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Alt 12.10.2011, 16:28:57   #1
riderghost
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hallo leute,

wie mache ich meine gs bereit für den winterschlaf ? worauf muss ich achten damit sie im frühling wieder perfekt läuft ?
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Alt 12.10.2011, 16:32:54   #2
Raku
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Ist mit sicherheit mehrfach schon hier im Forum besprochen.

Aber hier mal ne PDF von Louis:
WINTERRUHE



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Mach billiger billiger billiger! Der neue GS-Basar hat off'n!
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Alt 12.10.2011, 18:18:37   #3
riderghost
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hab mit der suchfunktion nix gefunden gehabt
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Alt 12.10.2011, 18:31:39   #4
Jim Knopf
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Zitat:
Zitat von riderghost Beitrag anzeigen
hab mit der suchfunktion nix gefunden gehabt
hab das hier vom BERNDY gefunden:

Zitat:
Zitat von berndy Beitrag anzeigen
Zum Thema überwintern:

Optimal wäre natürlich eine trockene, beheizte Garage und ein Batteriefrischhaltegerät.

Da das nun nicht jeder hat, muss man sich teilweise anderweitig behelfen.

1. Schwimmerkammern leeren. (Verhindert verharzen und Ablagerungen.)

2. Zündkerzen entfernen und etwas Sprühöl in die Brennräume sprühen. Soll vor Rostansatz schützen) Zündkerzen natürlich wieder einschrauben.

3. Batterie ausbauen und an einem kühlen aber frostfreien Platz (Keller) lagern, ab und zu nachladen. (Soll die Lebensdauer der Batterie verlängern, eine volle Batterie ist zudem beim Starten äußerst hilfreich)

4. Dass man das Motorrad vor der Winterpause nochmal richtig reinigt und gut getrocknet einlagert ist eigentlich selbstverständlich.

5. Alles was rosten kann, sollte man mit entsprechenden Pflegemitteln behandeln, es gibt Konservierungsöl, Pflegeöl für Fahrräder usw. mit dem man den Rahmen, Lenker, Lampenring usw. einreiben kann, das schützt wenigstens ansatzweise vor Korossion. Auf die Bremsscheiben sollte man das aber nicht machen! Die Sitzbank und andere Plastikteile kann man auch mit entsprechenden Pflegemitteln vorm Altern schützen. Für die Sitzbank aber kein Cockpitspray verwenden wenn man nicht wie ein Affe darauf herumrutschen will. Es gibt auch Pflegemittel für Gummiteile.

6. Wird im Freien überwintert, muss man das Motorrad so einpacken, dass von oben kein Wasser dran kommt, eine Plane, Motorradpelerine o.ä. kann das verhindern. Ein Dach, zur Not auch ein Balkon, zusätzlich wäre nicht schlecht. Aber es sollte sich auch keine Staunässe oder Kondenswasser bilden können, es muss daher auch eine gewisse Luftzirkulation möglich sein. Es gibt Motorradpelerinen mit Textilinnenseiten, die Kondenswasserbildung verhindern sollen. Optimal aber nicht praktikabel wäre ein luftdichtes Einschweißen.

7. Die Reifen werden durch langes Stehen auf einer Stelle unrund, das kann man verhindern, indem man die Reifen entlastet, also das Motorrad so aufbockt, dass beide Räder den Boden höchstens noch ganz leicht berühren. Dabei muss man aber auf Standsicherheit achten, nicht dass das Motorrad umfällt. Den Luftdruck in den Reifen kann man erhöhen, man kann die Reifen aber auch vor der ersten Fahrt nach der Winterpause mit dem richtigen Reifendruck befüllen sofern man eine Pumpe oder einen Kompressor hat.

8. Wenn sichs grad so ergibt, dass der Ölwechsel fällig ist, kann man den vor der Winterpause machen. Schaden tuts nicht und man hats vor der 1. Ausfahrt schon hinter sich. Ob es für den Motor besser ist vor der Winterpause Ölwechsel zu machen oder ob es keine Rolle spielt, darüber kann man streiten.

Das alles und noch viel mehr kann man machen, wenn man will. Was einem sinnvoll erscheint, kann jeder mit sich selbst ausmachen.

Meine GS steht in der Garage, die Batterie baue ich aus.

Ab und zu fahre ich auch im Winter. Deshalb lohnt sich für mich eine Überwinterungskonservierung nicht.
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Alt 12.10.2011, 21:35:03   #5
berndy
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Was ich alles schon geschrieben hab.
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Man sollte es so oder so nicht übertreiben.
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Alt 12.10.2011, 23:25:48   #6
Paincookie
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oder man zieht Winterreifen drauf und fährt den Winter durch
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Alt 20.10.2011, 17:15:37   #7
riderghost
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kann ich auch einfach statt den vergaser leer zumachen, einfach den bezinhahn zu und laufen lassen bis sie aus geht ?
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Alt 20.10.2011, 17:23:35   #8
gsmattis
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Jap, kannst du auch machen
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weil nur 6 Zylinder Sinn ergeben
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Alt 20.10.2011, 18:48:48   #9
guennaboy
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Pri im Winterschlaf da läuft dir die Soße sonstwohin

nix für ungut schönen Abend!
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Alt 20.10.2011, 19:25:59   #10
berndy
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Zitat:
Zitat von riderghost Beitrag anzeigen
kann ich auch einfach statt den vergaser leer zumachen, einfach den bezinhahn zu und laufen lassen bis sie aus geht ?
Das macht aber doch mehr Arbeit als die Ablassschrauben zu öffnen und die paar ml in einem Glas oder einen Dose aufzufangen.
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Alt 21.10.2011, 11:08:05   #11
Burtel
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Zitat:
Zitat von berndy Beitrag anzeigen
Zündkerzen entfernen und etwas Sprühöl in die Brennräume sprühen. Soll vor Rostansatz schützen) Zündkerzen natürlich wieder einschrauben.
Also einfach ein bisschen WD40 rein?
Ist WD40 eigentlich auch gut um die Schrauben vom Ölfilterdeckel ein bisschen zu leichter raus zu bekommen?
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Alt 21.10.2011, 14:29:36   #12
fr!edol!n
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warum denn nicht? schwerer wirds auf jeden fall nicht. viel wichtiger ist es aber anschließend die schrauben mit dem RICHTIGEN drehmoment anzuziehen.
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Alt 23.10.2011, 10:04:38   #13
berndy
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Man sollte Gewinde eigentlich vor dem Anziehen nicht schmieren.

Das Drehmoment ist so berechnet, dass bei trockenen Gewinden die Vorspannkraft gerade richtig ist. Ein Großteil des Drehmomentes wird dazu aufgebracht die Reibungskräfte an den Gewindeflanken zu überwinden.

Schmiert man die Gewinde, wird die Vorspannkraft größer und kann das Gewinde beschädigen.

Zum Lösen der Schrauben ist es natürlich nicht verkehrt.

Zum Anziehen der Schrauben sollte man vll. auf etwas zurückgreifen, was ein Festrosten verhindert aber die Reibung an den Gewindeflanken nicht so weit herabsetzt, z.B. Keramikpaste.
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Man sollte es so oder so nicht übertreiben.
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Alt 23.10.2011, 10:46:42   #14
suzi-rider-le
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Also rein Praktisch gesehen ist es immer gut Gewinde zu schmieren, zum fest- und abschrauben. Dabei ist es mir völlig egal ob da theoretisch irgendwelche Kräfte verändert werden... Ich mach mir die Arbeit doch nicht schwerer als sie ist...
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Alt 23.10.2011, 11:37:10   #15
berndy
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Du machst das aber auf eigene Gefahr.

Man soll es wirklich nicht machen.
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Alt 23.10.2011, 11:53:02   #16
suzi-rider-le
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Ich komm auch aus`m Gerüstbau, bei uns läuft alles ein bissel anders
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Alt 23.10.2011, 12:15:22   #17
MarkusN
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Zitat:
Zitat von berndy Beitrag anzeigen
Das Drehmoment ist so berechnet, dass bei trockenen Gewinden die Vorspannkraft gerade richtig ist. Ein Großteil des Drehmomentes wird dazu aufgebracht die Reibungskräfte an den Gewindeflanken zu überwinden.
Das habe ich anders gelernt. Eben weil die Hauptarbeit zum Überwinden der Reibung gebraucht wird, und Trockenreibung sehr stark streut, soll man mit Öl oder Fett schmieren. Ziel ist, möglichst viel des Drehmoments in Vorspannung umzusetzen; das gelingt nur, wenn die Reibung möglichst tief ist. So werden i.d.R. die Momente auch festgelegt. Nicht erwünscht sind dagegen Festschmierstoffe wie Graphit oder MoS2. Grund: Die viskosen Schmiermittel werden nach dem Anziehen zwischen den Reibpartnern verdrängt und die Haltekraft gegen Lösen (z.B. durch Vibrationen) wird grösser. Festschmierstoffe bleiben im Spalt und reduzieren den Widerstand gegen Losdrehen.

Weiterer Vorteil von Fett im Gewinde: Korrosionsschutz. Bei mir kommt auf jede Schraube vor dem Eindrehen ein Klacks Fett.
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Alt 23.10.2011, 13:47:59   #18
berndy
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Mh, wie so oft, der eine sagt so, der andere so.

Meist liest man, dass man nicht schmieren soll, da die Drehmomente für trockene Schraubverbindungen gewählt wurden.

Schmiert man, hat man beim Festziehen mit dem vorgeschriebenen Drehmoment eine zu hohe Vorspannung was die Schraube dehnen oder zum Abreißen bringen kann, gerade bei dünnen Schrauben.

Aber dieses Thema wurde kürzlich hier im Forum diskutiert. Ich finds nur nicht mehr.
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Alt 23.10.2011, 18:40:46   #19
suzi-rider-le
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War`s der?
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