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#1 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Hallo,
ich bin neu hier im Forum, hoffe aber auf Kompetentere Hilfe als in meiner Werkstatt. Ich bin seit diesem Sommer fünftbesitzer einer GS 500 E Baujahr 91. Nun sind folgende Probleme Aufgetreten: 1. Seit 2 Wochen schleifen die Forderen Bremsbelege hörbar an der Bremsscheibe 2. Der Motor gibt schon seit längerer Zeit im Betrieb ein Klickendes Geräusch von sich 3. An der verschraubung wo der Kupplungsdraht in den Motor geht tritt ölige Flüsigkeit aus. zu 1: Ich wollte versuchen die Bremsbelege etwas von der Bremsscheibe zu entfernen habe aber keine möglichkeit gefunden das Irgendwie einzustellen. zu 2: Ich war damit in der Werkstatt und der Mechaniker meinte gleich das sich das nicht gut anhört ist 500 Meter mit ihr Probegefahren und meinte dann das wohl nur noch nen neuer Motor in Frage käme da irgend ein zentrales Lager beschädigt währe. Dieser Meinung bin ich aber nicht da der Motor nicht stärker vibriert als sonst, was ja bei nem kaptten lager zu vermuten währe. Außerdem wollte die Werkstatt für den neuen Motor und den Einbau satte 600 Euro haben mich hat die ganze Maschiene 1000 gekostet! 3. Ich weiß nicht seit wann dieses Problem vorhanden ist, da ich es erst beim versuch die Bremse zu reparieren entdeckt habe, vermute aber das es sich bei der Flüssigkeit um Benzin handelt Allgemein schreibe ich das hier weil ich kein Geld habe um die ganzen Reperaturen zu bezahlen (unbezahlte Azubi Stelle) mein Vater aber Automechaniker ist der sich ohne aber Hintergrundinfos nicht Traut an Motorrädern zu arbeiten. Daher dachte ich das wir mit eurer Hilfe so einiges in eigenregie wieder ausbügeln könnten. In dem Sinne : HELFT MIR! |
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#2 |
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Gast
Beiträge: n/a
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1. würd mal sagen, das die beläge runter sind, wirst wohl nicht drum rum kommen dir nen neuen satz zu kaufen.
2. motor könnte das axialspiel der nockenwellen sein oder ain defektes kurbelwellenlager. 3. mach mal den deckel ab, wo die kette reingeht. da sitzen simmeringe auf der schaltwelle und es kann auch sein, das der kaputt ist. wenn es nach benzin riecht, dann kann auch ein benzinschlauch defekt sein. |
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#3 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 20.08.2007
Ort: HRO
Alter: 37
Beiträge: 3.244
Baujahr: 2001
Kilometer: 25000
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Erstmal
im Forum.2. Die GS ist mechanisch gesehen ein sehr lauter Motor. Das heißt, im Normalfall hört man die Ventile munter klickern. Wenn das Geräusch aber überdimensional laut, während der Fahrt deutlich zu hören und abhängig von der Drehzahl ist, dann wird dein Mech wohl recht haben. Ich hatte einen Pleullagerschaden gehabt, was auch ein heftig lautes Klackern bzw Klopfen nach sich zog. Allerdings hörte man das nur, wenn der Motor warm war. Wenn im Öl viel Metallspäne ist, dann spricht das auch für einen Lagerschaden. 3. Dazu kann ich dir nicht viel zu sagen, hab da nur gefährliches Halbwissen.
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#4 |
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Public-Relations-Manager
Registriert seit: 19.07.2004
Ort: Strausberg
Alter: 42
Beiträge: 24.180
Baujahr: 1998
Kilometer: 22000
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Klingt ja alles merkwürdig.
Ein Pleuellagerschaden ist ziemlich laut. Ist es nur ein tickern oder ein stark drehzahlabhängiges Klackern? Kannst die Maschine bei warmen Motor mal zur Seite neigen. Wenn sich das Geräusch verändert, ist es nur das Axialspiel der Nockenwellen und ist nur ein Schönheitsfehler, der keiner Beachtung bedarf. Die Bremse quietscht laut. Beim Fahren und Bremsen? Beim Bremsen sehr viel lauter? Könnte sein, dass "nur" ein Steinchen zwischen Belag und Scheibe sitzt. Der Mechaniker hätte vermutlich gemerkt, ob vielleicht nur die Beläge verschlissen sind? Also: Bremssattel abschrauben und reinschauen. Auch solltest du die Bremsscheibenstärke mal messen. Das wird gern vernachlässigt. Dort wo der Kupplungszug in die Ritzelabdeckung geht, sollte es nicht nach Benzin riechen. Und wenn, dann kommt es vom Vergaser. Kannst ja mal den Schalthebel abschrauben (vorher mit nem Bleistiftstrich die Position markieren Das hat bisher zwar nichts mit deinem Problem zu tun, aber so kannst du gleich mal das Pfund altes Kettenfett rauskratzen Du solltest dir auf jeden Fall eine Reparaturanleitung zulegen! Selbstschrauben lohnt sich bei der GS sehr (ziemlich wartungsfreundliche und überschaubare Technik). Viel Erfolg!
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#5 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Ersmal danke für die vielen schnellen Antworten.
1. Meine Bremsbelege sind nicht runter und die Bremse quitscht auch nicht beim fahren allerdings reiben die Belege ständig an der Scheibe. Beim manuellen Drehen des Vorderrades im Stand kann ich auch an einer Stelle einen höheren Reribungswiederstand feststellen als sonst aber der Reibungswiederstand insgesamt ist auch viel zu hoch geworden. Das heist im Klartext das ich mit der GS Insgesamt 10 Km/h langsamer fahren kann seit es schleift. Außerdem gibt es beim bremsen so ein zischendes Gerausch als würde man Luft aus einem Luftballon lassen was vorher nicht dawar. 2. Ich glaube schon ehr das es sich sich bei dem Motorgeräisch um ein Klackern handelt allerdings ist es wennn die Maschiene Kalt ist Lauter und wird leiser wenn sie Warm wird, man kann e aber trotzdem deulich hören während der Fahrt. Trotz diesen Defekten springt sie Auch bei sehr neidrigen Temperaturen immer sofort an... -> Das mit dem neigen werde ich mal ausprobieren danke für den Tip Des weiteren war es früher so das sobald man zb auf der Autobahn über die 6000 Umdrehungen kam der Motor in ein schönes Tiefes Brummen übergegangen ist (als hätte man einen Großen kompressor angeschmissen) was seit dem Defekt fehlt. 3. Werd ma nach der Geposteten Anleitung vorgehen und Bericht erstatten was sich ergeben hat. |
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#6 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 20.08.2007
Ort: HRO
Alter: 37
Beiträge: 3.244
Baujahr: 2001
Kilometer: 25000
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Das hört sich an, als ob deine Bremsscheibe verbogen ist.
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#7 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 05.07.2007
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Beiträge: 661
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Kilometer: 23000
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Das mit dem Pfeifen der Bremse ist normal. Wahrscheinlich nimmst Du's nur gerade wahr, weil du durch die anderen Defekte staerker auf alles achtest.
Wenn ich mich nicht irre, habe ich mal gelesen, dass das Pfeifen von der Bremsscheibe kommt. Durch's Bremsen bewegt sich die schwimmend gelagerte Scheibe minimal und dadurch pfeift der noch anhaltende Fahrtwind durch die Loecher. Ich hoer's vor allem, wenn ich schneller unterwegs bin und mal staerker abbremse. Hatte anfangs gedacht, es waere ein quietschender (weil blockierter) Vorderreifen. Aber da haett ich mich wohl eher langgemacht. Wenn ich nun Stuss geschrieben hab, dann schlagt mich ruhig oder korrigiert mich zumindest. |
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#8 |
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Gast
Beiträge: n/a
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also meine sin nun schon ein paar wochen alt, scheibe und beläge neu, anfangs haben sie immer gequietscht (normal) aber nun quietschien sie nurnoch ganz leicht, wenn ich langsam bremse..
hab sie allerdings nicht mit irgentwas eingesprüht/rieben/schmiert wie ich sie montiert habe.. |
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#9 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 20.08.2007
Ort: HRO
Alter: 37
Beiträge: 3.244
Baujahr: 2001
Kilometer: 25000
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Wenn an einer Stelle ein bedeutend hoher Widerstand beim Raddrehen zu spüren ist, dann ist da was nicht ok.
Meine Beläge schleifen auch an der Scheibe, was ganz normal ist. Es ist aber so leicht, dass ich keine erhöhte Reibung an verschiedenen Stellen spüre. Frag doch mal nach, ob jemand aus deiner Nähe da mal nachschauen möchte.
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#10 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Mahlzeit
Die Bremsbeläge müssen an der Bremsscheibe anliegen!! Jedoch sind die Dichtungen um den Bremskolben so konstruiert, das die Klötze sich "entspannen" wenn der Bremsdruck nachlässt (Bremse gelöst wird). Ich vermute die Kolben sind verschmutzt und festgebacken, also Bremssattel ab, Beläge raus, Kolben raus, gründlich!! reinigen (auf keinen fall mit Schleifmittel oder grobem Werkzeug), neue Dichtungen, Kolben mit ATE Bremsenpaste einsetzen, Beläge rein, neue Bremsflüssigkeit und sie wird klappen wie einst im Mai. -Achtung!- Bremsen sind Sicherheitsrelevante Teile und eignen sich nicht dazu erste Schraubererfahrungen zu sammeln. Könnte nicht nur teuer werden, sondern auch weh tun. schöne Grüße uli |
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#11 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 05.07.2007
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Alter: 53
Beiträge: 661
Baujahr: 2009
Kilometer: 23000
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Stimme da eher mit Jais ueberein. Wenn die Bremse an einer bestimmten Stelle mehr schleift, dann klingt eine verzogene Bremsscheibe logisch.
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#12 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Mahlzeit,
trotzdem müssen die Bremsklötze sich von der Scheibe lösen. Bei leichtgängiger Bremse und seitlichem Verzug hast du einen längeren Leerweg, da die Klötze dann zu weit von der Scheibe stehen. schöne Grüße uli |
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#13 | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 07.01.2007
Ort: Erding
Beiträge: 904
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Zitat:
die meisten hier sind überhaupt keine Mechaniker und arbeiten trotzdem an der GS...ich verstehe deinen Vater nicht ganz, die Technik an der GS ist doch viel primitiver und gleichzeitig viel zugänglicher als bei fast allen Autos heutzutage. |
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#14 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Das mit der bremsscheibe ist auf jeden fall so ok. Er hat das rad manuell gedreht, da merkt man den Wiederstand schon. Und wie schon gesagt handelt es sich hier um nen entspannungsmechanismus. Hatte mich anfangs auch gewundert.
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#15 | |
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Public-Relations-Manager
Registriert seit: 19.07.2004
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Alter: 42
Beiträge: 24.180
Baujahr: 1998
Kilometer: 22000
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Zitat:
Man sollte beim Drehen keinen deutlichen Widerstand spüren! Das würde nämlich bedeuten,d ass die Beläge massiv an der Scheibe schleifen und ohne zu bremsen nach ner weile die Scheibe ausglüht. Wenn die Scheibe wirklich verzogen ist, muss er sich nach Ersatz umsehen. Wenn die Beläge nur deutlicher schleifen als vorher, sollte er den Sattel ausbauen und zerlegen und reinigen (lassen), damit dei Kolben wieder gängig sind und die Dichtungen wieder ihren Job tun können, den Kolben beim Lösen der Bremse wieder weit genug von der Scheibe wegzuziehen.
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#16 | |
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Gast
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Fragen über Fragen...
Wie baut man die Bremse forn auseinander? gibts da irgendne Anleitung? Ich weiß ja das es sich dabei um eine Sicherheitsrelevante Einrichtung handelt, aber ich glaube das sie trotzdem mit hilfe zu reparieren Währe. Wen könnte man da nach Hilfe fragen? jemanden aus dem Forum? Kenne nähmlich sonst keinen hier der eine GS Besitzt oder sonst Ahnung vom Schrauben hätte. mir wurde ja auch schon empfohlen nichts mehr an der Maschiene zu machen und sie einfach zu fahren bis sie den Geist aufgibt, aber dazu ist sie nun wirklich zu schade. Zitat:
Daher ist er der Meinung das ich erst alle möglichen Defekte (wie zb Klemmende Bremsen) genau kennen müsste bevor auch nur eine Schraube gelöst wird zum zweiten haben wir keine Garage sondern nur einen Carport was uns Das Arbeiten an der Maschiene zusätzlich erschwert, UND ich bin auf sie 5 Tage die Woche angewiesen, um zu meinem Ausbildungsort zu kommen. |
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#17 |
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Public-Relations-Manager
Registriert seit: 19.07.2004
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Alter: 42
Beiträge: 24.180
Baujahr: 1998
Kilometer: 22000
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Setz dich mal mit Cherry hier aus dem Forum in Verbindung!
Der ist geübt darin, Bremssättel zu überholen und macht das bestimmt für kleines Geld. Dir jetzt die genauen Arbeitsschreitte zu erklären wäre überaus langwierig. Du solltest dir in jedem Fall ein Reparaturbuch kaufen (gibt es für sehr kleines Geld gebraucht bei Ebay). Die Bremsen sind nicht gerade das, womit man seine Schrauberkarriere starten sollte
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#18 |
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Gast
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klar ist es gut die ursache für das problem zu finden, aber am besten wäre es doch wenn du die mal freitags zerlegst, die bremse.. und dann mal schaust, dein vater und du.. merken wo was war, was eigentlich kein problem sein sollte (reperaturhandbuch)
dein vater soll sich die bremse dann mal anschaun, er muss ja wissen wie sowas aussieht und wie es nicht sein darf.. da kannst du nicht wirklich was falsch machen.. anstatt das ihr X wochen über das problem grübelt! |
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