oben vergessen: Die Führerscheinstellen laden die Leute nicht von sich aus vor um die auf ihre Verkehrstauglichkeit zu überprüfen, das könnten sie zwar, der Aufwand wär aber einfach zu hoch. Darum warten die, bis etwas kommt.

Meistens kommts von der Polizei, die ist nämlich gem. § 2 Abs. 12 StVG dazu verpflichtet. Aber wir können auch nicht immer überall sein und alles merken.

Und die Führerscheinstellen sind oft anderer Meinung als wir, gerade was ältere Leute anbetrifft.
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