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Alt 29.06.2010, 19:31:15   #1
Cysign
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Standard Kettenwechsel, Ölwechsel, Stahlflexumbau

Zunächst einmal Sorry, dass ich ins Fehlerfredchen schreibe...aber bei den gemischten Themen meines Anliegens schien mir das am passendsten. Hier fehlt irgendwie ein Fred für generelle Anliegen, bzw. Themenübergreifendes...

Nachdem ich meine neue Kette hier schon einige Wochen rumliegen habe, soll sie morgen endlich verbaut werden, damit ich endlich zum TÜV kann.
Ich hab mich grade mal im Reperaturhandbuch ein bisschen eingelesen - und da steht was von "Buchsen der Hebelanlenkung lassen sich von Hand ausdrücken. Lagerbuchsen selbst mit passendem Dorn austreiben".
"Einmal ausgebaut sind Lagerbuchsen Schrott..."

Jetzt stell ich mir natürlich die Frage, ob ich irgendwo ne Lagerbuchse beim Kettenwechsel austauschen muss? Denn dann wär das Rumschrauben morgen gestorben
Außerdem find ich, dass sowas wie der Kettenwechsel da nicht gut beschrieben ist - wie immer "Learning by doing"
Gibts denn irgendwas, was mir gefährlich werden könnte?
Z.B. beim Ausbau den Druck des Federbeins ausgleichen oder sowas? Damit das einen nicht umhaut...

Außerdem werde ich morgen meine Stahlflexleitungen verbasteln, die mir der DEKRA-Mann mit dem Superbikelenker als Gruppe einträgt zum Kostensparen
Die Alu-Dichtringe für die Flansche...müssen die irgendwie "richtigrum" aufgelegt werden oder ist das egal, weil die sich durch das richtige Anzugsdrehmoment eh anpassen?
Drehmomentschlüssel hab ich nen großen und nen kleinen hier...da werd ich mich an die Vorgaben halten!

Zum einfüllen der neuen Flüssigkeit möchte ich die viel besprochene Reverse-Fill-Methode nutzen, also von unten das neue Naß einfüllen.
Mal schaun, ob ich Schlauch und Spritze für 4mm Durchmesser aufgetrieben bekomme.
Sonst, wenn nicht, einfach das neue Flüssiggut oben einfüllen, langsam pumpen und unten abfangen und oben wieder einfüllen, bis keine Bläschen mehr rauskommen?

Im Laufe der nächsten Tage steht zudem noch n Ölwechsel an.
Beim letzten Ölwechsel mein ich, dass wir eine der Schrauben ein bisschen fest angeknallt haben (wir hatten keinen Drehmomentschlüssel...). Irgendwie hab ich jetzt bammel davor, dass die beim erneuten Eindrehen abreißt oder das Gewinde nicht mehr mitspielt. Was für Schrauben brauch ich dafür, um die auszuwechseln? Ich möchte da lieber auf Nummer Sicher gehn. Aber das kommt nach dem TÜV. Was mache ich, wenn die direkt abreißt?
Ich hab keine Werkstatt zum Ausfräsen in unmittelbarer Nähe...könnte man im Notfall auch mit zwei Schrauben drin zu ner Werkstatt (etwa 1km schätze ich) fahren oder ist dann Schieben angesagt? Können normale Werkstätten abgebrochene Schrauben einfach rausholen? Oder seh ich lieber zu, dass ich mir von der Firma nen Linksausdreher ausleihe und das selbst versuche?
Aber das scheidet ja eh aus, wenn die Schraube nen zu gerinden Durchmesser hat. Allerletzte Lösung wär da ja ein Helicoil.

Edit: Kettenrad am Hinterrad mit Schraubensicherung fixieren? Geht da die, mit der ich meine vordere Bremsscheibe befestigt habe? Ich mein, das wäre Mittelfest...hab mich da an das Handbuch gehalten. Und wird Schraubensicherung nach 2-3 Jahren schlecht? Oder solange flüssig, solange verwertbar?


Für Leute, die auch bzgl. Kette suchen, hier zwei aufschlussreiche Freds als how-to:
http://forum.gs-500.de/showthread.ph...kette+wechseln
http://forum.gs-500.de/showthread.ph...kette+wechseln
http://forum.gs-500.de/showthread.ph...kette+wechseln
Beonsders erwähnenswert finde ich: Alle Lager, an die man zufällig kommt, reinigen und neu fetten. Das kann nie schaden
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Geändert von Cysign (29.06.2010 um 20:11:37 Uhr)
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Alt 29.06.2010, 19:52:28   #2
snippy
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Hi erstmal!

Zitat:
Zitat von Cysign Beitrag anzeigen
Die Alu-Dichtringe für die Flansche...müssen die irgendwie "richtigrum" aufgelegt werden oder ist das egal, weil die sich durch das richtige Anzugsdrehmoment eh anpassen?

Zum einfüllen der neuen Flüssigkeit möchte ich die viel besprochene Reverse-Fill-Methode nutzen, also von unten das neue Naß einfüllen.
Nö und: Du kannst auch den Vorratsbehälter voll machen und dann einfach per Unterduck von unten die Flüssigkeit durchs System ziehen. Also Spritze aufstecken, Unterdruck erzeugen, Ablassschraube öffnen und beim Druckausgleich wieder zu machen und das ganze 2-3 mal, dann hast du auch einen Druckpunkt am Hebel. Nur immer aufpassen, dass der Behälter oben nicht trocken läuft, dann war's für die Katz.
Nur durch Pumpen einen Druckpunkt zu bekommen dauert ewig, nicht zu empfehlen.

Zitat:
Zitat von Cysign Beitrag anzeigen
Im Laufe der nächsten Tage steht zudem noch n Ölwechsel an.
Beim letzten Ölwechsel mein ich, dass wir eine der Schrauben ein bisschen fest angeknallt haben (wir hatten keinen Drehmomentschlüssel...). Irgendwie hab ich jetzt bammel davor, dass die beim erneuten Eindrehen abreißt oder das Gewinde nicht mehr mitspielt. Was für Schrauben brauch ich dafür, um die auszuwechseln?
Um die Schraube würde ich mir keine Gedanken machen, die wird sicherlich nicht reißen, viel labiler ist das Außengewinde in der Ölwanne, das reißt dir zuerst raus.

Gruß
Finn
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Alt 29.06.2010, 19:54:47   #3
Cysign
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Danke für die Info. Die Reverse-Methode soll doch von Vorteil sein, weil die Luftbläschen ja eigentlich nach oben wollen?
Ich denk, ich schau einfach, was mir einfacher gelingt.

Muss ich eigentlich darauf achten, wie rum ich Kettenrad und ritzen verbaue?
Schriftzug nach außen oder sowas?
Ich mein, ich hab da bisher noch nichts von gelesen...

Zitat:
Zitat von snippy Beitrag anzeigen
Um die Schraube würde ich mir keine Gedanken machen, die wird sicherlich nicht reißen, viel labiler ist das Außengewinde in der Ölwanne, das reißt dir zuerst raus.
Und dann steht aufbohren und Helicoil an?
Kann ich denn mit ner Schraube weniger zur Werkstatt fahren? Oder sifft das dann direkt raus...
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Alt 29.06.2010, 20:00:59   #4
snippy
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Wenn die Ablassschraube nicht in der Ölwanne steckt, dann bleibt das Öl auch nicht drin, darum ist es ja die Ablassschraube

Helicoil? Keine Ahnung.
Zur Not musst die Ölwanne wohl abbauen, das Loch aufbohren und ein größeres Gewinde reinschneiden (lassen).
Aber wenn du die Schraube mit passendem Drehmoment anziehst, sollte da nichts passieren, also positiv bleiben!

Gruß
Finn
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Alt 29.06.2010, 20:11:18   #5
Cysign
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Öhm...nicht die Ölablassschraube. Geht eher um den Deckel vorne am Filter.
Da waren meine ich 3 Schrauben verbaut und es ist n Dichtring drain - der ja ausschlaggebend dafür ist, dass man das nicht so fest anzuknallen braucht.
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Alt 29.06.2010, 20:39:41   #6
tomcat
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Also ich habe bisher auch immer den Ölwechsel ohne Drehmomentschlüssel gemacht. Und hatte letzes mal auch rech fest angezogen ich denke nicht das du die beim AUFMACHEN abreißt, nacher schön mit dem richtigen dremo. anziehen und gut ist.

Ich habe auch vor kurzem Stahlflex verbaut, ich habe die Flüssigkeit (Trotz das ich eine Spritze und passenden Schlauch hatte) von oben per Hebelbewegung ein gepumpt, als ich lange keinen Druckpunkt bekommen habe habe ich es am nächsten Tag nochmals probiert. Die leitungen immer mal vorsichtig mit nem Schraubenschlüssel abgeklopft um luft bläschen zu lösen und siehe da, nach ca. 5 Min am nächsten Tag hatte ich an beiden Bremsen wieder einen sauberen Druckpunkt.
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Silikon macht das schon! Weißt du damit keinen Rat, nimmste Drat, hält das kaum nimmst halt Schaum

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Alt 29.06.2010, 20:59:34   #7
cha0s
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Zitat:
Zitat von Cysign Beitrag anzeigen
Jetzt stell ich mir natürlich die Frage, ob ich irgendwo ne Lagerbuchse beim Kettenwechsel austauschen muss?
nein. wenn die lager ausgebaut bzw. rausgeschlagen werden, müssen die neu. die buchsen kann man so rausziehen und müssen getauscht werden, wenn laufspuren sichtbar sind. du solltest die buchsen aber mal rausziehen um die lager zu putzen und neu zu schmieren, wird oft nicht gemacht.

saugt man bremsflüssigkeit an der ablassschraube ab, zieht man sich luft über das gewinde in den sattel. zum rausziehen der flüssigkeit kann man das machen, am ende sollte man noch ein paar mal mit dem bremshebel nachdrücken um eventuell reingezogene luft rauszudrücken.
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Alt 30.06.2010, 00:21:58   #8
Cysign
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Das mit dem Leitungen abklopfen klingt an sich nicht verkehrt.
Wenn ich nen sauberne Druckpunkt habe, weiß ich, dass ich alles richtig gemacht habe?

N Kumpel von mir hat an einem Mopped einen digitalen Druckpunkt...also wirklich Hebelspiel und dann ist das schlagartig so, als würde man den Hebel gegen nen Stahlblock drücken... und an seiner anderen Maschine hat er einen relativ normalen Druckpunkt (hab das nur im stehen mal ausprobiert...). An beiden hatte er damals Stahlflexleitungen verbaut und beide liefen ohne Probleme.
Auf was kann ich mich denn ejtzt morgen einstellen? Auch so ne digitale Geschichte?
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Alt 30.06.2010, 10:03:34   #9
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Nein, dafür ist die Pumpe zuständig.
Da brauchst du dir bei der GS keine Sorgen machen. Bleibt gut dosierbar mit knackigem Druckpunkt.
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Alt 30.06.2010, 10:13:19   #10
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Geil, gut, dass ich heute noch Öl und Bremssuppe kaufen war...letzter Tag mit TÜV...und schwupps wird man von so nem blöden Fiat Ducato übersehn
Aber zum Glück nichts großartig passiert...
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Alt 30.06.2010, 11:54:53   #11
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Stummel sind ab, Bremssaft is wech... aber ich weiß jetzt nich, ob ich Löcher in den neuen Superbike-Lenker bohren soll...oder ob ich die "Dorne" der Lenkeramaturen abschleife... In den alten Lenkstummeln waren etwa 5mm große Bohrungen, damit das nicht verrutschen kann. Was ist euer Rat?
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Alt 30.06.2010, 12:03:30   #12
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Bohren !

Hast ja die Abstände der Stummel für die Löcher als Vorlage (Achtung: rechts und links unterschiedlicher Abstand vom Lenkerende).
Also Lenker drauf und so ausrichten, wie er sitzen soll, Bohrlöcher anreißen, klein vorbohren und mit nem 4,5 mm Bohrer nachbohren.

Die Nippel abzuschneiden ist zwar einfacher, aber sehr unelegant (ich würde von Pfusch sprechen, wenn es mit ner Lage Lenkerband unter den Armaturen nicht trotzdem problemlos funktionieren würde).

Achso: bei nem verchromten Stahllenker wirds schwierig...kann man probieren zu bohren, falls es nicht klappt kann man dann ja immernoch Nippel abschnippeln.
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Alt 30.06.2010, 12:14:13   #13
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Hmmm...is n verchromter Lenker. Aber ich denke, ich werd trotzdem Löcher bohren und hoffen, dass nicht zu viel Chrom abplatzt - und da dann direkt mit irgend nem Lack drüber, dass es nicht rosten kann!

Oder sollte ich lieber Lenkerband in diesem Fall nehmen?
Was kostet sowas? Bekomm ich das beim P oder Tankte L?
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Alt 30.06.2010, 12:17:16   #14
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Da brauchste keinen Lack. Ein fettiger Finger reicht da schon.

Brauchst kein spezielles Lenkerband. Das normale Gaffa tut´s genauso.

Probier trotzdem zu bohren. Geht, man muss nur mehr aufpassen nicht abzurutschen. Etwas Sprühöl dazu, dann glüht´s dir den Bohrer nicht so schnell aus.
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Alt 30.06.2010, 12:30:29   #15
Cysign
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Alles klar, ich schwing mich dann mal auf mein (Tret-)Zweirad und besorg nen Bohrer und nen Körner (jaja, ich weiß...sowas sollte man eigentlich da haben )
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Alt 30.06.2010, 12:47:00   #16
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Mach dir nichts drauß! Hier waren auch schon Leute, die meinten, ein Batterieladegerät wäre nicht Teil der Standardausrüstung eines Motorradfahrers und das Laden von der Werkstatt haben machen lassen

Gruß
Finn
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Alt 30.06.2010, 13:52:11   #17
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So, 2er, 3er und 4,5er Bohrer samt Körner sind am Start.
Beim Ölfilterwechsel hab ich vielleicht auch den Grund gefunden, warum mein Motor ein bisschen rasselt: da waren Steinchen drin (einer sogar etwa 3mm im Durchmesser!) - die hab ich samt Metallspänen am alten Filter entdeckt O_O
Ich hab keine Ahnung, wie die da rein gekommen sind...aber vermutlich ein Motorradhassender Nachbar...an meinem alten Wohnort, denn das Rasseln hatte ich da schon...

Auf zum Stahlflexmontoeren und SBL anbohren!
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Alt 30.06.2010, 14:10:53   #18
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So, neuer Ölfilter is drin...aber ich weiß nicht, wie fest ich die Muttern an den Bolzen anziehen darf.
Sind das laut FAQ
Ölwannenschraube 12-16 Nm ?
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Alt 30.06.2010, 14:13:23   #19
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Nein.
Das wäre auch zu viel für die kleinen Stehbolzen.

Schnapp dir nen Schraubendrehergriff mit Aufnahme für die 10er Nuss und mach die gleichmäßig nach und nach handfest.
Die Dichtung dichtet ja, da braucht es also nur gaaaaanz wenig Drehmoment.
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Alt 30.06.2010, 14:29:14   #20
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Hmmm...in meinen alten Stummeln waren Bolzen mit Gewinden für die Lenkerendengewischte eingeschweißt. Das is jetzt blöce, weil ich dachte, dass ich die Lenkerenden einfach so übernehmen könnte.
Brauch ich für den TÜV irgend ne Kappe auf dem Lenkerende? Oder bekomm ich die Plakette auch so und kann mir die Gewichte nächsten Monat zulegen?

Mein SBL hat nen Außerndurchmesser von 22mm und innen von 17mm - worauf muss ich da beim Kauf achten?
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Alt 30.06.2010, 14:41:22   #21
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Brauchst keine Lenkergwichte. Sind bei der gummigelagerten GS-Brücke eh Quatsch.
Wenn du da trotzdem Enden willst, hast du ja jetzt deinen Innendurchmesser. Darauf beziehen sich auch die Zubehörteile (Da spannt man über eine Schraube einen Gummi auf, der das Lenkerende im Lenker hält).
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Alt 30.06.2010, 15:07:33   #22
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Öhm...wie war das mit dem Ölen von Kupplung und Choke nochmal?
Nichts silikonhaltiges?
Ich hab WD40 oder dieses EZ-Lube - ich mein, das hätte ich mal dafür gekauft?! shit is das lange her


EDIT:

Kann ich Teilsynthetisches 10W40 mit anderem (mineralischem?) mischen?
Das eine is die Polo und das andere die Louis-Hausmarke mein ich... aber da hab ich vorhin beim Kauf nicht drauf geachtet.

Außerdem mein ich, dass der Bremsflüssigkeitsausgleichsbehälter nur ne bestimmte, zulässige Neigung hat... wie viel Grad sind das denn? Ich hab das eben mit der Suche nicht finden können

Edit 2: Wikipedia hilft schonmal beim Öl weiter:
Zitat:
Beim Mischen von Synthetik- und Mineralölen sind die Meinungen kontrovers. Während es auf der einen Seite heißt, das Mischen heutiger Öle sei problemlos möglich, heißt es auf der anderen, die Wirkung der Additive könne durch das Mischen vermindert werden. Motorenöle, welche die API-Spezifikation erfüllen, müssen immer untereinander mischbar sein, die Qualität muss dann immer noch der des niedrigsten der enthaltenen Öle entsprechen.
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Geändert von Cysign (30.06.2010 um 16:05:50 Uhr)
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Alt 30.06.2010, 16:52:54   #23
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Zitat:
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Öhm...wie war das mit dem Ölen von Kupplung und Choke nochmal?
Du wills deine Kupplung ölen?? Oder meinst du die Züge?

Zitat:
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Außerdem mein ich, dass der Bremsflüssigkeitsausgleichsbehälter nur ne bestimmte, zulässige Neigung hat... wie viel Grad sind das denn? Ich hab das eben mit der Suche nicht finden können
Ich denke ich kenne dein problem, hatte ich beim Verbau eines Superbike-Lenkers auch. Aber ich sehe auch keine sinnvolle Lösung, diese Neigung zu verringern. Da so ein Lenker ja nunmal mit Gutachten kommt, sollte das ja eigentlich okey sein.
Nur kannst du eben nicht viel Flüssigkeit reinbekommen, wenn der Behälter dran ist. Darum: Alles montieren und Bremse entlüften, Bremsflüssigkeitsbehälter abmachen, voll auffüllen, schließen und dann wieder anbauen, dann hast du auch einen guten Stand

Gruß
Finn
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Alt 30.06.2010, 20:16:08   #24
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Schwingenlager gefettet, Lenker sitzt, Stahlflexe verbaut... jetzt noch das Hinterrad rein und die Bremssuppe auffüllen.
Warum bin ich nicht schon viel früher auf die Idee gekommen, die rostigen Stellen mal mit WD40 einzureiben?
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Alt 30.06.2010, 21:31:25   #25
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hast die umlenklager auch mal geschmiert?
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Alt 01.07.2010, 00:09:01   #26
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nope, die haben wir zuerst nicht aufbekommen. Als wir uns dann anders zugang verschafft haben, hab ichs ganz erhlich gesagt vergessen
Da kam heut so viel unerwartetes auf mich zu.
Ich bin auch noch nicht wirklich mit der Verlegung von Chokezug, Gaszug und Kupplungszug zufrieden, denn ich muss den lenker relativ weit nach unten drehen, damit das ohne Probleme klappt - sonst aktiviert sich der Choke bei total eingeschlagenem Lenker. Morgen früh muss noch die Flucht vom Hinterrad eingestellt werden und die Spiegel muss ich festziehen, dann müsste ich eigentlich n TÜV-Siegel bekommen können.
Einziges Bedenken hab ich noch bei der Abgasuntersuchung.
Aber da kann ich im Vorfeld ja nicht viel machen. Was kostet es denn, die Abgaswerte in ner Werkstatt einstellen zu lassen, falls das nötig wird?
Ebenso, wie ich keine Synchronuhr hab. Mal schaun, ob ich da die Benzin-im Schlauch-Methode verwende...aber das is ersma zweitrangig, wenn ich ersma wieder fahren darf.

Ach so, der Bohrer für die Lenkeramaturen-Dorne sollte übrigens 5mm sein... haben wir erst gemerkt, als wir den 4,5er gekauft hatten...aber nen 5er hatten wir eh da
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Alt 01.07.2010, 11:39:01   #27
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So, Maschine ist zusammmengebaut, Bremsen funktionieren, Lenker sitzt ordentlich, lediglich der Chokezug steht mir eigentlich ein wenig zu viel unter Spannung.
Wenn man den Lenker ganz nach rechts einschlägt, bewerg der sich ein bisschen, wie man in dem kleinen Videoclip sehen kann:http://www.youtube.com/watch?v=63JdFz4HMEw

Bei Betriebstemperatur (80°C) merkt man jedoch keinerlei Schwankungen in der Drehzahl, von daher vermute ich, dass das evtl. in Ordnung sein könnte.
Wie ist das denn bei euch anderen Superbikelenker-Umbauern?

Ich werde jedenfalls versuchen, gleich Tüv zu bekommen
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Alt 01.07.2010, 11:58:03   #28
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Das Video taugt nichts, weil man nicht sieht wie du den Chokezug verlegt hast.

Wie breit ist denn dein Lenker?
Wir haben neulich nen Streetbar verbaut (82 cm breit !) und da hat das keine Probleme gegeben.

Verleg den Chokezug einfach nicht zwischen den Holmen, sondern links außen dran vorbei und dann durch den Rahmen.

Wenn dir das optisch nicht gefällt, kannst du dir auch einen längeren Bowdenzug zusammenbauen.
Teile bekommt man zB hier: http://www.kabel-schmidt.de/bowdenzu...l-c-31_58.html
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Alt 01.07.2010, 12:56:54   #29
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Laut Gutachten 75 cm... ich würde aber eher 76-77cm vermuten
Naja, ich hab die Leitungen zwischen den Holmen durchgeführt, weil ich nicht wusste, ob ich die einfach durch den Rahmen legen darf. Alles klar, dann werd ich das vermutlich noch ändern (müssen?)... Ma schaun, was der TÜV-Mensch jetzt sagt
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Alt 01.07.2010, 13:16:56   #30
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Zitat:
Zitat von Cysign Beitrag anzeigen
Naja, ich hab die Leitungen zwischen den Holmen durchgeführt, weil ich nicht wusste, ob ich die einfach durch den Rahmen legen darf.
Durch die "Löcher" im Rahmen gehen die Züge immer. Man spart sich nur den Weg um den Holm.
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Alt 01.07.2010, 15:20:06   #31
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Ha, Schnapper!
War eben bei Dekra und hab für HU, AU, Eintragung von Stahlflex vorne, Stahlflex hinten, Klemmblöcke, Superbikelenker und Bremsscheibe zusammen 120 Tacken gelöhnt

Leider konnte ich nichts davon eintragen lassen...weil das Straßenverkehrsamt schon zu hat

Wie immer bin ich wieder richtig froh, dieses Forum hier zu haben - mir wurden viele Zweifel genommen und wertvolle Tipps gegeben - Danke!
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Alt 01.07.2010, 19:37:25   #32
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Zitat:
Zitat von Cysign Beitrag anzeigen
Leider konnte ich nichts davon eintragen lassen...weil das Straßenverkehrsamt schon zu hat
es reicht, die abnahmeberichte unter der sitzbank mitzuführen. die 16€ kannst du dir sparen.
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Alt 01.07.2010, 19:46:31   #33
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und schon wieder was gelernt
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Alt 01.07.2010, 19:53:08   #34
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in der abnahmebescheinigung steht ein satz wie: "die berichtigung der papiere hat bei nächster gelegenheit zu erfolgen". das ist mir von umbauten wie bremsleitungen, kunststoffteilen etc. bekannt. bei einer entdrosselung steht dort "unverzüglich". guck vorsichtshalber mal nach.
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Alt 01.07.2010, 20:02:23   #35
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Zitat:
...Berichtigung...erforderlich. Diese kann jedoch erfolgen, wenn dich die Zulassungsstelle aus anderen Gründen (z.B. Halterwechsel) mit den Fahrzeugpapieren zu befassen hat
Perfekt. D.h. ich kann das erstmal so lassen und bin auf der sicheren Seite
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Alt 02.07.2010, 00:08:12   #36
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Ich hab meinen roten Wisch für Rasten und Bugspoiler auch seit 2 oder 3 Jahren beim Fahrzeugschein dabei...
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