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#1 |
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Benutzer
Registriert seit: 01.02.2023
Beiträge: 76
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Hallo,
so eine Nocke ist ja von der Seite aus betrachtet nur ein Kreis mit einem Dreieck darauf. Dementsprechend dürfte es für die Kontrolle mit der Fühlerlehre reichen, dass die Seite mit dem Kreis nach unten zeigt und das Dreieck nach oben. So könnte man sich dann von Nocke zu Nocke voranarbeiten und für jede Nocke separat die Kurbelwelle drehen. Oder muss man unbedingt den OT einstellen ? Wenn ja: Weswegen ? Viele Grüße, Michael |
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#2 |
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Benutzer
Registriert seit: 05.11.2020
Ort: Braunschweig
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Beiträge: 89
Baujahr: 1969
Kilometer: 113200
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Kann man so machen.
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#3 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.11.2005
Ort: Perchtoldsdorf
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Beiträge: 5.311
Kilometer: 1.1mio
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Auf OT MUSS immer gestellt werden! Und zwar auf den Richtigen - es gibt ja 2 (Kompressions-Arbeitstakt und Ansaug/Auspufftakt). Logischerweise muss der OT des Kompressionstaktes eingestellt sein - nur dann sind die Ventile zu und man kann überhaupt was messen. OT deswegen, weil dann die Nocken ziemlich genau senkrecht auf die Shimms stehen und hier am leichtesten zu messen ist.
Ein paar Grad vor oder nach OT kann man auch noch messen, aber nicht viel mehr, denn die Kontur der Nocke ist KEIN Kreis! Da die GS einen 180° KW-Versatz hat, kann der richtige OT nicht bei beiden Zylindern gleichzeitig sein - man muss für jeden Zylinder den OT extra einstellen. |
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#4 |
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Benutzer
Registriert seit: 05.11.2020
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Kilometer: 113200
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mmhhh.. also wenn OT eingestellt ist, zeigen die Nocken nicht nach oben... (eher nach vorn oder hinten) ~grübel~
und wenn der Nocken senkrecht auf dem Ventil steht- misst man nix, außer Schrott.... (da dieser ja dann das Ventil betätigt
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#5 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.11.2005
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Ich sagte schon, das ein paar Grad Abweichung (solange man im runden Bereich der NW bleibt) keine Rolle spielen. Suche einmal den OT mit einem Stab durchs Kerzenloch (aufpassen auf einzwicken!) - dann wirst du sehen, das der "Bereich" des OT (also der Bereich in der er sich merkbar vom OT wegbewegt) ganz schön viel Abweichung (Drehwinkel) an den Nockenpositionen zulässt. Die Ventile sind da aber immer geschlossen. Am einfachsten ist es eben den Nocken senkrecht auf den Shimm zu stellen - da bist du immer noch mehr als ausreichend am OT-"Bereich", auch wenn die R/T-Marke schon vorbei, oder noch gar nicht da ist. Aber die Nocke ist für die Messung in optimaler Position.
Diese Markierung (T) markiert den höchsten Punkt des Kolbens. Da die Pleuelbewegung aber eine oszillierende ist, brauchts einen größeren Drehwinkel, bis er den OT nennenswert verlässt. Aber nach irgendwas muss sich der Kunde ja richten - nicht jeder ist willens und fähig, den OT mit einem Stab im Kerzenloch zu suchen. wenn der Nocken senkrecht auf dem Ventil steht- misst man nix, außer Schrott.... (da dieser ja dann das Ventil betätigt ) Hier meint man immer, das die Nocke vom Shimm senkrecht wegsteht! Geändert von AmigaHarry (06.09.2023 um 10:59:26 Uhr) |
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#6 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 03.11.2005
Ort: Breiholz
Beiträge: 183
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Aber das war doch der Gedanke im ersten Post, Nocke senkrecht stellen, "kreisrunde" Seite auf dem Stößel und gut. Wenn die Nocke den Tassenstößel berührt, ist eh kein Spiel da, hoffentlich
![]() Anders betrachtet, müßte doch eh OT erreicht sein, wenn beide Ventile nach oben zeigen? Wenn man etwas an der Nockenwelle dreht, sieht man doch auch, das sich die Stößel nicht bewegen, dachte ich? Gruß Volker
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....früher war aber mehr Lametta!! |
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#7 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.11.2005
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Kilometer: 1.1mio
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Ja, so ist das.
Was ich meinte, war, das es ziemlich egal ist wie weit die Nocken von der OT Position abweichen, solange man im runden Bereich der Nocke ist. Deswegen gibt Suzuki ja auch ingesamt 3 Position zum Messen an: 1. Senkrecht zum Shimm (für alle Nichtmechaniker: D.h. die Nocke steht senkregt WEG und nicht auf den Shimm). Diese Position ist heute im Manual nicht angeführt, steht aber noch in den älteren Manuals für diverse GS-Motoren und den Werkstättenbuilletins - ausserdem lernt man das auch in der Ausbildung - bei vielen (v.a. älteren) Motoren ist nämlich nichts angegeben - da wird das als Basiswissen vorausgesetzt. 2. Waagrecht zur Zylinderkopfkante (Nocke immer in Richtung aussen - nicht einwärts gerichtet) 3. Senkecht auf die Zylinderkopfkante 2. und 3. kennt vermutlich jeder aus dem Servicemanual. Wenn man sich das ansieht, ist das kein kleiner Drehwinkelbereich (90°/Nocke) und überall kann gemessen werden. Lt. Suzuki muss das Spiel auch nur auf EINER dieser Positionen passen. Die Einstellung des OT dient in erster Line nur zur Orientierung, wo man überhaupt steht. Beim 2 Zylinder nicht die große Herausforderung, aber beim 3,4,5,6 Zylinder, oder bei V-Motoren mit zusätzlichem Hubzapfenversatz würde das ohne T-Markierung schon mehr Aufwand erfordern (auch wenn es dort grundsätzlich genauso machbar ist...) |
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