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#1 |
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Benutzer
Registriert seit: 01.08.2023
Ort: Freiburg im Breisgau
Beiträge: 80
Baujahr: 1991
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Schönen Guten Tag allerseits,
bei der gestrigen Fahrt habe ich mich ganz schön erschrocken als ich die Öltemperatur über den roten Bereich hinaus bei cä. 150 Grad gesehen habe. Bin dann weiter mit 90 km/h im 6ten gefahren bis sie unter 120 Grad war. War zwar etwas sportlich unterwegs gewesen, aber davor hatte ich bei der gleichen Fahrweise noch nie die 125 Grad Marke überschritten. Etwas stimmt nicht. Nun höre ich ein Klackern vom Motor, habe mich etwas im Forum durchgelesen und nichts dazu gefunden, auch auf dem Seitenständer geht es nicht weg. Das Klackern ist Drehzahlabhängig, bedeutet je mehr Drehzahl umso öfter klackert es. Die GS hat auch etwas weniger Leistung als sonst, nicht mehr so viel Druck. Ölstand bei maximum (Ölwechsel+Filter vor 300km) Keine Falschluft und korrekter Luftfilter Was kann das sein und kann ich die GS noch fahren (ohne den Motor zu sehr zu beanspruchen)? |
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#2 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 16.08.2006
Ort: Schifferstadt/Pfalz
Alter: 63
Beiträge: 10.719
Baujahr: 1995
Kilometer: 66666
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Du stellst Fragen.
Wer soll denn auf die Ferne beurteilen können, wie es in deinem Motor aussieht?
__________________
![]() Man sollte es so oder so nicht übertreiben. |
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#3 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.11.2005
Ort: Perchtoldsdorf
Alter: 64
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Kilometer: 1.1mio
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Öltemperaturen können auch 160°C erreichen, ohne das die Kiste auseinanderfällt. Wenn sie zu heiss wird, hält das Standgas nicht mehr und die Kupplung rupft. Solange das nicht ist, ist sie nicht an der Grenze....
Solche Temperaturen erreicht man aber normalerweise nur in langen Stop&Go-Strecken bei sehr hohen Aussentemperaturen. Bei freier Fahrt (auch sehr sportlich) kommt man da i.d.R. nicht heran (ausser man jagt sie mit Vollgas im 1. Gang den Großglockner hoch). Was in deinem Motor klackert, scheppert, rumort etc. kann dir ohne Klangprobe keiner sagen. Abgesehen davon scheppert, klappert, klopft immer irgendwas in dem alten Motor. |
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#4 |
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Benutzer
Registriert seit: 01.08.2023
Ort: Freiburg im Breisgau
Beiträge: 80
Baujahr: 1991
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Verstehe, was ist denn eine gängige Weise hier im Forum Videos hochzustellen?
Das der Motor im Normalbetrieb viele Geräusche macht habe ich auch erlebt, aber dieses Klackern war in den letzten 7000km mit der GS noch nie da. |
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#5 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.11.2005
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Beiträge: 5.311
Kilometer: 1.1mio
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Link von YT , etc. Direkt hochladen geht nicht.
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#6 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 06.12.2010
Ort: 74635 Kupferzell
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Kilometer: 33333
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Kurbelwellenlager links!
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Duracell ist Scheiße
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#7 |
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Benutzer
Registriert seit: 01.08.2023
Ort: Freiburg im Breisgau
Beiträge: 80
Baujahr: 1991
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#8 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.11.2005
Ort: Perchtoldsdorf
Alter: 64
Beiträge: 5.311
Kilometer: 1.1mio
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Hört sich definitiv nicht gut an. Könnte KW oder Ausgleichswelle sein. Für unteres Pleuellager ist es zu dumpf.
Wirst reinschauen müssen. Mir geht nach wie vor der Temperaturanstieg bei freier Fahrt nicht ein! Das ist eigendlich nicht möglich. Allein die Abstrahlleistung des Motorgehäuses würde das schon verhindern (abgesehen davon, das es bei solchen Temperaturen selbst rasch undicht werden würde). Entweder stimmen die gemessenen Werte deines Thermometeres nicht, oder es ist kein/zu wenig Öl zirkuliert. Möglicherweise gibts da noch ein Problem mit der Ölversorgung (Pumpe?) In dem Fall kannst du auch gleich die Lima ansehen, ob die schon angebruzzelt ist. |
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#9 |
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Benutzer
Registriert seit: 01.08.2023
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Beiträge: 80
Baujahr: 1991
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Reinschauen bedeutet Motor ab und in Teile außeinanderbauen? Das habe ich noch nie gemacht.
Das mit der Temperatur kann ich auch überhaupt nicht verstehen. Die Öllampe ging immer nach dem Starten aus und auch beim Fahren nie zwischendurch an. Mit dem Ölwechsel zusammen habe ich noch die Kupplungsdeckeldichtung getauscht. Ich saß da über 3 Stunden dran um alles perfekt zu machen. Die Dichtung war am Deckel angebacken, somit kann ich es mir kaum vorstellen, dass Dichtmaterial ins Innere gelangt ist, weil ich den Deckel vor dem Einbau gründlich gewaschen und ausgepustet habe. Beim Einbau habe ich beide Seiten der Dichtung mit Fett versehen, damit man sie später wieder leicht abbekommt. Soweit ich es verstehe lohnt sich es bei der GS aus Kostengründen nicht den Motor instandzusetzen. |
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#10 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.11.2005
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Beiträge: 5.311
Kilometer: 1.1mio
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D.h. Motor raus und zerlegen. Rechnet sich schon, wenn man es selber machen kann und will. Abhängig natürlich auch was alles hinüber ist. Wenn eine neue KW fällig ist, dann kann man es vergessen. Neue Lagerschalen sind dagegen ein Klacks. Motordichtsatz von Athena kostet auch nciht die Welt.
Würde aber noch jemanden vorher drüber schauen lassen, der die GS-Motoren kennt - Ferndiagnosen sind immer so eine Sache..... Abhängig von KM und Allgemeinzustand des Motors kann aber ein Tauschmotor mehr Sinn machen - andererseites: wenn du ihn selbst machst, lernst du dabei deinen Motor in und auswendig kennen..... Kupplungsdeckeldichtung: Warum hast du die getauscht? Undicht? Übrigends gehört da nur die Dichtung (leicht mit Öl beschmiert) drauf - keine Dichtmasse oder ähnliches! Öldruckkontrolle: die zeigt nur an, wenn der Druck total zusammenbricht - man nennt sie deswegen auch "Motor-Tot-Leuchte", weil beim Aufleuchten im Grunde schon alles passiert ist. Es ist daher sehr wichtig, immer auf genügend Öl im Motor zu achten - d.h. öfter einmal nachsehen. |
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#11 |
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Benutzer
Registriert seit: 01.08.2023
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Beiträge: 80
Baujahr: 1991
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Die Kupplungsdeckeldichtung war undicht, so dass Schuh und Hose immer dreckig wurden. Beim Einbau wie gesagt die Dichtung nur mit etwas Fett versehen, keine Dichtmasse oder ähnliches verwendet. Habe mal hier im Forum gelesen, dass Dichtmasse die Ölkanäle verstopfen kann.
Motorrad hat jetzt knapp 60 000 gelaufen, ob diese die realen sind oder nicht weiß ich nicht. Sie hatte vor Eintritt dieses Problems volle Leistung, 170 km/h konnte sie leicht erreichen und war auch sparsam. Öl habe ich immer penibel überprüft, bin in meinen 7000km noch nie unter Minimum unterwegs gewesen. Gibt es in meiner Nähe denn einen GS-Experten? |
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#12 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 29.06.2024
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Beiträge: 29
Baujahr: 1968
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Kam das Problem von jetzt auf gleich oder hat sich das schon länger angekündigt? Raffelt das auch ohne Zündung (Kerzenstecker abziehen) nur mit dem Anlasser?
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Plastik ist super! |
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#13 | |
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Registriert seit: 01.08.2023
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Zitat:
Die GS hat beim Anfahren immer kurz geruckelt, Verdacht auf abmagern beim Anfahren mit fetterem Leerlaufgemisch entgegengewirkt. Trotzdem ruckelte sie immer noch, auch wenn nicht mehr so stark. Dieser Augenblick fühlte sich nie wirklich gesund an, ich habe mich aber damit abgefunden und bin mit etwas mehr Gas angefahren. Des weiteren hatte ich cä. 3 Mal in meinen 7000 km Geräusche vom Motor gehört, war auch ein Klackern, ob es das gleiche wie jetzt war weiß ich nicht mehr. Da diese Geräusche aber schnell cä. nach 5 Min wieder weggingen und sie wie gesagt so selten aufkamen habe ich mir nichts dabei gedacht. Außerdem bin ich bis zum letzten Ölwechsel vor 300km mit 10W50 gefahren. Wie ich es verstanden habe kann ein dickeres Öl Verschleißanzeichen verstecken, weil es z.B. in den Platz zwischen den abgenutzen Lagern eindringt und diese "füllt". Jetzt mit dem 10W40 kamen diese Abnutzungen wohl ans Licht. Habe den Motor 20 Sekunden lang mit dem Anlasser gedreht und dabei hörte ich absolut keinen Schaden, kein Ruckeln, kein Klappern, nichts. Es war so als würde der Motor intakt sein. |
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#14 |
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Neuer Benutzer
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Hast du schon das Ventilspiel überprüft ?
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#15 |
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Registriert seit: 01.08.2023
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#16 |
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Neuer Benutzer
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ja
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#17 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.11.2005
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Das denke ich nicht. Falsches Ventilspiel ist ein helles Klickern (zu groß) oder gar nichts (zu klein).
Das dumpfe Geräusch im Video deutet eher auf ein Lager hin. |
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#18 |
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Neuer Benutzer
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stell einfach aml die Ventile ein dann wirst du hören
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#19 |
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Benutzer
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War heute bei einem erfahrenen Moto-Mechaniker und dieser hat ebenfalls die Pleuellager ausgeschlossen und Richtung Kurbelwellen- und Ausgleichswellenlager getippt. Womöglich sei auch etwas im Gehäuse locker z.B. an der Lichtmaschiene.
Nun habe ich eine Unfall-GS gefunden, welche für einen Ersatzmotor in Frage käme. Sie sieht von den Bauteilen und der Form 1 zu 1 aus wie meine, nur hat sie ein silbernes Motorgehäuse und kein schwarzes. Ist wohl ein späteres Baujahr. Kann man den Motor einfach so einbauen, oder muss man noch Änderungen wie Vergaserabstimmung vornehmen? |
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#20 |
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Super-Moderator
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Einfach Motor umbauen. Da die Motoren bis auf Kleinigkeiten über die Baujahre gleich sind, müssten die auch mit den verschiedenen Vergasern laufen.
Oder du baust den Motor mitsamt den Vergasern aus der Spendermaschine um.
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