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#1 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 20.11.2013
Ort: Sachsen
Beiträge: 22
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Hallo,
Als ich meine GS gekauft habe stand in der Kaufanzeige "Vergaser gereinigt, muss nur noch synchronisiert werden". Es gibt da so verschiedene Auffassungen von Reinheit... Bilder reich ich noch nach. Der Tank ist so verrostet wie ich es noch nicht mal bei ner Simson gesehen habe. Ist ja an sich aber auch kein Problem. Mit Salzsäure und Phosphorsäure bekommt man das ja wieder hin. Nun habe ich hier aber ein Problem. Durch die Stanzung an der Unterseite wo der Benzinhahn sitzt bekomm ich nicht alles sauber raus. Hab jetzt den alten Benzinrest mit Verdünnung rausgewaschen. Jemand ne Idee wie man das meiste raus bekommt? Gibts da Tricks? Gerade wenn ich dann mit Phosphorsäure versiegel möchte ich alles wieder rausbekommen... Blumtopf |
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#2 |
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Public-Relations-Manager
Registriert seit: 19.07.2004
Ort: Strausberg
Alter: 42
Beiträge: 24.180
Baujahr: 1998
Kilometer: 22000
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Die Nummer mit der Phosphorsäure kannst du dir sparen.
Das hält vielleicht bei ner Zwiebacksäge durch das Öl im Sprit ne Weile, bei der GS wird die Phosphatschicht aber nicht lange halten und der Tank bald wieder rostig sein. (wir haben das selbst mal bei nem rostigen Simsontank gemacht, aber nach dem phosphatieren mit Epoxidharz ausgegossen...um auf Nummer Sicher zu gehen) Besorg dir lieber ein Entrostungs- und Versiegelungsset (<30€). Das funktioniert gut (der Rostumwandler spart penibelstes arbeiten), ist einfach anzuwenden und hält lange. (Und du sparst dir den Umgang mit den fiesen Säuren)
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#3 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 20.11.2013
Ort: Sachsen
Beiträge: 22
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Mit der Chemie dahinter muss ich mich noch mal befassen. Für irgend was muss das Werkstoffwissenschaftstudium ja gut sein
Trotzdem ne Idee wie man die letzte Pfütze raus bekommt? |
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#4 |
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Stammtisch Hamburg
Registriert seit: 16.03.2008
Ort: Extertal
Alter: 37
Beiträge: 8.808
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Kilometer: 158000
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Entweder mit so ner kleinen "Notspritpumpe" oder Schlauch rein und ansaugen. Könnte bei Säuren aber leicht ins Auge gehen
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Bandit 1200 TL1000S weil nur 6 Zylinder Sinn ergeben
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#5 |
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Public-Relations-Manager
Registriert seit: 19.07.2004
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Alter: 42
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Es zu machen weil man es kann ist an sich ja eine schöne Sache. Aber bei der Geschichte einfach unnötig aufwändig (und teurer) bei zweifelhaftem Ergebnis.
Für die Reste: Lappen + Grillzange (ich hab für sowas eine lange Peanklemme (aus der Chirurgie mit Feststellmechanismus, damit der Lappen nicht flöten geht...bekommt man für kleines Geld bei Ebay))
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#6 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 20.11.2013
Ort: Sachsen
Beiträge: 22
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Danke für den Rat! Das klingt nach nem Plan =) Ich werde berichten...
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#7 |
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Public-Relations-Manager
Registriert seit: 19.07.2004
Ort: Strausberg
Alter: 42
Beiträge: 24.180
Baujahr: 1998
Kilometer: 22000
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Wenn du dich gegen multiple Säuren und für ein Tankentrostungset (Umwandler + Versiegelung) entscheiden solltest, wäre eine Dokumentation schön.
Dann stricken wir da ne FAQ draus (Bilder sind immer gern gesehen
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#8 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 20.11.2013
Ort: Sachsen
Beiträge: 22
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Hab leider schon die Säuren bestellt.
Hier findet man übrigens eine Anleitung dazu.http://www.mz-oldtimerteile.de/rost-im-tank.html Werde mich mit der Chemie wie gesagt noch mal befassen =) |
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#9 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 16.05.2011
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Alter: 73
Beiträge: 1.602
Baujahr: 1994
Kilometer: 50+++
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Hey, ich habe da nen guten Tipp für dich, ist in Kesselsdorf!!!
Die versiegeln dir den Tank professionell - wir reden morgen drüber, wenn ich die Räder bringe
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#10 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Ich habe meinen Tank leer gemacht, mit Lappen die Benzinreste raus, dann gut ausdampfen lassen. Dann mit dem Gartenschlauch die ganzen Krümel und was da noch so drinn war gut ausgespült. In der Sonne trocknen lassen. Danach nochmal mit Spiritus gespühlt wegen der Restfeuchtigkeit, vollgetankt und fertig die Laube. Hat einen Nachmittag gedauert. Ein Rostproblem habe ich allerdings nicht.
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#11 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 20.11.2013
Ort: Sachsen
Beiträge: 22
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Ich schon
![]() Hier gibt es alles zum Thema Phosphatisierung: http://www.kiesow.org/uploads/media/...atfibel_DE.pdf |
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#12 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 20.11.2013
Ort: Sachsen
Beiträge: 22
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Habe vorgestern meinen Tank sauber gemacht und Phosphatisiert. Bis jetzt sieht alles super aus! =) Ich berichte später noch mal genauer mit Bildern
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#13 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 08.04.2008
Ort: Lünen
Alter: 40
Beiträge: 238
Baujahr: 1992
Kilometer: 23840
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das kommt auf mich auch noch zu... als ich die beiden benzinhähne überholt hab musste ich feststellen dass sich der lack oben am einfüllstutzen ablöst! kA wieviel schon im tank schwimmt aber es wird wohl zeit den tank zu versiegeln...
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#14 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 20.11.2013
Ort: Sachsen
Beiträge: 22
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Ich hab gestern mal wieder bei mir in den Tank geschaut.. ist schon wieder ganz schön braun. muss noch mal schaun was da schief gelaufen ist, nehme aber an, dass es zu kalt für die phosphatisierung war. die findet optimal zwischen 24-26°C (nicht-schichtbildend) statt, ich habs aber im freien bei 5°C gemacht....
War nen versuch, ist gescheitert, würde es so jetzt erstmal nicht weiter empfehlen! |
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#15 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 07.01.2010
Ort: Bochum
Beiträge: 245
Baujahr: 92
Kilometer: 49000
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Hätte ich früher hier reingeschaut, hätte ich Dir direkt geraten einen guten gebrauchten Tank zu kaufen. Ich stand vor dem selben Problem, hab erst versucht den Tank zu reinigen und wollte ihn später versiegeln. Aber mit der Zeit hat sich recht schnell herausgesstellt, dass der Aufwand und die Materialkosten sich nicht rechnen. Wenn ich das nötige Kleingeld hätte und mir wichtig wäre, dass mein Mopped auch ordentlich aussieht, würde ich den Tank weggeben. Von innen Versiegeln und von außen lackieren lassen. Ist aber nicht der Fall.
Für alle Anderen kann ich nur sagen, wenn Ihr soweit seit, dass Ihr nen Tank ordentlich Reinigen und Entrosten könnt und anschließend dauerhaft Versiegeln könnt, könnt Ihr das direkt beruflich machen. Das liegt unter anderem daran, dass der GS-Tank blöde geformt ist, bei allem was reinkommt wird es problematisch das restlos rauszubekommen. Flüssigkeiten fließen nicht restlos ab und Steinchen, die man reinkippt klemmen sich in der Falz unten fest. Zusätzlich ist es kompliziert, den Zustand der oberen Innenseite zu begutachten. Dafür braucht es schon ein Endoskop. Und wenn man dann soweit ist, dass man Versiegeln kann, steht man vor dem Problem, dass im Tank Stellen sind, die schlecht erreicht werden und andere wo sich die Versiegelung ansammelt, was auch nicht gut ist. Überflüssiges Material muss man dann z.B. mit ner Spritze und Schlauch absaugen. Mal ganz abgesehen von diverser Chemikalien, mit denen man hantiert. Die brauchen wie oben erwähnt eine Gewisse Temperatur um zu arbeiten. Andererseits will man die aber nicht einatmen. Und ordentlich entsorgt müssen die hinterher auch werden. Wie immer ist das meine Meinung, ich hab auch einen ausgeprägten Forschergeist und versuche erstmal die Sachen selber zu machen, aber hier habe ich für mich entschieden, dass sich das nicht lohnt. Ich will niemanden abhalten das selber zu machen. Die guten Sets zum Reinigen und anschließendem Versiegeln sind auch recht teuer. Ich bin bei meiner Suche darauf gestoßen, dass oft KREEM günstig angeboten wird, was aber eine schlechte Kopie aus den Staaten ist. Das Original kommt aus Deutschland. Nur so als Hinweis. Grüße Köbes. |
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#16 |
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Stammtisch München
Registriert seit: 01.01.2006
Ort: Frauenvils bei Taufkirchen
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Beiträge: 1.566
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Kilometer: 110000
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Ich hab noch 'nen Tank hier, versiegelt vom Fachbetrieb und lackierfertig grundiert...
Steht auch im Marktplatz.
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Wenn es was für alle ist, ist es nichts für mich! Greetz, der Horst |
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#17 |
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Public-Relations-Manager
Registriert seit: 19.07.2004
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Baujahr: 1998
Kilometer: 22000
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@köbes: Das ist doch Mumpitz...
Wenn man nicht Großväterchens Tricks probiert, sondern aktuelle Entrostungs- und Versiegelungskits online für kleines Geld kauft, hält sich der Aufwand in Grenzen und das Ergebnis überzeugt. Solche Sets bekommt man ab 25€ bei Ebay. Ein Austauschtank in passender Farbe ohne Rost ist zT empfindlich teuer (100€ aufwärts) und je nach Design sehr schwer zu finden. Richtig ist, dass man sich was einfallen lassen muss, die Chemie wieder aus dem Tank zu bekommen. Aber da hast du ja die richtigen Tipps gegeben.
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#18 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 20.11.2013
Ort: Sachsen
Beiträge: 22
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Die Flüssigkeiten habe ich mit einem großen Tuch wieder rausbekommen. Geht, aber ist nicht schön. Und du hast Recht. Vor den Säuren muss man Respekt haben aber auch nicht mehr. Wenn man sich ordentlich vorbereitet passiert da auch nix.
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#19 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 25.11.2011
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Alter: 35
Beiträge: 379
Baujahr: '91
Kilometer: 53.000
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Hättest die Flüssigkeiten doch mit derselben Methode rausholen können, wie ich schon im anderen Thread beschrieben hatte; und nicht wieder umständlich mit Lappen
![]() Dem Silikonschlauch sind die Säuren (zumindest für die kurze Zeit) ziemlich egal... |
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#20 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 07.01.2010
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Baujahr: 92
Kilometer: 49000
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@SWM: bei meinem Tank hätte die Chemie alleine wahrscheinlich nicht gereicht.
Wahrscheinlich ist auch der Frust wieder hochgekommen Ich habe einen Austauschtank für 30€ bekommen und einfach das Design von Tank und Rest aneinander angeglichen
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