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Guten Morgen, erstmal vielen Dank, dass es diese tolle Forum gibt. Ich lese, seitdem ich die GS500e besitze fleißig mit.
Meine GS500e (ca.30000km gelaufen) stand 6 Jahre trocken in der Garage, nachdem ein großer Service gemacht wurde und sie mit randvollen Tank abgestellt wurde. Ich wollte die jetzt wieder reaktivieren. Natürlich war der Vergaser dicht, habe diesen komplett auseinander genommen und im Ultraschallbad gereinigt, einen neuen Benzinfilter eingebaut und neuen Sprit eingefüllt. Die Batterie war natürlich platt, zum testen habe ich die GS mit dem Auto überbrückt. Sie sprang an und lief. Das Getriebe war etwas schwergängig und der Neutralgang lies sich nicht gut einlegen. Nachdem ich dann den Choke rausnahm ging sie aus, habe sie übers anschieben wieder zum laufen bekommen (mit Choke) OHNE eingeschaltetes Licht. Dann habe ich das Licht eingeschaltet und sie ging aus. Seitdem will sie nicht mehr anspringen. Der Zündfunke auf beiden Seiten ist NICHT vorhanden. Der Anlasser dreht, das Licht funktioniert, neue Batterie (Battorio FlyBat FLYTZ7S-BS/YTZ7S AGM geschlosson 12V, 6,5Ah) eingebaut sowie Zündkerzen. Vergaser habe ich seitdem nochmals gereinigt, und wie hier im Forum die einzelnen Elektronikbauteile wie verrückt gemessen. Dabei ist mir aufgefallen, dass anfangs die Diode einen Wackler im Cockpit von Neutralschalter-Birnchen/Öldruck-Birnchen ausgelöst hat. Mal war das Birnchen an, dann wieder aus. Nach Abisolierung und Reinigung der Kontakte hab ich das Problem behoben bekommen. Gemessen habe ich zusätzlich: Anlasserrelais mit neuer Batterie überbrückt —> funktioniert, Anlasser dreht Steitenständerverbindung überbrückt, kein Zündfunk Seitenständerschalter hat eine gemessenen Widerstand- ist das so richtig? cdi abgeklemmt: (Manometer auf 2k Ohm) Zündgeberspule: Braun zu s/w: 330 schwarz an braun rot an schwarz-weiß grün-weiß zu schwarz weiß 332 rot an grün-weiß schwarz an schwarz weiß cdi angeklemmt: Zündgeberspule braun zu s/w: 288 bis 290 Manometerkabel auch gewechselt grün-weiß zu s/w 289 Manometer Kabel auch gewechselt Ich habe auch den Kupplungssensor an dem Lenker lings ausgebaut und durchgemessen sowie die Schalter am rechten Stummel gemessen, gereingt. Alles unauffällig. Zusätzlich habe ich alle Steckverbindungen geöffnet und mit Kontaktspray behandelt. Liege ich mit meiner Vermutung richtig, dass es eigentlich nur noch am Seitenständerrelais bzw. der CDI und Zündspulen liegen kann? Diese habe ich noch nicht getestet… Langsam bin ich wirklich verzweifelt. Ich würde mich sehr über Antworten freuen, auch wenn das Thema schon zu genüge durchgekaut wurde. Mich mach skeptisch, dass es nach dem Einschalten des Lichts nicht mehr anspringen wollte. |
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#2 |
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Deine Beschreibung ist teilweise verwirrend.
Was meinst du mit Manometer? So etwas hat die GS nicht. Ein Manometer ist ein Gerät, das den Druck anzeigt. Meinst du vielleicht ein Multimeter mit dem man Spannung, Widerstand und Strom misst? Dass sich der "Neutralgang" Leerlauf manchmal schlecht einlegen lässt, ist normal, das hängt am Getriebeaufbau, haben viele Motorräder. Wenn man das Motorrad etwas vor und zurück rollt, damit sich die Getriebezahnräder ausrichten können, klappt das besser. Jedes elektrische Bauteil hat einen Widerstand, welchen Widerstand hast du denn am Seitenständerschalter gemessen? Der Widerstand an einem Schalter sollte generell sehr gering sein. Vielleicht den Schalter ausbauen und reinigen? Eine Batterie mit 6,5 Ah ist zu klein für die GS, die hat eine Batterie mit 11 Ah. Die Batteriepole müssen auch fest verschraubt sein. Die GS hat eine elektronische Batteriezündung, das bedeutet, dass die Zündanlage eine Mindestspannung benötigt, damit die CDI überhaupt einen Funken generieren kann. Ist die Spannung zu gering, gibts keinen Zündfunken. Auch wenn der Anlasser dreht. Eine kleine Batterie kann da schon einen zu großen Spannungsabfall aufweisen. Kann es sein, dass die Batterie durchs Herumprobieren einfach nur leer ist? Wenn die GS nach dem Einschalten des Lichts ausgeht, würde ich das zunächst einmal vermuten. Kann auch sein, dass die Lichtmaschine nicht lädt. Es ist vieleicht auch nicht verkehrt mal nach der Sicherung zu gucken. Die kann veroxidiert sein und einen hohen Widerstand haben, das führt zu einem starken Spannungsabfall. Dass beide Zündspulen auf einmal ausfallen ist eher unwahrscheinlich. Die Zündkerzen könnten aber beide verdreckt sein, das kommt auch beidseitig nicht selten vor, z.B. wenn die Vergaser nicht richtig funktionieren. Wenn es keinen Zündfunken gibt, kann es natürlich auch an der CDI oder der Verkabelung liegen. Unter dem Ritzeldeckel verlaufen Kabel von der Lichtmaschine. Manchmal werden die, wenn sie nicht richtig verlegt sind, durchgescheuert. Das kommt aber eigentlich nur vor, wenn daran herumgepfuscht wurde. Aber wer weiß das schon bei einem gebrauchten Motorrad? Das führt aber eigentlich nur dazu, dass die Lichtmaschine nicht lädt. Ich würde die Zündkerzen prophylaktischen einmal reinigen oder neue kaufen (unbedingt auf die richtige Größe und den Wärmewert achten), die Batterie aufladen bzw. Fremdstarthilfe mit einer großen Batterie geben und gucken, was passiert. Wenns nicht klappt, muss man halt nach und nach alle möglichen Fehlerquellen, die mit der Zündung zu tun haben, aussortieren. Ich würde auch mal das Seitenständerrelais überprüfen, kann sein, dass das schlechten Kontakt hat. Bei der Fehlersuche immer von einfach zu aufwendig und billig zu teuer vorgehen. Nichts ist ärgerlicher als wenn man eine neue CDI, neue Zündspulen usw. kauft und letztendlich lag es an einem oxidierten Kabel.
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Guten Tag@Bernd, Du hast vollkommen Rech. Habe mich verschrieben, meinte natürlich ein Multimeter, kein Manometer 🤣
Vielen Dank für den Tipp mit dem Neutralgang, dann werde ich das erstmal so versuchen. Hatte das Problem selten bei meinen anderen Mopeds. Danke auch für den Tipp mit den Widerständen. Den Widerstand des Seitenständerschalters habe ich akut nicht mehr im Kopf. Müsste ich nocjmal nachmessen. Und gut zu wissen, dass die Batterie zu schwach ist. Hatte sie aber auch versucht nachdem über das Auto zu überbrücken- ohne Erfolg. Ich werde mir mal die Sicherung angucken ob diese an den Kontakten oxidiertist. Könntest Du mir sagen wo die ssicherung sitzt? Zündkerzen sind beide neu, und an die Zündspule als Fehlerquwlle glaube ich auch nicht. Werde dieVerlabelung unter der Ritzelabdeckung checken. Alles andere überprüfe ich auch, so wie Du geschrieben hast und halte Dich dann auf dem Laufenden. Wahrscheinlich erst kommendes Wochenende. Ich danke Dir ganz herzlich, toll dass es dieses super Forum gibt. Würdest Du das Seitenständerrelais so messen wie in dem WHB beschrieben? Auf Kontaktpunkt 3+4 Batteriespannung(+/-) anlegen und dann auf Durchgang auf 1 und 2 messen? Dann ohne Widerstand und auf unendlichen Widerstand hin prüfen? ist. |
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So wie im WH wird gemessen. Anders würde ich auch nicht machen. Spannung auf die Steuerseite geben, auf Polung achten und dann die Lastseite messen ob Durchgang oder nix.
Die Sicherung sitzt am Starterrelais. Original hat das Starterrelais einen Gummimantel mit dem es auch am Rahmen eingehakt ist. Darin sollte sich eine Sicherung befinden. Das ist aber nur die Ersatzsicherung. Die eigentliche Sicherung sitzt in einem kleinen Plastikkästchen das am Starterrelais angeschraubt ist.
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Hey Berndy, nochmals vielen Dank für deine Antwort. Ich werde es kommendes Wochenende testen und Bescheid geben ob es funktioniert hat und sie dann anspringt. Besorge mir dann auch die richtige Batterie wenn sie über die Überbrückung anspringen sollte.
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Nachdem das schlagartig nach Einschalten des Lichts geschehen ist, liegt die Vermutung nahe, das hier was nicht passt. Allerdings müsste das ein sehr merkwürdiger Fehler sein, das er die Zündung beeinflusst...
Daher Frage: Wenn Licht aus ist, geht dann was? Der Notaus-schalter ist aus? Wie hast du festgestellt, das du keinen Zündfunken hast? Lade dir das (originale!!) Suzuki-Service-Manual aus dem Netz runter (Go...gle). Gibts in DE uund ENG - musst ein bischen suchen. Da hast du alle Prüfanweisugen für die in Frage kommenden Bauteile. |
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#7 |
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Super-Moderator
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Wenn der Killschalter aus ist, dreht doch auch der Anlasser nicht mehr, oder irre ich mich da? Bei meiner jedenfalls dreht der Anlasser dann nicht.
Kann natürlich auch ein versteckter Kabelbruch sein. Muss man eins nach dem anderen ausschließen.
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Wenn alles andere funktioniert, nur kein Zündfunke da ist, kann es nur an einem der Sicherheitsschalter (Seitenständer, Kupplungsschalter in Verbindung mit Neutralschalter) oder an der CDI bzw. der Kabelstrecke von der CDI zu den Spulen und Kerzen liegen.
Das würde ich genau einmal auf Durchgang prüfen. Also, bekommt die CDI überhaupt Strom und ob der Durchgang der Kabel zu Zündspulen und dann von den Spulen zu den Kerzen gegeben ist. Da bei dir aber scheinbar beide Zylinder gleichzeitig ausgefallen sind, liegt der Fehler sicher VOR der CDI, also bei den Sicherheitsschaltern oder den entsprechenden Kabelleitungen. Mit der Sicherung denke ich nicht, das es was zu tun hat - da würde gar nichts gehen... Du kannst dich nur (wie Berndy auch schon geschrieben hat) nur von Komponente zu Komponente durchtesten. Wenn die Batterie stark genug ist um den Motor ordentlich durchzudrehen, reicht's für die Zündung auch. Sollte alles OK sein und sich die CDI als Problemfall erweisen, muss man, bevor man die tauscht, das Ladesystem durchmessen. Die CDI mag durchschlagende Spannungsschwankungen aus dem Wechselstomkreis gar nicht gerne.... |
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Sicherung werde ich kontrollieren und euch dann informieren. Lg und vielen Dank euch, toll dieses Forum! |
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kleines Update, die Sicherung gerade mal aus dem Starterrelais rausgezogen. Sieht vernünftig aus- nichts aufgequollen. Auf Durchgang gemessen, passt.
Morgen versuche ich mal die Sicherheitsschalter und Leitungen von der CDI durch zu messen. Halte euch auf dem Laufenden, LG Nils Geändert von GS500e_Schrauber (06.11.2025 um 07:47:54 Uhr) |
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Sicherung aus dem Anlasser? Was hast du da rausgezogen?
Die GS hat nur eine einzige Sicherung für das Bordnetz, über das auch das Anlasserrelais(!!) versorgt wird. Der Anlasser selbst hat keine Sicherung - der hängt direkt (über das Anlasserrelais) an der Batterie! Den Anlaßstrom, der da beim Anlassen auftritt, würde keine Sicherung auch nur eine Mikrosekunde überleben.... |
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#15 | |
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..Entschuldigung, die Sicherung am Starterrelais… Hab es gerade mal im Nachrichtenfeld korrigiert um keine Verwirrung auszulösen. |
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#16 |
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Update:
1.Seitenständerrelais-Zündungsverriegelungsrelais hat Stromdurchgang, wenn ich wie im WHB messe. 2.Neutralschalter durchgemessen, hat auch Stromdurchgang 3. Wie Du, AmigaHarry am 14.07.2015 unter #59 im Diskussionsbeitrag hier im Forum unter: Kein Zündfunken geschrieben hat [Hier legst du nun eine Verbindung vom O/W-Kabel bei der CDI zum Plus-Pol der Batterie. Dasselbe machst du vom B/W-Kabel zum Minus-Pol der Batterie. Das machst du aber wirklich nur für den Test ob es dann einen Zündfunklen gibt - danach sofort wieder abklemmen.] —>So habe ich mal versucht die CDI direkt an die Batterie zu überbrücken. Ohne Erfolg.. kein Zündfunke Habe die CDI vom 4-Poligen-Stecker abgezogen, das O/W Kabel der CDI mit dem Plus Pol der Batterie überbrückt, das S/W Kabel der CDI mit dem Minus Pol der Batterie. Zündkerze an Masse gehalten und die Zündung kurz angeschaltet, dann versucht zu starten. Anlasser dreht, aber kein Funke. Sofort nach dem Versuch die CDI wieder von der Batterie getrennt. Link: https://forum.gs-500.de/showthread.php?t=36749&page=2 4. Wie von dem User: „Seife“ im selbigen Beitrag unter #66, habe ich auch mal gemessen wieviel V an dem O/W Kabel, welches am Killswitch ankommt, gemessen. Habe das Multimeter auf 20V Gleichstrom eingestellt und dann die Zündung eingeschaltet. Kommen 12V an. Genau so wie am O/W Kabel welches die CDI versorgt, genau so, auch 12V. Heißt es also, dass die CDI der Übeltäter ist? Wenn ja, wie messe ich das Ladesystem durch?, weil Du geschrieben hast, dass die CDI durchschlagende Spannungsschwankungen aus dem Wechselstomkreis gar nicht gerne mag. Langsam weiß ich nicht mehr weiter. Was könnte ich denn noch testen? Bin ratlos. Zündspulen habe ich jetzt nicht getestet weil das Problem ja auf beiden Zylindern auftritt. Vielen vielen Dank für eure unermütliche Hilfe, mit fuchst es richtig wenn ich Dinge nicht bis ins kleinste Detail verstehe. Geändert von GS500e_Schrauber (06.11.2025 um 12:37:19 Uhr) |
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#17 |
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https://forum.gs-500.de/showthread.php?t=10610
Es ist trotzdem komisch, dass ausgerechnet nach dem Einschalten des Lichts die Zündung versagt. Die CDI kann man selbst nicht durchmessen. Vll solltest du dir eine gebrauchte organisieren und die probieren.
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#18 |
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Vielen Dank für den Link. Da ich die Maschine nicht starten kann, sodass der Motor bei den vorgegebenen Umdrehungen läuft, kann ich ja nur den Regler/Gleichrichter durchmessen, nicht wahr?
Ich finde es auch komisch, dass es durch das Licht einschalten passiert ist. Aber die zuvor verbaute Batterie war definitiv defekt. Kann es sein, dass ich damit, wie unter: „Problemen mit dem Ladesystem“ -unter Punkt 3 beschrieben, das Ladesystem vor-gegrillt habe und das Licht einschalten dann das System völlig zerstört hab? Hier mal ein Foto wie der Regler/Gleichrichter verkabelt wurde. Das scheint nicht original so zu sein oder? Geändert von GS500e_Schrauber (06.11.2025 um 16:22:47 Uhr) |
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Du kannst auch den Widerstand der Statorwicklungen der Lima messen.
In dem Link sind zwei Widerstandstabellen vorhanden. Die Werte sollten ziemlich genau erreicht werden. Je nach Messgerät kann es geringe Abweichungen geben aber die Abweichungen sollten dann bei allen Spulen gleich sein. Zur Erklärung: bei der oberen Tabelle sind die Zahlenwerte in Ohm, die liegende Acht bedeutet unendlich, also kein Durchgang. Musst mal gucken, wie dein Messgerät "kein Durchgang" bzw. "unendlichen Widerstand" anzeigt. Das findet man in der Beschreibung des Geräts. Normalerweise ist das eine "1" links auf der Anzeige. Wenn bei den Spulen ein Widerstand stark abweichend von 6 Ohm herauskommt, stimmt etwas mit der Spule nicht. Zu deiner Frage, das sieht zumindest nicht so aus, als hätte es so das Suzuki-Werk verlassen. Da hat wohl schon jemand Hand angelegt.
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Um das Ladesystem auszuschließen, kannst du es komplett abhängen und nur von der (vollen) Batterie starten- da läuft sie normalerweise auch.
Wenn die CDI das Problem scheint, musst du trotzdem vorher noch die Leitungen zum Zündgeber und den Geber selbst überprüfen. Hat deine GS noch 2 Zündkontakte (unter dem kleinen rechten Motordeckel) oder ist die schon die neue Version mit nur einem Geber? Geht der (die ) Geber nicht, dann gibts auch keinen Zündfunken. |
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#21 |
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@AmigaHarry, ich denke meine GS hat zwei Geber, da ich diese schon gemessen habe. Zumindest glaube ich, dass wir von den gleichen (Zünd)gebern sprechen?
cdi abgeklemmt: (Multimeter auf 2k Ohm) Zündgeberspule: Braun zu s/w: 330 schwarz an braun rot an schwarz-weiß grün-weiß zu schwarz weiß 332 rot an grün-weiß schwarz an schwarz weiß cdi angeklemmt: Zündgeberspule braun zu s/w: 288 bis 290 Multimeterkabel auch gewechselt grün-weiß zu s/w 289 Multimeter Kabel auch gewechselt Wie kann ich denn das komplette Ladesystem abhängen? @Berndy, werde ich auch noch messen und mich dann zurück melden. Vielen vielen Dank! Geändert von GS500e_Schrauber (10.11.2025 um 18:29:27 Uhr) |
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Vom Stator der Drehstrom-Lichtmaschine kommen 3 Kabel (gelb, weiß-grün, weiß-blau), jeweils ein Kabel von einer Spule. Die gehen über einen Stecker in drei gelbe Kabel zum Regler/Gleichrichter. Die gelben Kabel sieht man ganz gut auf deinen Bildern in #18. Wenn du den Stecker trennst, kommt kein Strom mehr von der Lichtmaschine und das Ladesystem hat nichts mehr zum Laden. Also Ladesystem abgehängt.
Solange die Batterie ausreichend Spannung und Strom liefert, läuft die GS, wenn die Zündanlage funktioniert. (Batteriezündung eben, ohne LiMa läufts, ohne Batterie nicht.) Und das Messgerät heißt Multimeter. Hast du den Stecker am Starterrelais so zugerichtet?
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Die Zündgeberwiderstände scheinen OK.
Für die Messung mit angeschlossenere CDI hast du da die gesammte Strecke beginnend vom Stecker an der CDI bis hinter die Pickups gemessen? Wenn ja, verstehe ich nicht, warum der Widerstand weniger geworden ist - er müsste um den Widerstand des Kabels mehr werden..... Zur deiner Frage: Ab Bj. 1999/2000 wurde vieles an der Elektrik geändert. Da wurde die Zündzeitpunktgebeung von 2 auf einen Geber (Pickup) umgestellt. Deine GS dürfte allerdings älter sein. Ich weis nicht, ob du das auch gemessen hast: Hast du Kabeldurchgang von der CDI zu den Spulen gemessen? Ist da Durchgang? Mache auf jeden Fall noch den Test mit abgeklemmter Lima. Anbei noch zur Sicherheit das Meßschema für Pickup und Spulen: |
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Guten Abend und vielen Dank für die super Antworten. Ich kann am WE nicht mehr dazu weiter zu schrauben und werde es erst wieder übernächstes Wochenende schaffen. Dann melde ich mich zurück.
Genau, nun weiß ich, dass es ein Multimeter ist und kein Manometer 😝 Hatte es nur vom Beitrag kopiert. Ich habe den Stecker am Starterrelais nicht so zugerichtet, war leider schon so. Frage mich immer wie man soetwas hinbekommt 🤣 … |
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#25 | |
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#26 | |
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Guten Morgen, ich wollte gerade mal ie Zündgeber-Widerstand mit angeschlossener CDI messen. Bin aber ratlos wie ich das machen soll. Wie komme ich dann an die Kontakte der CDI wenn die Stecker noch zusammen geschlossen sind? Hier mal Fotos der Pickups und der Stecker.
Messe ich dann von: S/W am Pickup zu dem angeschlossenen Stecker S/W von der CDI B an dem Pickup zu angeschlossenen Stecker B an der CDI G/W am Pickup zu angeschlossenen Stecker G/W an der CDI S/W Pickup zu angeschlossenen Stecker S/W an der CDI? Einstellung des Multimeters auf 2K, die Batterie muss nicht angeschlossen sein oder? Aus dem Schema in deinem Anhang @AmigaHarrywerde ich nicht schlau, das ist doch nichtdie Anleitung zum Messen der Puckups oder? Zitat:
Geändert von GS500e_Schrauber (21.11.2025 um 17:55:20 Uhr) |
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Mit CDI kannst du das gar nicht messen. Da müsstest du die CDI aufschneiden, denn innen sind die Wege durch Transistoren getrennt. Und selbst das würde keine Erkentnisse liefern.
Du kannst nur das Kabel, das von den Pickups kommt, an der CDI abstecken und an diesem den Durchgang des jeweiligen Pickups messen. Hast du das nicht schon gemacht? Und nein: Die Batterie braucht nicht an sein. Das Messgerät selbst hat eine kleine Batterie, welche den Messtrom durch die Leitungen schickt. Aus dem Schema in deinem Anhang @AmigaHarrywerde ich nicht schlau, das ist doch nichtdie Anleitung zum Messen der Puckups oder? Ja ist für Spulen! Aber darunter stehen die Werte für den Pickup (Signal Generator). Das ist genauso zu messen, wie die Spulen, nur das es halt da nur eine Seite gibt (bei den Zündspulen gibts ja 2...) - da gibts kein anderes Schema (Zeichnung).... Die Kabelfarben stehen auch dabei. Du kannst die Pickups natürlich auch unten an den Lötpunkten messen - aber dann weist du nicht, ob die Kabel rauf zur CDI auch i.O. sind. |
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Update: Lima abgeklemmt- ohne Erfolg. Springt nicht an. Soll ich auch mal die Batterie überbrücken um sicher zu stellen, dass die Batteieleistung ausreicht zum starten?
Du kannst die Pickups natürlich auch unten an den Lötpunkten messen - aber dann weist du nicht, ob die Kabel rauf zur CDI auch i.O. sind. —> Habe jetzt beides gemessen, die Pickups unten an den Lötstellen UND nochmals den Durchgang der Kabel bis oben zur CDI. Durchgang ist da. LG Nils Jetzt kann es doch eigentlich nur noch die CDI sein oder? Geändert von GS500e_Schrauber (22.11.2025 um 07:00:14 Uhr) |
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Vermutlich. Guck, dass du eine gebrauchte bekommst. Gebraucht kosten die zwischen 30 und 70 €. Ich würde bei einem Motorradverwerter gucken, die verkaufen normalerweise nichts defektes.
https://www.google.com/search?q=cdi+...t=gws-wiz-serp
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Vielen Dank @Berndy für deine Nachricht, hab mich sehr gefreut. Habe probeweise die CDI von einem Freund, mit gleicher Maschine montiert. Siehe da, Zündfunke ist da.
Zündet nicht, denke die Batterie ist zu schwach und werde sie gleich mal mit der Autobatterie überbrücken. Das sollte kein Problem sein oder? |
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Wenn der Starter den Motor ordentlich durchdreht, ist die Batterie OK. Wenn nicht, aufladen oder Starthilfe mit anderer Batterie geben.
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"Zündet nicht" kann viele Ursachen haben. Wenn es Zündfunken gibt, fehlt meistens einfach nur Benzin oder der Motor ist "abgesoffen", hat also zu viel Benzin. Das würde man an nassen Zündkerzen erkennen.
Bei der GS kann es nach längerer Standzeit schon etwas dauern, bis Benzin in die Vergaser kommt, wenn man nur den Starterknopf drückt. Schneller gehts, wenn man die Vergaser flutet. Dafür ist die Benzinhahnstellung PRI (prime) vorgesehen. Aber nicht dauerhaft auf PRI stehen lassen und unbedingt den Benzinhahn auf ON oder RES stellen. PRI sollte man nur verwenden um die Vergaser zu fluten. Das dauert im Normalfall etwa 30 sec. bis 1 Minute. PRI umgeht die Unterdruckfunktion des Benzinhahns, es läuft dann dauerhaft Benzin. Bei der GS kommt es nicht selten vor, dass die Schwimmernadeln nicht sauber schließen. Wenn man den Benzinhahn dauerhaft auf PRI stehen lässt, kann es passieren, dass Benzin über die Zylinder ins Motoröl läuft. Das kann einen größeren Motorschaden verursachen. Choke nicht vergessen. Manche GS springen ohne Choke im Kalten nicht an.
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#33 |
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Neuer Benutzer
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Okay, super. Habe sie versucht zu starten. Zündfunke auf beiden Seiten vorhanden. Aber die Kerzen sind nicht feucht und startet nicht.
Muss wahrscheinlich nochmal den Vergaser reinigen. Gebe Bescheid ob sie dann endlich läuft. |
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#34 |
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Erfahrener Benutzer
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Versuche es doch einmal mit PRI! Du kannst auch unten den Schwimmerkammerablass öffnen und nachsehen ob da überhaupt Sprit kommt.
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#35 |
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Neuer Benutzer
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Guten Morgen, auf Pri habe ich es bereits versucht. Ohne Erfolg. Kommendes Wochenende werde ich mal den Schwimmerkammerablass kurz öffnen und gucken ob Sprit kommt.
Lieben Dank! |
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#36 |
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Dann sind wahrscheinlich die Schwimmernadelventile verklebt, so dass sie nicht öffnen.
Ich habe vor vielen Jahren, werden so etwa 20 Jahre sein, bei meiner GS die Schwimmernadelventile gereinigt. Es ist eine Qual, ich musste die zwei Mal ausbauen, die Nadelsitze innen polieren ... Außerdem kann es sein, dass die Gummikonen der Nadeln schon etwas eingedrückt sind, dann braucht man neue Schwimmernadeln. Man kann auch neue Schwimmernadelventile einbauen. Ist einfacher und geht schneller. Man muss nur aufpassen, dass man auch die passenden erwischt. Allerdings sind die original Suzuki-Preise exorbitant hoch. 77 $ für ein Nadelventil und noch mal fast 10$ für den O-Ring. Gibt es auch günstiger, z.B. da https://www.woembi.de/Schwimmernadel...-800-GS500E-ua Die Qualität soll stimmen.
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#37 |
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Neuer Benutzer
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Guten Abend für eure vielen, sehr ausführlichen und netten Antworten. Es kann sein, dass ich die Vergaser einfach nur zu kurz geflutet habe. War vielleicht 15Sek. Werde das zuvor nochmal versuchen. Hatte beide Vergaser schon komplett auseinander gebaut und im Ultraschallreiniger gereinigt. Werde mir zur Not aber erstmal noch neue Schwimmernadelventile und Sitze einbauen. Aber zuvor nochmal auf PRI testen. Kann ja wirklich nicht sein.
Hat zufällig von euch noch jemand eine gebrauchte, funktionierende CDI, welche ich abkaufen kann? Die aktuell verbaute ist von einen Freund. Würde sonst mal eb.. bemühen. LG und einen schönen Abend. |
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#38 |
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Neuer Benutzer
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So, weiter gehts.
1.Habe mal geflutet, versucht zu starten -> kein Mucks 2.Benzinablassschraube Schwimmerkammer aufgedreht, kein Sprit in der Schwimmerkammer 3. Benzin liegt aber bis Verteilerstelle Vergaser an (durchsichtiger Benzinfilter am Schlauch) jetzt überlege ich, es muss ja am Schwimmernadelventil und an der Schwimmernadel liegen, dass sie keinen Sprit durchlässt. Richtig zusammen gebaut ist sie doch oder nicht? Habe mal testweise je den einen Schwimmer mit Schwimmernadel und Ventil eingebaut gelassen in Einbauposition gehalten und dann durch den Anschluss gepustet. Kommt Luft durch, sobald ich die Nadel/Schwimmer nach oben schiebe, schließt sie und bläst auf der anderen Seite (wo keine Schwimmernadel,Ventil und Schwimmer montiert ist) Luft durch. Update: Sie läuft!! Es lag an dem Benzinhahn direkt unter dem Tank. Diesen habe ich bei der Montage geschlossen und dachte, dass es beim komplett gegensinnigen Drehen der Schlitzschraube dann komplett offen ist. Falsch gedacht, dann ist er auch zu. Der Schlitz gibt sozusagen die Öffnung an. Dann habe ich den Vergaser gefluter und sie sprang sofort an. Danke für den Tipp mit dem Benzinfilter, werde ihn dann wieder ausbauen. Wollte auf Nummer sicher gehen, dass kein Dreck in den Vergaser kommt. Benzintank ist sauber. Geändert von GS500e_Schrauber (28.11.2025 um 18:37:42 Uhr) |
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#39 |
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Warum hast du einen Benzinfilter im Schlauch? Hast du Rost oder Dreck im Tank? Wenn nein, was soll der zusätzliche Filter bewirken? Wenn ja, solltest du den Tank reinigen.
Ich vermute, dass kein Benzin bis zu den Schwimmernadelventilen kommt, dass davor etwas den Kanal verlegt. Ein zusätzlicher Benzinfilter ist unnötig und kann den Benzinfluss, der manchmal ohnehin etwas schwach ist, behindern. Die meisten Filter sind dafür ausgelegt, dass eine Benzinpumpe fördert, also, dass etwas Druck vorhanden ist. Probiere mal ohne Filter.
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#40 |
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So, abschließend.. vielen vielen Dank für eure vielen, hilfreichen Ratschläge und die Unterstützung.
Letztlich war es die defekte CDI, defekte Batterie, einige Kontakte die nicht mehr ganz so schön waren, ein bisschen gefrickelter Kabelbaum und der defekte Unterdruck Vergaser Schlauch. Was letzendlich die CDI hingestreckt hat, weiß ich nicht. Aber ich tippe auf die defekte Batterie. Vielen Dank für eure Hilfe! |
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#41 |
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Schön, dass deine GS jetzt läuft.
Wie so oft bei Motorrädern, die lange gestanden haben, gibt es nicht nur eine Baustelle. Meine stand auch lange Zeit, bevor ich sie bekommen habe. Da waren auch die Vergaser verharzt. Kurze Zeit später waren die Gabelsimmerringe durch. Die trocknen bei einer langen Standzeit aus. Die Bremsen werden durchs Stehen auch nicht besser. Kann man aber alles machen, wenn es anfällt.
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#42 |
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Sehr gut! Beharrlich dranbleiben zahlt sich aus....
Die CDI geht nur sehr selten kaputt - wenn, dann meist durch eine Überspannung vom Bordnetz (oder, seltener, einem Kurzschluß auf der Sekundärseite). Sowas kann kurzzeitig beim Zusammenbrechen der Batterie auftreten, bis der Regler wieder ausgeregelt hat. Die CDI-Schaltung sollte vor so kurzen Spitzen eigentlich geschützt sein, aber ich habe da leider aus dem Grund schon einige defekte am Tisch gehabt (meist aus der VX800, die ja dasselbe el. System hat) Wie auch immer: Gut das sie jetzt läuft und habe aber auf den nächsten paar 100 KM trotzdem noch ein Auge auf die Batterie und das Ladesystem...... |
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