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#1 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 03.12.2021
Ort: Odenwald
Beiträge: 14
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Hi, ich habe im Moment das Problem mit meiner Gs 500, dass sie kalt einfach extrem schlecht anspringt und sehr lange braucht. Wenn ich den Choke rein mache hustet sie direkt nach der ersten oder zweiten Umdrehung einmal und dann tut sich mit Choke überhaupt nichts mehr.
Erst wenn ich den Anlasser ohne Choke dann so 20 Sekunden drehen lasse kommt sie langsam zu sich. Dann aber ich sie aber auch erst mal nur mit Gas am Leben erhalten bzw. ich muss das Standgas hoch drehen. Wenn sie dann langsam wärmer wird, wird die Leerlaufdrehzahl dann aber eben recht hoch und ich muss sie wieder runter drehen. Prinzipiell könnte ich mit dem Problem so ja leben, es ist aber einfach ziemlich nervig, dass die Batterie das teilweise einfach nicht so lange mit macht und man, wenn man sie dann eben mal kalt startet, immer einen Booster braucht. Warm startet sie immer perfekt, so wie man sich es vorstellt. Der Vergaser war mittlerweile schon zwei mal im Ultraschallbad. Düsen, Einstellungen usw. passen eigentlich so weit. Woran könnte sowas noch liegen? Schon mal vielen Dank im Voraus |
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#2 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Moin,
wenn die Vergase gereinigt sind und auch alles korrekt zusammen gebaut ist, würde ich mal auf Falschluft prüfen. Hast du denn auch die O-Ringe, Schwimmernadelventile etc. im Vergase ausgetauscht? Ein US-Bad ist auch kein Garant dafür das wirklich alle Kanäle frei sind. Geht der Chokeschlitten ganz zurück? Also Falschluft ausschließen und Chokeschlitten prüfen und wenn das nicht die Ursache ist, mal Klassikfon ansprechen. |
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#3 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 16.08.2006
Ort: Schifferstadt/Pfalz
Alter: 63
Beiträge: 10.719
Baujahr: 1995
Kilometer: 66666
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Aha, noch eine GS, die den Choke nicht mag. Bei meiner ist es dasselbe. Sobald ich den Choke ziehe, überfettet sie und will dann gar nicht mehr.
Allerdings springt meine bei jedem Wetter kalt und warm ohne Choke zuverlässig an. Deswegen habe ich mich dem Problem bisher noch nicht weiter genähert. Wenn deine GS warm gut läuft, würde ich Falschluft eher mal (nicht ganz) ausschließen. Wie Corey ja schon angemerkt hat, ist ein US-Bad kein Garant dafür, dass alle Kanäle auch frei sind. Man muss das schon kontrollieren. Heißt Düsen herausschrauben und Kanäle und die Düsen auch auf Durchgängigkeit prüfen. Ich vermute das Problem bei meiner Richtung Choke. Eventuell ist da eine Luftdüse verstopft. Musst halt nochmal die Vergaser ausbauen und alles kontrollieren. Ich hatte noch nie Vergaser im US-Bad. Einfach nur mit Vergaserreiniger ausgewischt und auf Durchgängigkeit geprüft. Düsen reinige ich vorsichtig mit dünnen, weichen Kuperdrähten, weil ich die halt zur Hand habe. Das sollte auch bei den meisten Kanälen funktionieren. Es gibt auch entsprechende Düsenreibahlen. Die sind zwar eigentlich dafür gedacht die Düsen etwas aufzureiben (im Durchlass zu vergrößern) wenn man die passende Ahle nimmt, kann man damit aber auch Schmutz entfernen. Man muss halt Vorsicht walten lassen und etwas denken bei der Sache.
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![]() Man sollte es so oder so nicht übertreiben. Geändert von berndy (30.04.2022 um 06:56:38 Uhr) |
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#4 |
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Stammtisch Hamburg
Registriert seit: 16.03.2008
Ort: Extertal
Alter: 36
Beiträge: 8.808
Baujahr: 1999
Kilometer: 158000
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Bernd, wie hoch ist denn ihr Co wert bei der HU? Wenn sie ohne Choke immer anspringt, müsste sie ja an der oberen Grenze bei 4,5% liegen.
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Bandit 1200 TL1000S weil nur 6 Zylinder Sinn ergeben
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#5 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.11.2005
Ort: Perchtoldsdorf
Alter: 64
Beiträge: 5.311
Kilometer: 1.1mio
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Der Choke scheint sie maßlos zu überfetten.
2 Dinge beeinflussen das: 1. das Standgassystem, welches über eine Düse in der Schwimmerkammer den Sprit hochzieht, mittels Vorluftdüse abmischt und hinter der Drosselklappe in den Ansaugkanal einspritzt. Entscheident hier ist die Düse in der Schwimmerkammer (sitzt die richtig und ist der Oring da), und der Luftkanal/Düse zur Anreicherung (ist der wirklich frei!) - ansonsten überfettet sie bereits hier. Das System ist im Zusammenhang mit der Leerlaufgemischschraube zu sehen. Auch sie beeinflusst das Startverhalten - möglichwerweise ist sie auch zu fett eingestellt. 2. das Choke-system: Diese zieht auch den Sprit über eine Düse aus der Schwimmerkammer und fördert es hoch zum Chokekolben. Dabei wird bereits vorab Luft zur Voranreicherung zugeführt (ist dieser Kanal offen?). Dieses Gemsch wird dann oben vom Chokekolben dosiert und dabei nochmals mit Luft angereichert und in den Ansaugkanal abgegeben. Auch hier muss der Luftkanal frei sein - sonst überfettet es gnadenlos. Grundsätzlich sollte sich ein nicht voll gezogener Choke auch auswirken - wenn nicht, ist vermutlich die Luftzufuhr irgenwo gestört, oder eine Düse sitzt nicht richtig und es wird zuviel Sprit gezogen. |
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#6 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 16.08.2006
Ort: Schifferstadt/Pfalz
Alter: 63
Beiträge: 10.719
Baujahr: 1995
Kilometer: 66666
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@gsmattis 0,382 %Vol laut dem letzten Prüfbericht. Aber frage mich nicht, was und wie der TÜV-Prüfer misst. Der steckt die Sonde in den Endtopf und lässt den Motor im Stand laufen.
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![]() Man sollte es so oder so nicht übertreiben. |
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#7 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 20.08.2010
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Kilometer: 33.000
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Mehrmals Ultraschall hilft ggf gar nicht, wenn:
-falsches Gerät -falsches Reinigungsmedium -falsche Temperatur -mangelhafte Vorbereitung -mangelhafte Nachkontrolle Ich sehe weiterhin drei Möglichkeiten. 1. der Choke überfettet sie gnadenlos 2. der Choke arbeitet gar nicht, weil z.Bsp. die Steigleitung dicht ist 3. falsches Setup (Gemischschraube) Gruß Ric
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#8 | |
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Erfahrener Benutzer
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Zitat:
da gibts schon einige Kanäle, die ein paar mal um die Ecke gehen. da ist dann Schluss mit Draht.
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#9 |
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Erfahrener Benutzer
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Also an der Leerlaufdüse gibts keinen O-Ring
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#10 |
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Erfahrener Benutzer
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[QUOTE=AmigaHarry;615446]
2. das Choke-system: Diese zieht auch den Sprit über eine Düse aus der Schwimmerkammer und fördert es hoch zum Chokekolben. Dabei wird bereits vorab Luft zur Voranreicherung zugeführt (ist dieser Kanal offen?). Dieses Gemsch wird dann oben vom Chokekolben dosiert und dabei nochmals mit Luft angereichert und in den Ansaugkanal abgegeben. Auch hier muss der Luftkanal frei sein - sonst überfettet es gnadenlos. /QUOTE] Der Kanal, über den der Kraftstoff für den Choke angesaugt wird, geht durch das Schwimmergestell. Im Kunststoff ist eine Düse verpresst. Wenn die rausfällt (kommt selten mal vor), dann überfettet der Choke ebenfalls.
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#11 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 03.12.2021
Ort: Odenwald
Beiträge: 14
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Scheint jetzt wieder zu laufen. Hab nochmal alle Kanäle durchgepustet und bin bei einigen auch nochmal mit einem Draht rein. Nur bei einer Sache bin ich mir nicht ganz sicher:
Der Schwimmer hat ja dieses Plastikgestell außen rum und aus dem Vergaser kommt an einer stelle ja so ein kleines messingfarbenes Rohr raus, wo auch ein kleines Loch drin ist was der Choke Kolben dann ja öffnet. An dem Stück des Plasikgestells was über dieses Rohr gesetzt wird ist ja am Ende ein O Ring, der das ganze dann richtig in Position hält und vermutlich auch abdichtet. Muss jetzt auch vorher nochmal ein extra O Ring über das Rohr, was aus dem Vergaser selbst kommt? Da hatte ich nämlich vorher welche drauf gemacht weil das erste mal als ich den Vergaser offen hatte nur auf einer Seite da einer drauf war und auf der anderen nicht. Die hatte ich jetzt auch beide wieder raus genommen. Jetzt weiß ich nicht ganz genau ob es an den beiden O Ringen lag oder doch daran, dass noch irgendwas zu saß. |
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#12 |
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Erfahrener Benutzer
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#13 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 03.12.2021
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Okay gut da geöhrt scheinbar keiner drauf. Gut, dass ich ihn wieder ausgebaut hab...
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