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Alt 29.11.2023, 12:52:30   #1
GS500_Dude
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Standard Sind die Schrauben passend ?

Hallo,

ich habe viel herumgeschraubt und die originalen Schrauben sehen sehr ausgeleiert aus. Ich habe als Ersatz die hier gefunden:

https://www.amazon.de/Zylinderschrau...1zcF9tdGY&th=1

oder die hier:

https://www.amazon.de/dp/B0BP76WKMX/...kZXRhaWwy&th=1

Kann man die verwenden ?
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Alt 29.11.2023, 15:50:31   #2
snailie
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Die Schrauben passen sicher für vielerlei Anwendungen. Wenn Du uns verrätst, wo du die an der GS verbauen möchtest, können wir sicher auch eine brauchbare Antwort liefern.
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Alt 29.11.2023, 16:23:39   #3
GS500_Dude
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An dem Deckel über der Kupplung würde ich gerne die ausgeleierten Schrauben ersetzen. Ich glaube, dass dort die mechansiche Belastung noch nicht so hoch ist, sodass man keine "Hochleistungsschrauben" aus Titan oder so braucht.
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Alt 04.12.2023, 00:02:46   #4
jensschumi
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Geh zum Hornbach und kaufe dir verzinkte Inbus-Schrauben.
Sind von Dresselhaus und über jeden Zweifel erhaben.

Wild mit CrNi (vulgo VA) um sich zu schmeißen halte ich eh für keine gute Idee.

Was verstehst du übrigens unter 'ausgeleierter' Schraube?
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Alt 04.12.2023, 06:28:42   #5
berndy
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Edelstahl hat die unangenehme Eigenschaft gegenüber Alu edler zu sein, was dazu führen kann, dass es zu einer chemischen Reaktion zwischen Alu und Edelstahl kommt, wobei Alu dann zerfressen wird und fürchterlich aufblüht (Schlagwörter sind Elektronegativität und galvanische Zelle). Die Gewinde lassen sich dann nur noch mit Gewalt lösen. Teilweise gibt es auch Löcher im Material.

https://www.edelstahlrohrshop.com/bl...edelstahl.html

Wie jensschumi schon schrieb, lieber verzinkte Schrauben nehmen.
__________________

Man sollte es so oder so nicht übertreiben.
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Alt 04.12.2023, 09:05:55   #6
AmigaHarry
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Was stört dich an den normalen Sechskantschrauben? Die sind an der Stelle mehr als ausreichend und ausnudeln tuen sie nur mit schlechtem Werkzeug. Das tun die Inbus aber genauso.
Ausserdem solltest du mit Inbus sehr genau aufpassen wie fest du die anziehst! Man neigt dazu Inbus immer etwas fester anzuziehen - und das Gewinde ist schnell ausgerissen. Und dann wirds teuer - richtig teuer.
AmigaHarry ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.12.2023, 09:11:50   #7
GS500_Dude
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Unter "ausgeleiert" verstehe ich, dass die Schraubenköpfe recht abgerundet wirken. Dann werde ich mich über die verzinkten Schrauben informieren und über Materialien, die mit Alu reagieren könnten.
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Alt 04.12.2023, 20:17:07   #8
jensschumi
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Die ganze Korrosions-Geschichte grenzt an Alchemie.
Wer kennt nicht die ESD-Wärmeschutzbleche (Auto) aus Alu, deren Löcher mit größer werdenden (verzinkten) U-Scheiben 'nachwachsen'.
Hier ist das Problem, daß Zn und Al beides 'unedle' Metalle sind, aber Al noch deutlich unedler als Zn.
Dadurch wird das Alu massiv angegriffen.
Bei massivem Alu (Motorgehäuse) passiert das nicht, weil auf Alu-Seite genug Masse da ist.

Bei CrNi ist es anders.
CrNi hat seine Korrosionsbeständigkeit aufgrund der 'Passivierung', welche auf dem Material an 'geeigneten' Atmosphären automatisch entsteht.
Dieses kann man nachhaltig durcheinanderbringen, wenn man da das Material mit anderen Metallen elektrisch verbindet und einem garstigen Korrosionsmedium - z.B. Wasser - aussetzt.

Wimre, gibt es bei 'komischen' Schrauben in Alu-Gehäusen gerne mal weißen 'Dreck' beim Rausschrauben.
Wenn ich das richtig deute, ist das Al-Oxyd *vom Innengewinde*, das wollen wir nicht...
Daher bin ich auch ein Fan von Keramik-Paste für sowas - kann nicht schaden, egal welche Materialpaarung...

Und Schlußsatz:
Außer Professoren kann kein 'normaler Mensch' die genauen Vorgänge erklären, die da ablaufen...
Und *die* glauben auch nur, daß die das können...

Gruß
Jens
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Alt 04.12.2023, 20:27:56   #9
jensschumi
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Zitat:
Zitat von AmigaHarry Beitrag anzeigen
Ausserdem solltest du mit Inbus sehr genau aufpassen wie fest du die anziehst! Man neigt dazu Inbus immer etwas fester anzuziehen - und das Gewinde ist schnell ausgerissen. Und dann wirds teuer - richtig teuer.
Bin bei dir, habe bei weiten zu viele *angeknallte Kleinschrauben* erlebt - zu letzt an einen gebraucht gekauften Notebook...

Ich bin ein Verfechter der Theorie:
Die Schlüssel-Hersteller haben die Hebellänge 'sinnvoll' gewählt, also keine 500mm an einer 1/4" Ratsche.
D.h. bei einen 5-er Inbus sollte man handfest anziehen, ohne sich Quetschungen zu holen.
Wer üben muß, soll sich für die 10Nm einen kleinen Dremo besorgen - aber nicht die Krücken von Polo und Konsorten - der kleine Proxxon ist recht gut.
jensschumi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.12.2023, 10:23:44   #10
GS500_Dude
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Vielleicht hat es schon jemand beschrieben, aber, wie gut eignet sich Keramikpaste, um Stahlschrauben in Alu hineinzudrehen ? Ich habe im Internet gute Erfahrungsberichte gelesen und Keramikpaste scheint auch nicht so teuer zu sein.
GS500_Dude ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.12.2023, 12:15:41   #11
jensschumi
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S. 2 Beiträge weiter oben.
Kupferpaste ist bekannter, kann aber Alu schaden.
Noch nicht selber erlebt, ev. auch nur 'theoretisch' möglich.
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