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Alt 31.10.2009, 12:35:39   #1
f!tox
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Standard GS spring nach 1 jahr Standzeit nicht an

hallo liebe community,

also folgendes problem: ich hab ne neue batterie eigebaut, die lämpchen leuchten auch alle und wenn ich den choke aufziehe + starte rödelt er auch, aber die GS springt leider nicht an. nur rödeln...

leider bin ich totaler noob was schrauben angeht. vielleicht hilft euch folgendes weiter: der benzinhan steht mit der raute auf PRI, und zwar die ganze zeit. ist das in irgendeinerweise relevant?

ich danke euch jetzt schon mal für eure hilfe.
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Alt 31.10.2009, 12:42:45   #2
teaG-maxS
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Stand der das ganze Jahr über auf Pri?
War bevor die Maschine abgestellt wurde Sprit im Tank?

Hast du mal den Ölstand kontrolliert und mal am Öl "geschnüffelt"?

Sollte das Öl nach Benzin riechen sind a) deine SChwimmernadeln nicht ganz dicht (was in diesem Fall eher unrelevant ist) und b) solltest du einen Ölwechseln machen bevor du damit rumfährst!

Geändert von teaG-maxS (05.11.2009 um 00:56:31 Uhr)
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Alt 31.10.2009, 12:44:58   #3
f!tox
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okey danke. nein öl hab ich jetzt nicht kontrolliert, aber ich habe einen ölwechsel gemacht direkt bevor ich die maschine 1 jahr hab stehen lassen.

ja es ist benzin im tank, und es stand die ganze zeit auf PRI...
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Alt 31.10.2009, 12:50:51   #4
teaG-maxS
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Okay!

Dadurch das der Benzinhahn ja auf Pri steht, läuft duaerhaft Benzin in den Vergaser (Flutstellung), wenn deine Schwimmernadelventile nicht zu 100% richtig eingestellt sind, neigt dein Vergaser gerne mal dazu überzulaufen und dann läuft dir die ganze Suppe durch die ganze Maschine und kann wenns dumm geht deine Öl verdünnen und sorgt somit für eine schlechtere Schmierung --> auch nicht gut!


Check zudem mal die Zündkerzen durch, ob du auf beiden Zylinern funken hast etc. ...

Geändert von teaG-maxS (31.10.2009 um 12:53:12 Uhr)
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Alt 31.10.2009, 13:10:38   #5
f!tox
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ui.... und was mach ich jetzt am besten? wie gesagt meine schrauberkenntnisse sind sehr begrenzt genauso wie mein werkzeug
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Alt 31.10.2009, 13:13:12   #6
teaG-maxS
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Du könntest mal in der "Mitgliederkarte" schauen ob jemand bei dir in der Nähe wohnt, oder im Stammtisch Karlsruhe rumfragen ob jemand in naher Zukunft Lust und Zeit hat dir unter die Arme zu greifen
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Alt 31.10.2009, 14:08:03   #7
f!tox
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ist die sache so kompliziert? bzw. benötige ich da spezielles werkzeug?
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Alt 31.10.2009, 20:07:43   #8
krafti
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Zitat:
Zitat von f!tox Beitrag anzeigen
ist die sache so kompliziert? bzw. benötige ich da spezielles werkzeug?
Du meinst zum Vergaser zerlegen / reinigen.

Eigentlich reicht "normales" Werkzeug + WHB / Schrauberbuch.
Hilfreich ist..
- Vergaserreiniger
- kleiner Ultraschallreiniger für die Kleinteile
- Pressluft zum ausblasen des Vergasers


Wenn du vorher noch nie einen Vergaser zelegt hast, sollte du das gemeinsam mit einem erfahrenen Schrauber machen.

Da sind reichlich Kleinteile drin ... die gerne verlorengehen.
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Gruß Krafti
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Alt 01.11.2009, 11:12:47   #9
f!tox
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danke krafti,

also das reparaturhandbuch hab ich. genauso jemanden der schonmal geschraubt hat. ein ultraschallbad gibts im institut... nur mit der pressluft siehts sehr mau aus
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Alt 01.11.2009, 17:27:52   #10
berndy
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Och, schau doch erstmal, ob überhaupt Benzin ins Öl gelaufen ist. Ölstand sehr hoch, Öl riecht nach Benzin usw.

Bei einer Standzeit von einem Jahr, wär der Tank bestimmt schon leergelaufen, wenn die Schwimmernadelventile undicht wären.

Stünde Benzin in der Brennkammer, würde der Motor sehr schlecht bis gar nicht drehen.

Außerdem wäre bestimmt eine größere Benzinlache unter dem Motorrad zu sehen.

Benzin verliert mit der Zeit an Zündfähigkeit weil die leicht flüchtigen und auch leicht entzündlichen Bestandteile ausdampfen. Altes Benzin zündet dementsprechend auch schlecht.

Wenn ich nachgeschaut hätte, ob Benzin im Öl ist, würde ich mal versuchen mit Startpilot zu starten. Zündet der Motor und geht dann aus, liegt es zumindest mal nicht an der Zündung.

Dann kann man mal nachschauen warum kein Benzin kommt.

Meine LS 650 sprang nach 2 Jahren Standzeit trotz altem Benzin anstandslos an.

Einfach Vergaser geflutet und gestartet.

Vielleicht sind die Schläuche vom oberen Benzinhahn zum unteren vertauscht, so dass RES und PRI an den Abgang für ON angeschlossen sind und deswegen kein Benzin nachlaufen kann, weil nur noch die Reservemenge im Tank ist.
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Alt 03.11.2009, 20:38:08   #11
krafti
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Zitat:
Zitat von f!tox Beitrag anzeigen
danke krafti,

also das reparaturhandbuch hab ich. genauso jemanden der schonmal geschraubt hat. ein ultraschallbad gibts im institut... nur mit der pressluft siehts sehr mau aus
Pressluft muss nicht sein.

Die arme Karre hat vor der Standzeit womöglich nicht viel Wartung bekommen.

Das rächt sich leider irgendwann.. bekommt aber sicher trotzdem zum Laufen...
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Gruß Krafti
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Alt 05.11.2009, 00:17:22   #12
f!tox
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Zitat:
Zitat von krafti Beitrag anzeigen
Pressluft muss nicht sein.

Die arme Karre hat vor der Standzeit womöglich nicht viel Wartung bekommen.

Das rächt sich leider irgendwann.. bekommt aber sicher trotzdem zum Laufen...
ja ich muss zugeben, dass ich das thema "wartung" echt sehr vernachlässigt habe. mehr als ölwechsel + bremsbeläge wurde nicht gemacht.
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Alt 05.11.2009, 00:17:49   #13
teaG-maxS
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Zitat:
Zitat von f!tox Beitrag anzeigen
ja ich muss zugeben, dass ich das thema "wartung" echt sehr vernachlässigt habe. mehr als ölwechsel + bremsbeläge wurde nicht gemacht.
klingt langlebig ...
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Alt 05.11.2009, 00:18:44   #14
f!tox
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Zitat:
Zitat von teaG-maxS Beitrag anzeigen
klingt langlebig ...
in wiefern meinst du das?
klar, das töff ist sehr solide
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Alt 05.11.2009, 00:20:59   #15
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Zitat:
Zitat von f!tox Beitrag anzeigen
in wiefern meinst du das?
klar, das töff ist sehr solide
man sagt ja immer eine GS verzeiht viel, aber sie "jahre lang" nur mit ölwechsel und neuen bremsbelägen auszurüsten ist wie seiner frau nur wasser und brot zu geben!

leben tut sie weiterhin, aber wies im liebesleben aussieht möchte ich nicht vertiefen ...
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Alt 05.11.2009, 00:25:20   #16
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Zitat:
Zitat von teaG-maxS Beitrag anzeigen
man sagt ja immer eine GS verzeiht viel, aber sie "jahre lang" nur mit ölwechsel und neuen bremsbelägen auszurüsten ist wie seiner frau nur wasser und brot zu geben!

leben tut sie weiterhin, aber wies im liebesleben aussieht möchte ich nicht vertiefen ...
...gestreichelt wurde sie auch, und ab 8000 U/min bumst sie dann doch
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Alt 05.11.2009, 00:30:24   #17
teaG-maxS
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Zitat:
Zitat von f!tox Beitrag anzeigen
...gestreichelt wurde sie auch, und ab 8000 U/min bumst sie dann doch

Wie ich das auf eine Frau übertragen soll entzieht sich mir aller Vorstellungen




http://www.youtube.com/watch?v=JBLHCD2U8Q8

(Hab gerade weder eine Frau auf Youtube gefunden die das macht, noch irgendjemanden der annährend auf 8000 U/min kommt)



Edit: hab mir das Vid jetzt erst mal ganz angeschaut!

Ich hoffe keiner hier aus dem Forum ist dieser " Philipp Knoxville" ...

Man ist der Typ doof! Und sein Kumpel auch

Geändert von teaG-maxS (05.11.2009 um 00:48:28 Uhr)
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Alt 05.11.2009, 10:38:38   #18
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Alt 07.11.2009, 15:56:45   #19
f!tox
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also leute, die GS springt wieder an....

folgende anleitung nach f!tox (wenn ihr vorher alles falsch gemacht habt, sprich benzinhahn 1 jahr auf PRI, nie angelassen, altes benzin):

1. man drehe mit billligwerkzeug die zündkerzen raus und reinige diese mit nem tempo
2. man jagt ne gute menge diethylether in den brennraum und dreht anschließend ganz schnell die kerzen wieder rein
3. man holt sich einen knecht der hinter der batterie zusächlich noch diethylether in den lufteinsaugstutzen reinbläßt und startet die maschine. dieses prozedere muss man eventuell ein paarmal wiederholen bis die morla irgendwann in einer art kanonenschlag eine rießige rußwolke hinten rausjagt.
4. wenn sie angesprungen ist bei, offenem joke 2 min. drehzahl auf min. 6000 u/min halten und langsam gas wegnemehn.
5. nach ca. 4 min. kann immer mehr joke rausgenommen werden => fertsch !!!

nix mit vergaser reinigen und maschine zerlegen: NEVER STOP A RUNNING SYSTEM !

ach ja by the way: da man mim diethylether immer rumkleckert sollte man den motorblock reinigen sonst qualmt der block die ganze zeit vor sich hin, sieht lustig aus muss aber nicht sein

ich danke euch allen für eure unterstützung!
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Alt 07.11.2009, 16:27:42   #20
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Ethoxyethan gibt's in jedem Labor, aber wo bekommt man als normalsterblicher her?

Hoffentlich macht dir der Äther nicht die Vergaserdichtungen kaputt...hat im Motor ja überhaupt nix zu suchen
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Alt 08.11.2009, 01:38:59   #21
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Zitat:
Zitat von Saugwurmmensch Beitrag anzeigen
Ethoxyethan gibt's in jedem Labor, aber wo bekommt man als normalsterblicher her?

Hoffentlich macht dir der Äther nicht die Vergaserdichtungen kaputt...hat im Motor ja überhaupt nix zu suchen
gibts in form von starpilot im druckgasbehälter. hat sehrwohl da was zu suchen, ist nämlich hochentzündlich + explosiv
das nächste mal wird H2O2 ausprobiert, müsste doch eigentlich auch gehn...
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Geändert von f!tox (08.11.2009 um 01:41:33 Uhr)
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Alt 08.11.2009, 11:38:49   #22
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Und was meinst du, wielange die Kunststoffteile 8Dichtringe) in deinem Vergaser das mitmachen?
Wenns nicht sogar die Schwimmer anlöst...who knows...

Und ich kann mir nicht vorstellen, dass im Startpilot nennenswert Äther drin ist...
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Alt 08.11.2009, 12:43:39   #23
berndy
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http://www.louis.de/shop/zusatz/sic/10004880.pdf

Da steht die Zusamensetzung drin.

Enthält 25 - 50 % Diethylether.

Ether ist leicht entzündlich und "hochexplosiv" daher wird der schon von jeher als Zündbeschleuniger, Startpilot u.ä. verwendet.

Auch im Bereich Modellbau (seit Ende 70er Jahre aber fast nicht mehr) verwendet.

Die damals gebräuchlichn Selbstzündermotoren brauchten das weil die nur mit Petroleum und Rizinussöl nicht angesprungen wären. Der Kraftstoff enthielt bis zu 30% Ether.

Ether ist zwar auch ein Lösungsmittel, ich glaube aber, dass es die Gummidichtungen bzw. den Schwimmer nicht zu sehr angreift, da es i.d.R. nur in kleinen Mengen und auch nur von kurzer Dauer eingesetzt wird. Dabei bleibt es auch gasförmig.

Der Einsatz als alleinigen Treibstoff wird alleine schon am hohen Preis scheitern.
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