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Selbstbau Synchrontester
Moin,
da es hier beschriebenen Manometer immer noch zu kaufen gibt, möchte (werde) ich mir damit einen Synchrontester selbst bauen: Zitat:
Kennt jemand eine günstige Bezugsquelle für passende Tüllen? Greetz BW P. S. Es gibt die Uhren auch mit 0 -1200 mbar, da hätte man also einen noch etwas größeren Meßbereich also bei den Louis- usw. Uhren. Aber wenn ich mich recht entsinne, lag die Anzeige beim Synchen immer so bei 0,3 bar, so dass -1000 mbar wohl die bessere Ablesegenaugkeit brächte? |
Ein 6 mm Schlauch sollte auf dem Viertelzollgewinde (ich nehme mal an, dass G1/4B für Viertelzoll steht) doch gut halten.
Ich hab auf meinen Vierfachuhren auch nur irgendwelchen Aquarienschlauch drauf. Du brauchst aber unbedingt was, um die Schwingungen zu dämpfen, sonst sind die Uhren zum Synchronisieren unbrauchbar. Ich habe aus dem Laborbedarf Schlauchklemmen in Verwendung: http://proflamm.com/out/pictures/gen...75/1119894.jpg Aber andere Klemmen so wie diese hier sollten den Job auch tun: http://www.buerkle.de/files/pim/ligh...s_00015246.jpg |
Zitat:
Ich hatte auch an Klemmen gedacht, aber aus der Aquaristik (z. B. Baumarkt - Zooabteilung; gibts afaik auch in Metallausführung). |
Na so wie ich es oben geschrieben habe mit den Klemmen die ich verlinkt habe ;)
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Ich habe da letztens etwas interessantes auf YouTube gesehen. Der hat nur ein Manometer benutzt. Begründung: zwei zeigen eh immer unterschiedliche Werte. Dafür ein Y-Stück und zwei Absperrhähne.
https://www.youtube.com/watch?v=TAhhMMnfN7Q |
Viel zu umständlich diese Hin- und Herschalterei. Selbstgebautes U-Rohrmanometer und gut ist.
Beim Zweizylinder reicht ein Schlauch mit Öl gefüllt. |
Die Pulsation bei den Manometern bekommt man ganz leicht durch Eindrehen von Wurmschrauben (Madenschrauben) (ca. 3cm länge) in die Vakuumschläuche weg.
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Zitat:
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Man kann auch die Schläuche mit Schraubzwingen abquetschen.
Ich habe da Motoröl reingemacht. Das ist so dickflüssig, dass man die Schläuche nicht zusätzlich dämpfen muss. |
Also der Tester ist jetzt fertich: http://www11.pic-upload.de/21.02.15/2275qk4xzljl.jpg
Die "Unterdruck-Manometer 0 bis -1 bar" haben 1/4-Zoll Whitworth-Gewindeanschlüsse. Solche Gewinde wurden in den Alu-Winkel geschnitten zur Befestigung, vor dem Einschrauben etwas hochfeste Schraubensicherung aufs Gewinde geben (nur oben, damit die Gewindetülle noch draufgeht). Zum Anschluss der Schläuche braucht man "Gewindetüllen", 1/4" auf den benötigten Schlauchdurchmesser, bei meinen Vergasern 6 mm. Zum Abdichten wird etwas Teflonband auf die Gewinde der Uhren gewickelt. Zur Dämpfung werden Ventile aus der Aquaristik verwendet; da diese für 4-mm-Schläuche gedacht sind, kauft man sich 4-mm-Schlauch (Baumarkt, Aquarien-Abteilung), schiebt diesen auf die Anschlüsse und schneidet passend ab. Den dadurch dicker gewordenen Anschluss schiebt man in die 6-mm-Schläuche. Die Schlauchclips sind optional. Mit diesen Ventilen lässt sich die Dämpfung sehr feinfühlig justieren (Ventil zudrehen, Motor starten und dann langsam öffnen). Zur Kontrolle, ob auch die Meßuhren selber synchron sind, kann man eine 20-ml-Spritze verwenden. Wenn man den Kolben immer gleichweit rauszieht, entsteht auch immer der gleiche Unterdruck und die einzelnen Messwerke sollten immer den selben Wert anzeigen. Als Schläuche wurden Silikonschläuche ausm Baumarkt verwendet, kosten ca. 1 € pro Meter. Man kann natürlich auch passenden Benzinschlauch für 7 € der Meter verwenden... ;) Für den Gelegenheitssynchronisierer, der nur vorm TÜV oder nach der Ventilspielkorrektur mal synchronisiert, ist diese Konstruktion völlig ausreichend. Die Materialkosten lagen bei < 40 €. Die Anzeigegenauigkeit dürfte die der Tester von Tante Louise und Co. noch übertreffen. Greetz bw |
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