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#1 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 28.04.2024
Beiträge: 7
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Hallo liebe Forengemeinschaft,
![]() was eigentlich nur ein kurzer Wechsel der Bremsbeläge sein sollte, hat sich inzwischen zur Odysee entwickelt. Mit den neuen Bremsbelägen ging erstmal gar nichts mehr, hat sich nur mit enormer Kraft drehen lassen. Daraufhin hab ich den Bremssattel komplett demontiert und nach der Anleitung https://forum.gs-500.de/showthread.php?t=5915 den Bremssattel gereinigt, mit der Zugabe dass ich meine Kolben ins Ultraschallbad lag. Diese Sachen echt enorm übel aus und auch nach etlichen Minuten US-Bad war da noch Kratzarbeit vor mir. Danach flutschten die Kolben auch mit etwas BF ohne Probleme rein und ich dachte, meine Probleme wären gelöst. Als ich dann den Bremssattel wieder montiert hatte, merkte ich aber, das nach anziehen der Bremsen die Kolben weiterhin draußen bleiben und sich nicht zurückziehen. Das erklärt auch das folgende Verhalten: wenn ich die Beläge rausnehme und mit der Hand die Kolben bis auf Anschlag reindrücke (und danach wieder alles montierte) geht das erste mal Bremsen ins leere. Beim zweiten mal dann etwas mehr und ab den dritten mal greift sie dann. (aber lässt auch nicht ganz los). Daraufhin den Bremssattel wieder vom Moped demontiert, Beläge raus und einfach mal mit dem Bremshebel gepumpt und siehe da, die Beläge "pumpen" nur nach draußen, aber gehen nicht wieder zurück. Bei kurzen Testfahrten mit Bremsung (ohne Motor, nur angeschoben) ging es meist noch, aber sobald ich das Ding aufbocke und probiere mit der Hand am Reifen zu drehen, dreht der sich wirklich nimmer weit. Was genau kann ich hier noch tun, damit das wieder ordnungsgemäß funktioniert? So eine Bremse ist ja dann doch eher ein wichtigeres Instrument Anmerkung: ich hab den alten Bremssattel Bj 89, also den ohne Splint. |
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#2 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 23.03.2017
Ort: Worms
Beiträge: 130
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Bei Ferndiagnose zu Bremse bin ich vorsichtig.
Nur so viel: Das Zurückziehen der Kolben nach Bremsbetätigung kommt einmal von dem leichten Unterdruck durch Loslassen des Hebels und außerdem durch die Gummisicke rund um den Kolben. Irgendwas bei dir stimmt offenbar nicht. Gruß, Wolfgang |
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#3 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 06.05.2016
Ort: Potsdam
Alter: 44
Beiträge: 746
Baujahr: 1996
Kilometer: 133000
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Hast du einen neuen Dichtsatz verbaut oder die alten Dichtungen wiederverwendet?
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#4 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 03.11.2005
Ort: Breiholz
Beiträge: 183
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Sind die Dichtungen in korrekter Lage?
Oberflächen Zylinder und Kolben einwandfrei? Irgendwas klemmt, aber soweit warst du ja schon Im Zweifelsfall ander Zange oder neuen Kolben probieren. Gruß Volker
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....früher war aber mehr Lametta!! |
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#5 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 28.04.2024
Beiträge: 7
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Hallo liebe Forengemeinde,
danke für eure Tipps! Wie sich herausgestellt hat, hab ich es geschafft bei der Demontage die Halterung um paar Millimeter zu verbiegen, sodass das ganze Ding schief montiert war. Habe einen gebrauchten Bremssattel auf Ebay bestellt und von dem die Halterung genommen und es funktioniert bereits deutlich besser. Er schleift zwar noch minimal wenn ich ihn händisch drehe, wenn ich allerdings eine Probefahrt mache, wird die Bremsscheibe nicht wirklich warm. Ich vermute das liegt daran, dass er nicht mehr ideal frei schwimmt, aber bei "ausreichender Fahrt" doch noch genug schwimmt um Platz zu machen, was bei Anschubsen mit der Hand nicht geschieht. Ich werde daher das ganze Ding nochmal ausbauen und komplett den gebrauchten von Ebay einbauen. Diesen habe ich jetzt gründlichst gereinigt und dazu neue Dichtungen bestellt. Sobald diese da sind, werd ich sehe ob alles passt und ob der TÜV auch damit glücklich sein wird. Vielen Dank für eure Nachrichten! |
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#6 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 16.08.2006
Ort: Schifferstadt/Pfalz
Alter: 63
Beiträge: 10.720
Baujahr: 1995
Kilometer: 66666
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Ist mir schleierhaft, wie man da etwas verbiegen kann. Die Bremse muss die ganze Masse von Fahrzeug und Fahrer(n) aus 180 km/h abbremsen können und ist dementsprechend ausgelegt.
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![]() Man sollte es so oder so nicht übertreiben. |
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#7 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.11.2005
Ort: Perchtoldsdorf
Alter: 64
Beiträge: 5.311
Kilometer: 1.1mio
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Ja, das hatte ich mir auch gedacht. Die Halteplatte ist ziemlich harter Stahl - bevor man die verbiegt, reisst man wohl leichter die Bestigungsaugen am Gabelschuh ab.
Ich habe so das ungute Gefühl, das hier möglicherweise was anderes nicht in Ordnung ist....... |
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#8 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 28.04.2024
Beiträge: 7
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Ich habe bei einer Google Suche über dieses Thema einen anderen Thread in diesem Forum gefunden von vor 15 Jahren gefunden, der auch es geschafft hat das Ding zu verbiegen, so kam ich erst auf diese Idee. Er hat damals auch einen bestellt was bei ihm das Problem gelöst hat.
Ich erkenne aber eindeutig, dass das Ding leicht schief ist. Das sehe ich daran, wenn ich den langen Bremsbelag einlege. Aber ich muss sich zugegeben, dass ich die Kiste erst seit 11/2023 hab und mein Vorbesitzer gar kein Schrauber war und daher auch nicht wirklich viel über den Zustand wusste, daher muss ich mein Wissen neu aufbauen und weiß nur dass über die Kiste, was ich selbst sehe und erkenne (was nicht die Welt ist. Erste Maschine, all mein Wissen durch YT Videos und dieses Forum). Ich weiß dass die alten Beläge auch immer minimal geschleift haben und hoffe, dass mit den Dichtungen sich das lößen lässt. Ansonsten wird es wieder Zeit für einen Besuch in der Meisterwerkstatt |
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#9 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 16.08.2006
Ort: Schifferstadt/Pfalz
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Beiträge: 10.720
Baujahr: 1995
Kilometer: 66666
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Auf einem Bild würde man vielleicht den Fehler erkennen. Kann es sein, dass die Gabel nur verspannt ist, weil die Reihenfolge beim Festziehen der Klemmschraube/Radachse nicht eingehalten wurde?
Zuerst die Achsmutter anziehen, dann die Gabel durchfedern und erst danach die Klemmschraube festziehen. Macht man es umgekehrt, zieht man u.U. die Tauchrohre unten zusammen. Dann steht der Bremssattel auch leicht schief zur Bremsscheibe und die Gabel ist sehr steif beim Einfedern.
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#10 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 28.04.2024
Beiträge: 7
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Bilder kann ich gerade keine machen, da das Bike in einer Garage 80km weiter steht. Da fahre ich aber am Mittwoch hin sobald die neuen Dichtungen da sind.
An die Reihenfolge habe ich mich gehalten, auch mit dem dass die Mutter auf der linken Seite ist. Das Ding mit 'einmal Gabel durchdrücken' war mir allerdings nicht bekannt und werde ich dann am Mittwoch auch machen. Vielen Dank für den Hinweis Geändert von GSMichi (29.10.2024 um 07:48:21 Uhr) Grund: Grammatik |
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| Stichworte |
| bremse, bremskolben, bremssattel, vorderbremse |
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