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Neuer Benutzer
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Hallo,
ich bin seit einem guten Monat nun auch besitzer einer 92er GS 500 E (auf 34 PS gedrosselt) und habe das folgende Problem. Immer wenn ich etwas untertourig fahre, also sagen wir mal grob geschätzt unter 3.000 Umdrehungen (vielleicht auch erst bei weniger, hab noch nie ganz genau drauf geachtet), dann kein Gas gebe, und nur rolle... und dann den Griff sagen wir mal halb auf dreh, zieht das Motorrad erst ganz kurz gut an, dann säuft der Motor praktisch halb ab, also ich hab so das gefühl, als würd ich praktisch nur wieder rollen für ne gute Sekunde und danach beschleunigt sie wieder gut. Dabei ist es egal ob der Motor warm oder kalt ist. Wenn ich nach dem rollen, nur leicht Gas gebe, was problemlos funktioniert, dann kann ich danach auch soviel Gas geben wie ich will und es ist kein "hänger" da, es geht also sozusagen nur nicht, wenn ich direkt von 0% Gas geben auf 50% oder so "springe". Ich hoffe ihr versteht was ich geschrieben hab und sollten Rechtschreibfehler im Text sein, geb ich zu, war ich auch noch nie ne große Leuchte Viele Dank schon einmal im Vorraus
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#2 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 11.06.2008
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Unter 3000 U/min oder besser gesagt unter 3500 U/min sind auch keine Drehzahlen die der GS Motor mag. Da läuft er nicht.
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Sollte sich jemanden an meinen Posts stören, beziehe ich mich in jedem Fall auf §20 STGB |
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#3 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 06.10.2009
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Also muss ich mir da keine weiteren Gedanken machen, dass da irgendwas kaputt sein könnte oder ähnliches? Ist also sozusagen eine "normale" Macke bei dem Motor?
Also groß stören tut mich das "Problem" auch nicht, Außer vielleicht mal wenn ich etwas schneller an ner Kreutzung anfahren wollte um mich in ne Lücke zwischen 2 Autos einzupendeln.... Ich dachte bloß lieber mal zu früh handeln, bevor sich da was kaputt läuft und das Problem in einiger Zeit schlimmer wird... Sollte das also "normal" sein, dann bin ich beruhigt, weil ansonsten läuft eigentlich alles super Danke für die schnelle Antwort, so hat man(n)s gern |
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#4 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 11.06.2008
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Du solltest nicht in dem Bereich fahren, Der Motor läuft da einfach nicht rund und das "gehacke" ist weder gut für die Kette noch für die beteiligten Lager im Motor.
Das ist ein Motorrad und kein PKW Diesel
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Sollte sich jemanden an meinen Posts stören, beziehe ich mich in jedem Fall auf §20 STGB |
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#5 |
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Neuer Benutzer
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Ja, schon klar, ist mir auch aufgefallen, dass ich als unterste Grenze lieber mal 3.000-3.500 ansehen sollte wenn net sogar mehr, aber manchmal passierts halt doch, dass man vor ner kurve runter bremst und des runter schalten vergisst oder einfach so in nen zu niedrigen bereich rollt ^^
aber naja des wird sich au schon irgendwann mal eingewöhnen, ich mein nach nem Monat Fahrpraxis is des glaub ich au noch zu verzeihen, wenn man mal des runter schalten verschläft/vergisst weil mans vom Auto einfach anders gewohnt ist ^^ Aber gibts vielleicht nen Tipp was ich machen kann, damit ich net in die dumme Situation komm, dass ich bei ner Kreutzung (am besten noch bei ner Landstraße oder im Berufsverkehr, wos manchmal etwas schneller gehn muss) einbiegen will und dann mit halb abgewürgten Motor auf der Kreutzung steh? Ich mein ich kann au damit leben auf ne größere Lücke im Verkehr zu warten, so hektisch bin ich nun auch net ^^ Aber einfach mal interessenshalber... Das einzige was mir auf anhieb einfällt währe halt direkt etwas gas geben und dann bei 3.000 einzukuppeln, aber ob das dem Getriebe (oder sonst wo, sry Anfänger im technischen Motorrad bereich ^^) so gefällt weiß ich auch nicht unbedingt. |
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#6 | |
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Erfahrener Benutzer
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Zitat:
Vorher Runterschalten |
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#7 |
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Neuer Benutzer
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#9 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 06.10.2009
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naja ok, anfangs net, aber beim losfahren an der Kreutzung, dass ich da den ersten Gang drin hab is scho klar, aber da kann man halt leider nicht runterschalten, um auf mehr als 3000 zu kommen, aber au egal, bin froh dass ich mir deswegen keine gedanken mehr machen muss und gut ists
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#10 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Ich kapier das Problem gar nicht. Verbali hat doch alles dazu gesagt. Und die Frage, was du im ersten Gang bei zu niedriger Drehzahl machen sollst, ist jetzt nicht ernst gemeint, oder?
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#11 |
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Erfahrener Benutzer
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also ich weiß jetzt ned ob ich ihn richtig verstanden hab aber i glaub er hat angst beim Anfahren Gas zu geben...
das nächste Mal wenn Anfährsch gibsch bei gezogener Kupplung schon Gas das etwa bei 4000 umdrehungen bist und lässt dann die Kupplung kommen...dann müsste dein "Problem" weg sein |
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#12 |
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Super-Moderator
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Was anfangs geschildert wurde, ist aber kein Problem beim Anfahren.
Im 1. Gang geht meine Gs zumindest auch unter 3000 U/min gut, ohne ruckeln oder verschlucken. Ich kann mit Standgas (1200 U/min) anfahren und durchbeschleunigen bis 3500/4000 bis ich schalte. Auch im 5. Gang in der Stadt rollen bei < 3000 U/min ist kein Problem, zum Beschleunigen muss ich dann aber einen Gang runter schalten. So wie es anfangs geschildert wurde, beziehe ich das auf untertouriges Rollenlassen und nicht auf das Anfahren. Wenn man nur mit 3000 bis 4000 U/min anfahren kann, dann stimmt was nicht. Entweder hat man noch kein Gefühl für Gas und Kupplung oder die Vergasereinstellung passt nicht oder was anderes ist faul. |
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#13 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 06.10.2009
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Also bei mir ist es wirklich so, dass wenn ich direkt erst beim losfahren etwas mehr gas gebe, dass dieses rucken auch im 1ten Gang passiert. Also langsames oder zügiges losfahren geht schon, aber sozusagen losfahren mit 3/4 gas oder vollgas halt nicht. Also es ist nicht direkt so, dass ich angst habe, beim anfahren gas zu geben, die frage war eher, schadets dem getriebe oder sonstigen teilen wenn ich erst bei 4.000 die kupplung kommen lasse. weil wie gesagt wenn ich direkt vom standgas aus einkuppel und recht viel gas gebe, kommt wieder die sache, dass für ca ne sekunde praktisch garkeine leistung da ist.
naja mal schauen, vielleicht liegts auch am noch net komplett vorhandenen gefühl für die kupplung. Ich kann ja mal sehn ob sich das in zukunft zum besseren ändert und wenn nicht meld ich mich noch einmal bei euch Geändert von qqwertt (07.10.2009 um 05:01:00 Uhr) |
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#14 |
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Erfahrener Benutzer
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Ich sag nur eins....WHEELIE
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Schon bevor ich ihn anfuhr, war ich davon überzeugt, dass dieser alte Mann nie die andere Straßenseite erreichen würde. |
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#15 |
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Erfahrener Benutzer
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Wenn du wirklich für ca. eine Sekunde nur rollst, dann wird das ein Problem im Vergaser sein. Speziell die Düsennadeln, wenn die nicht da sitzen, wo sie sein sollen, lösen so ein Problem gerne mal aus.
Wenn es deutlich unter einer Sekunde ist, dann kann dein Kettendurchhang sehr groß sein. Der Lastwechsel wäre dann ähnlich wie oben, nur wesentlich kürzer.
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Gruß, Jais ![]() スズキ In reality, we are still children. We want to find a playmate for our thoughts and feelings |
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#16 |
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Neuer Benutzer
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ja also obs direkt rollen ist kann ich jetzt auch nicht sagen, aber es ist auf einmal so, dass die maschiene erst zieht, dann auf einmal es nen ruck macht und man das gefühl hat da kommt nix mehr und dann gehts wieder, also es ist schon so 0,5-1 sek kein zug mehr da....
wobei ich berichten muss, heute hab ich ein paar mal versucht, das ganze beim anfahren zu provozieren und was war.... auf einmal gings ohne probleme, bloß noch während dem fahren unter 3.000 sollt man net zu viel gas geben, aber dass des normal is, dass der motor diese drehzahlen net mag is mir inzwischen ja auch schon bekannt, dann schalt ich halt doch mal bissel früher runter ^^ |
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#17 |
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Super-Moderator
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Ich glaube, ich habe dein Problem jetzt so verstanden, dass du nach dem Einkuppeln schlagartig Gas gibst.
Das funktioniert bei den Vergasern der GS schlecht. Die Vergaserschieber werden nicht unmittelbar durch den Gaszug betätigt sondern über den Umweg über Unterdruck der erst über die veränderte Drosselklappenstellung aufgebaut werden muss. Das Ganze bedingt eine kleine Verzögerung. Unterdruckvergaser halt. Außerdem ist schlagartiges Gasgeben nix gut für alle bewegten Bauteile. Wer Wert auf möglichst wenig Verschleiß legt, sollte weich fahren, nicht ruckartig. Ansonsten deutet ein Verschlucken eigentlich auf zu mager/zu viel Luft hin. |
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#18 |
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Neuer Benutzer
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Ja also das triffts eigentlich sehr gut, also sollte man einfach vermeiden, aber ansonsten brauch ich mir keine Sorgen machen, oder?
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#19 |
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Erfahrener Benutzer
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Verzögertes Ansprechen der Unterdruckvergaser ist normal. Allerdings finde ich deine Dauer des Verschluckens sehr lang.
Daher vermute ich weiterhin, dass es da ein Vergaserproblem besteht und das kann man nur herausfinden, wenn du dir das mal anschaust.
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#20 |
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Stammtisch Hamburg
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So wie es für mich klingt ist es noch ein PRoblem, dass du bisschen mehr gefühl für die Maschine bekommen solltest....
Versuch am Schleifpunkt anzufahren, sprich die Kupplung nicht ganz kommen lassen und dann erstmal bisschen Gas erhöhen und dann kannst du die Kupplung ganz kommen lassen. Und wie Krafti auch gesagt hast nicht ZU früh schalten. Schalte einfach nicht vor 4000 Umdrehung. Und wenn du das schalten vergisst, nunja.... spätestens wenn sie anfängt zu bocken und unruhig zu werden solltest du es merken und dann nicht einfach mehr gas geben, sondern erstmal einen Gang runterschalten. WEnn das nichts hilft habe ich wohl doch unrecht |
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#21 |
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Super-Moderator
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Wenn du Fahrschule auf einem Motorrad mit einem elektronisch geregelten Vergaser oder einer Einspritzung gemacht hast, kann es sein, dass dir das Verhalten eines Motorrads mit einem Vergaser alter Bauart nicht bekannt ist.
Elektronisch gereglte Vergaser/Einspritzanlagen haben meistens einen Leerlaufstabilisator. Der Leerlauf wird geregelt und nach Möglichkeit immer bei dem vorgegenenen Wert gehalten. Sinkt der Leerlauf, gibt die Elektronik etwas Gas. Wenn beim Anfahren die Drehzahl unter Leerlaufniveau fällt, gibt die Elektronik etwas Gas, dass der Motor nicht absterben kann. Der Nebeneffekt ist dann auch, dass der Motor weniger schieberuckelanfällig ist und, wenn man die Kupplung nicht gar zu schnell kommen lässt, man den Motor nicht so leicht abwürgt. Man müsste deine Gs mal fahren um das richtig beurteilen zu können. Vielleicht ist ja doch was verstellt oder verstopft. |
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#22 |
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Benutzer
Registriert seit: 15.10.2009
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Hi habe auch heute meine gs 500 Bj 95. bekommen.
Dachte die Frage passt hier hin: Wo liegt der Optimale Drehzahl berecih der GS???? Habe heute mal alles versucht von 3000- 9000 habs auch erlebt das die Drehzahl superschnell ohne spürbare Beschleunigung hoch ist und dann wieder genausoschnell runtergesackt ist erst danach began das Motorrad zu beschleunigen??? MFG |
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#23 |
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Super-Moderator
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Grundsätzlich kommt es auf den Gang an, in dem man fährt.
Ich fahre meistens im Bereich von 5000 bis 6000 U/min auf der Landstraße. In der Stadt lass ich beim Rollen so um die 50 km/h meistens den 4. oder 5. Gang drin, bei ca. 3000 U/min. Wenn die Drehzahl hoch geht und das Motorrad nicht beschleunigt, der Gang drin ist und die Kupplung eingerückt hat, rutscht die Kupplung. Behalte das mal im Auge, eventuell musst du die Kupplung nachstellen. Vll. hattest du dich auch verschaltet. |
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#24 |
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Benutzer
Registriert seit: 15.10.2009
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Das mit dem rutschen der Kupplung klingt logisch... verschaltet habe ich mich aber sicher nicht da ich ja gar nicht geshaltet habe...
Bin einfach gefahren und habe dann schnell beschleunigt um mal zu sehen was so geht Was muss ich ersetzten wenn die Kupplung rutscht?? Zircon |
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#25 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 25.12.2008
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Lezteres klingt nach einer rutschenden Kupplung. Was für ein Öl hast du drin?
Gruß Finn |
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#26 |
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Benutzer
Registriert seit: 15.10.2009
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hmmm habe das Motorrad aus 2ter Hand gekauft.
Kann ich das auf dem Motorrad nachlesen??? Zircon |
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#27 |
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Public-Relations-Manager
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Nee, steht nur drauf, was rein soll (10w40), nicht was drin ist.
Kontrollier erstmal die Kupplungseinstellung (Leerweg an der Kugel vom Kupplungshebel ca 10mm und evtl. das Spiel der Kupplungsdruckstange (Suchfunkton)). Wenn das nix bringt solltest du über einen Ölwechsel nachdenken (10W40, Hausmarke von zB Louis/Polo/HeinGericke reicht da vollkommen aus (15-20€ für 4 oder 5 Liter Kanister), Hauptsache Motorradöl)...am besten gleich mit Filter (Louis: Delo, da ist die frische Dichtung dabei). Wenn das auch nichts hilft, wirds aufwändiger. Aber erstmal die einfachen/günstigen Sachen ausschließen
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#28 |
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Super-Moderator
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@ziron 3.5ccm Füll mal dein Profil aus. Vielleicht findet sich in deiner Nähe jemand, der dir helfend zur Seite stehen kann.
Links oben ist ein Button "Kontzrollzentrum", da drauf drücken, dann auf Profil clicken und ausfüllen. |
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#29 |
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Benutzer
Registriert seit: 15.10.2009
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habe heute die Schraube am Kupplungshelbel reingedreht und habe das Gefühl das sie nun wieder richtig schleift also greifft.
Kann das sein das es nur darangelegen hat??? Mfg |
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#30 |
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Super-Moderator
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?
Was jetzt? Schleift die Kuplung, rutscht sie also durch, wenn eingekuppelt ist oder greift sie? Von welcher Schraube redest du? Am Kupplungszug sind zwei Einsteller, einer unten, wo der Zug ins Gehäuse geht und einer oben, wo der Zug in den Hebel geht. Außerdem gibts noch eine Schraube, mit der der Kupplungshebel an seiner Aufnahme festgeschraubt ist. Wer hat denn die Schraube herausgedreht? Ja, wenn dein Kupplungszug kein Spiel hatte, kann es daran gelegen haben. Du solltest mal deinen Kupplungszug vernünftig einstellen. Kupplung einstellen: Erst sollte man sehen, dass der Kupplungszug einwandfrei funktioniert, nirgends hakt oder eingeklemmt ist und nicht angerissen ist. Dann stellt man das Kupplungsspiel am Kupplungshebel ein. Der Leerweg, also das Stück, das man den Kupplungshebel zum Lenkergriff hin bwegen kann, ohne dass man einen Widerstand spürt, soll an der Kugel (am äußeren Ende des Hebels) gemessen 10 mm betragen. Zum Einstellen einfach die Rändel-Kontermutter an der Zugaufnahme an der Lenkerarmatur lösen und den Einsteller entsprechend rein oder raus schrauben. Die Rändelmutter dann wieder anziehen, damit sich nichts unbeabsichtigt verstellt. Reicht der Einstellweg oben nicht aus, kann man auch mal am unteren Einsteller, dort wo der Zug in den Gehäusedeckel geht, gucken, ob man da noch was nachstellen kann. Ist der Weg dort auch erschöpft, muss man die Grundeinstellung an der Kupplungsschnecke verändern. Am linken Motorgehäusedeckel (da wo die Kette läuft) befindet sich ein kleiner Deckel mit zwei Kreuzschlitzschrauben, darunter findet man einen Einsteller. Also Deckel mit den zwei Kreuzschlitzschrauben abschrauben und dann: mit einem gekröpften Ringschlüssel die Kontermutter lösen, eventuell mit einem Schraubendreher die Schlitzschraube gegenhalten. Die Einstellschraube ein paar Umdrehungen herausdrehen, nicht ganz, nur ein paar Umdrehungen. Dann wieder so lange hineindrehen, bis sie an der Druckstange anliegt, man spürt einen Widerstand. Jetzt dreht man die Einstellschraube eine viertel bis halbe Undrehung wieder heraus, mit dem Schraubendreher halten und kontert die Einstellung mit der Kontermutter (deswegen auch ein gekröpfter Ringschlüssel, sonst gehts nicht, weil kein Platz ist) Das wars, alles wieder zusammen bauen, den Kupplungszug einstellen und fertig. Achso, der Kupplungszug sollte bei der Einstellung an der Schnecke lose sein, also der Kupplungshebel zumindest ein wenig Spiel haben. |
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#31 |
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Benutzer
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bin jetzt nach ein paar Tagen nochmal hier gelandet.
Du hast geschrieben das der Leerweg 10mm betragensollte am äuserenende des Helbels bis zum Griff??? Wieviel mm sind es am innen am Helbel wo sich ein Spalt öffnet sobald man die Kupplung zieht??? Wenn man die obere Schraube rausdrehen muss ( Beim Hebel) muss man dann um das gleiche zu bewirken die schraube unten am Gehäuse rein oder raus drehen??? Mfg |
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#32 |
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Public-Relations-Manager
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10 mm an der Kugel am Hebelende!
Was du mit den Einstellschrauben machst, ist ja immer das gleiche: du stellst die "Vorspannung" des Bowdenzuges ein, verlängerst also den Weg zwischen den Befestigungspunkten des Zuges. Also jeweils Schraube raus für mehr Vorspannung.
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#33 |
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Benutzer
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also dann muss ich zu einstellung den Kupplungshebel bis an den Anschlag ziehen und dann so einstellen das die Kupplung nach 10mm anfängt zu greifen???
Dann ist bei mir der Kupplungshebel total wackelig. Zircon |
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#34 |
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nein!
Wenn du den Kupplungshebel ziehst, sollten die ersten 10 mm Hebelweg ohne großen Widerstand sein.
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#35 |
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zirkon 3,5ccm guck mal da, vielleicht wird das mit Bildern etwas klarer.
http://www.motorradonline.de/de/lexi...nstellen/41234 Am Besten nimmst du ein Lineal und hälst es so an den Lenkergriff, dass du den Weg an der äußeren Kugel sehen kannst. Dann ziehst du leicht am Kupplungshebel. Wenn die Kugel 10 mm Weg beschreibt, bevor du fühlst, dass ein Widerstand kommt, ist das Spiel richtig. Anderfalls musst du die Zuglänge an den Einstellern verstellen. Auf dem Bild zu 3. wird das Spiel in dem Spalt zwischen Kupplungshebel und dem Hebellager gemessen. Das ist sehr ungenau. Suzuki schreibt das mit den 10 mm am Hebelende vor. Also nicht da messen, wo der rote Pfeil ist, sondern dort, wo die Endkugel am Hebel ist. |
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