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#1 |
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Erfahrener Benutzer
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Beim Entlüften der Bremse, nach dem Wechsel der Bremsleitung und -flüssigkeit, hatte ich immer wieder Luft im Schlauch. Verbaut hatte ich auch eine neue Entlüftungsschraube. Selbst bei geringster Öffnung, bei der ein Pumpen möglich war, zogen die Schrauben Luft. Die Lösung war Gewindedichtfaden (Weicon DF 175 oder Loctite 55), hiermit wurde ein Stück des Gewindes, am oberen Ende, dünn (einlagig) umwickelt. Die Dichtfäden sind für Sanitär-, Pneumatik- und Hydraulikanwendungen entwickelt. Teflonband hätte ich wohl auch nehmen können, müsste aber wohl jedes Mal erneuert werden. Der Dichtfaden sollte aber nach dem Lösen wieder dichten, beim Festziehen.
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Eigentlich wollt ich hier nix mehr schreiben ...Bj 90 - Teileträger - Stahlflex, Sturzbügel ; Bj 92 - Stahlflex + FIVE STARS VVK ; Bj 94 - Stahlflex, FIVE STARS VVK, Givi Träger + Koffer |
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#2 |
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Erfahrener Benutzer
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Es hilft ein stück transparenten Schlauch auf den Nippel zu stecken, dann zieht es da bei Entlüften keine Luft mehr mit rein. Ausserdem suppt die alte Brühe nicht über deine Bremse und kann sauber aufgefangen werden.
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#3 |
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Erfahrener Benutzer
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Ich denke, er meint die Luft, die es über das Gewinde mit reinzieht wenn man den Nippel gelockert hat.
Gruß Michael
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GS500E, R65LS, R80GS, R60/7, Daelim VC125F |
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#4 |
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Erfahrener Benutzer
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#5 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 17.08.2006
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Luft über Gewinde, bei gelockerter Schraube. Das ich nen Schlauch benutzt hab kann man lesen und ja, der Schlauch war auch transparent und sehr straff auf dem Nippel. Wie hätte ich sonst die Blasen sehen können ohne unendlich Bremsflüssigkeit zu benötigen.
Ist mir auch zum ersten Mal passiert, bei meinen drei, eigenen, und den Mopeds von Freunden. Sind alles alte Motorräder ...
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Eigentlich wollt ich hier nix mehr schreiben ...Bj 90 - Teileträger - Stahlflex, Sturzbügel ; Bj 92 - Stahlflex + FIVE STARS VVK ; Bj 94 - Stahlflex, FIVE STARS VVK, Givi Träger + Koffer Geändert von ups25 (19.11.2018 um 14:26:34 Uhr) |
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#6 | |
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Erfahrener Benutzer
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Zitat:
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#7 |
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Erfahrener Benutzer
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Cool, hier mal nicht nur ein Problem zu finden, sondern dass jemand einfach mal eine Lösung für ein Problem, dass vielleicht auch andere haben, veröffentlicht.
Lösung ist naheliegend, nun weiß man aber, dass sie am Motorrad auch funktioniert. Danke.
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#8 |
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Erfahrener Benutzer
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Normalerweise ist es nicht möglich das da Luft eindringt. Wenn man keine Vakuumpumpe zum Entlüften hat, darf man den Nippel immer nur dann eine halbe Umdrehung öffnen, während man oben am Bremshebel pumpt. Danach sofort schließen.
Was keine gute Idee ist: Irgendwas auf das Gewinde zu schmieren. Sollte da Fett in den Kreislauf kommen, beginnt eine katalytische Reaktion mit der Bremsflüssigkeit - ganz schlecht. |
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#9 |
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Erfahrener Benutzer
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Eine Möglichkeit wären die Ventile der Firma Stahlbus. Die sind mit einem Gummiring oberhalb des Gewindes abgedichtet und haben ein Rückschlagventil. Dazu fehlen mir aber die Erfahrungswerte, werde es aber mal ausprobieren.
Gruß Michael
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#10 | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 31.08.2015
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Zitat:
Kann mir auch denken dass sich Mineralölprodukte und Bremsflüssigkeit nicht unbedingt vertragen, und wollte das auch nicht ausprobieren wollen. Aber sag, was passiert denn da genau bei der Katalytischen Reaktion. (Ich weiss was ein Katalysator ist und ein Katalytische Reaktion, Du brauchst also nicht bei Adam und Eva beginnen |
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#11 |
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Public-Relations-Manager
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Es gibt - als günstigere Alternative - auch Entlüftungsschrauben, die einen Dichtstoffe am Gewinde haben (easy bleed). Hält sicher nicht ewig, aber da gibt es die Schraube ab so 7€.
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Wer hat noch keinen Organspendeausweis ? Warning: may contain Verballhornung. Suzuki - ride the wings of stain ! |
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#12 |
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Erfahrener Benutzer
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Kann dir nur das wiedergeben, was Suzuki vor Jahren in den Händleraussendungen bekannt gegeben hat. Es ging dabei um einen Fall, bei dem statt BrFLK DOT4 eine Hydraulikflüssigkeit nachgeleert wurde. Ich versuche das aus dem Gedächtnis zu "rekonstruieren":
Viele BrFLK haben als Hauptbestandteil irgend einen Polyglykolether. Dieser ist hygroskopisch, d.h. er lagert Wasser ein (physikalisch - nicht chemisch). Bei den Fetten/Ölen wiederum gibts Zusatzstoffe auf Schwefel oder/und Phosphorbasis (und einiges anderes mehr) um Feuchte im Fett zu binden. Diese reagieren mit dem Wasser und bilden Hydrate und andere Spaltprodukte. Da auch Radikalfänger in den Fetten enthalten sind, kommt es vor, das diese Reaktionsprodukte wiederum aufgespalten werden, und das Ganze fängt von vorne an, bis keine Radikalfänger mehr da sind. Dabei spielen auch die Glykolether selbst eine Rolle. Auswirkungen dieses damaligen Falles: Bremswirkung verloren, sämtliche Gummidichtungen und Manschetten zerstört. |
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#13 | |
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Erfahrener Benutzer
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Zitat:
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#14 |
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Erfahrener Benutzer
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Wobei mir ein alter, vertrauenswürdiger Motorradschrauber mal den Tipp gegeben hat, beim eingeschraubten Nippel außen zähes Fett um das Gewinde (die "Kontaktstelle" von Nippel und Bremssattel) zu schmieren, um das Gewinde abzudichten und das Eindringen von Nebenluft zu vermeiden.
Ich glaube nicht, daß das Fett durch das Gewinde bis zur Bremsflüssigkeit hineingezogen wird, dazu ist es zu zäh. Hinterher kann man das gut abwischen und Reste mit Bremsenreiniger abwaschen. |
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#15 | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 31.08.2015
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Zitat:
Allerdings hatte ich das Problem selber noch nicht... |
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#16 |
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Erfahrener Benutzer
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Nun gibt es weitere Lösungsansätze, von Berufsschraubern (Auto, ATV, Quad). Werkstätten benutzen wohl Gewindedichtmassen mit geringer Klebekraft. Es gab sogar den Vorschlag elastischer Heißkleber und später abpiddeln. Neue Bremse, Aufbohren …
Das Problem entsteht durch Aufweitung der Gewinde. Fertigungstoleranzen, Verschleiß, das Anzugsmoment. „Wer geht dann da mit nem Drehmomentschlüssel ran?“ Natürlich gab auch den Tipp: „Flüssigkeit nicht so häufig wechseln. Interwall ist eine Empfehlung.“ „Wer tauscht den schon alle 5 Jahre seine Gummileitungen aus, wie man sollte?“ „An meiner Güllepumpe sind noch die original Leitungen und die Flüssigkeit hab ich auch schon 2 oder 3 Mal gewechselt“ Natürlich trat das Problem an einem Samstagabend auf. Kaufen war also nicht. So stehen lassen, ging auch nicht. Blieben also nur Lagerbestände: Die neue Entlüfterschraube, Dichtschnur oder Teflonband. Heißkleber ist mir nicht eingefallen und was draufschmieren, wollte ich nicht, Polyglykol. Gedanken waren nur Sanitär, Kälte + Klima, Hydraulik. Gerätschaften: 1. Vakuumpumpe: Zum Absaugen und Füllen. Zum Entlüften eignet sich meine Pumpe nicht bei der Situation. Hierdurch wurde ich ja erst auf die Besonderheit, Nebenluft, aufmerksam. 2. Auffangbehälter mit Rückschlagventil: Nach 3 Jahren Flasche, gerissen. Werd mir aber sowas zum Entlüften bauen. 3. Würstchengläser und 40 cm lange durchsichtige Schläuche mit 4 + 5 mm Innerdurchmesser, zum Entlüften. 4. Helfer, bei Mopeds mit vorne zwei Bremsscheiben.
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