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#1 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 04.07.2022
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Baujahr: 1992
Kilometer: 13.500
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Tach auch!
Da ja der Tank leider so ungünstig geformt ist, dass man ihn ohne entsprechende Sauger nicht komplett leer kippen kann, kam mir in den Sinn, an einem der unteren Enden (bei der Sitzbank) ein Loch zu bohren und dort einen kleinen Entwässerungshahn o.ä. ein zu löten (Hartlot). Hat jemand sowas schonmal gemacht? Hintergrund ist, dass ich den Tank eigentlich gerade im Winter gerne komplett entleeren würde, damit kein Wasser mehr drin bleiben kann. |
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#2 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 16.08.2006
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Mann, du hast Ideen.
Das ist absolut nicht notwendig. Wenn du Wasser im Tank hast, lass den Tank normal leer laufen, schraub den Benzinhahn ab und steck einen fusselfreien, saugfähigen Lappen durch den Tankeinfüllstutzen, dann schüttelst du den Tank ein paar mal in alle Richtungen. Danach kannst du noch mit Spiritus durchschwenken und auch wieder mit dem Lappen aufnehmen. Den Lappen bekommst du ganz einfach mit einem Drahthaken wieder aus dem Tank. Beim Hartlöten verbrennt dir großflächig der Lack, da das mit einer Flamme gemacht wird. Und auch die Beschichtung im Tankinnern, sofern eine vorhanden ist, verbrennt. Das ist eine sehr skurrile Idee.
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![]() Man sollte es so oder so nicht übertreiben. |
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#3 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 04.07.2022
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Kilometer: 13.500
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Klingt auch nicht schlecht, auf die Idee mit dem Lappen bin ich noch nicht gekommen. Manchmal sind die guten Ideen so einfach...
![]() Edith: Mir ist da aber noch eine Idee gekommen: Einen einfachen Benzinhahn besorgen, Loch bohren und den Hahn mit Flüssigmetall einkleben. Kein Verbrennen und ne sehr saubere Lösung. Ich hab ja noch nen Tank zum spielen in der Garage liegen... Edith 2: In Kombination mit Nietmuttern und ner Dichtung könnte das Ganze sogar so fest halten, dass es mir nicht irgendwann mal losvibriert und sich der Tankinhalt auf die Straße entleert. Hoffentlich letzte Edith: Die ganze einfache Version: Fettes Loch bohren, alles sauber machen und anschleifen, Flüssigmetall sparsam aufbringen, 10er Nietmutter einpressen, 10er Schraube mit O-Ring reindrehen, fertig. Geändert von Skiskipowski (11.12.2022 um 14:07:05 Uhr) |
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#4 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 16.08.2006
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Also, Flüssigmetall würde ich nicht vertrauen. Du weißt nicht, was da alles irgendwann mal im Benzin ist. Die alten, wunderschönen Polyester-Tanks lösen sich durch den neuen Kraftstoff auf. Ebenso ergeht es einigen Dichtungen und Schläuchen. Die Erfahrung hat auch gezeigt, wo benzinfest (-resistent oder sonst was) draufsteht, ist meistens nicht annähernd das drin, was versprochen wird. Siehe Benzinschläuche.
Warum willst du unbedingt ein neues Loch in einen Tank bohren. Sei froh, dass er dicht ist. Wenn du einen Tank völlig entleeren willst, gibt es wesentlich einfachere und kostengünstigere Alternativen. Z.B. eine manuelle Benzinpumpe, kostet 5 - 10 €. Oder eine große Einwegspritze und einen längeren Schlauch.
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#5 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 06.12.2010
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Tank doch einfach voll und ein halber Liter Spiritus drauf und gut ist über den Winter!
Oder fahr einfach über Winter und tank immer wieder.
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Duracell ist Scheiße
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#6 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.11.2005
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Kilometer: 1.1mio
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Flüssigmetall/Kleben hält nicht! Und beim Hartlöten musst du genau wissen was du tust! Nicht nur wegen der Ex-Gefahr. Der Tank ist auch innen lackiert. Wenn du diese Schicht zerstörst, wird er zu rosten beginnen. Dh. du musst ihn wieder versiegeln. Nur wenige Schweiss-Könner schaffen das ohne die Schicht großflächig zu zerstören (völlig mit Wasser gefüllter Tank).
Und ja, ich habe sowas gemacht, aber für die Tankanzeige (siehe FAQ). Es ist NICHT nötig den Tank zu entleeren - im Gegenteil - dann rostet er durch die Luftfeuchte erst recht. Komplett anfüllen und gut 1/4l Brennspiritus dazu schützt ihn weit besser. |
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#7 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 04.07.2022
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Also würde so rein theoretisch immernoch die Möglichkeit bestehen, sein Glück mit einem einzelnen Loch mit einer Gewindeniete zu versuchen. Vielleicht zur Verstärkung noch eine oder zwei dünne Unterlegscheiben mit verarbeiten.
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#8 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.11.2005
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Kilometer: 1.1mio
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Wenn nicht gelötet, dann müssen innen und aussen Gummi- oder Kunststoffdichtplättchen verbaut werden.
Aufpassen: Es darf dann keine el. Verbindung des Niet- oder Schraubmaterials mit dem Tank geben - sonst beginnt die elektrochemische Spaltkorrosion - und die frisst den Tank (meist Stahl und unedler gegenüber Niet) schneller auf, als du schauen kannst. |
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#9 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 16.08.2006
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Wie willt du das abdichten?
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#10 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.11.2005
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#11 |
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Super-Moderator
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Also, wenn ich das Prinzip der Einnietmuttern richtig verstanden habe, bohrt man ein Loch von außen, setzt von außen die Nietmutter an und zieht diese, wie eine Blindniete von außen fest.
Gut, von außen kann man eine Dichtung unterlegen, aber wie bekommt man die Dichtung innen an die Stelle, wo sie hin soll? Da hast du dann schnell wieder eine elektrische Verbindung zum Tank Die Nietmutter muss ja auch mit einer gewissen Kraft angezogen werden, damit sie hält. Ich denke, da dürften nicht so viele Dichtmaterialien geeignet sein. Ich würde einen Schraubnippel mit Bund vorziehen. Den müsste man aber passend anfertigen lassen. Am besten gleich mit dem Gewinde für den Benzinhahn. Man kann den auch von innen durch den Tankstutzen mit einem Draht in das Loch fädeln. Man muss nur beim Verschrauben gegenhalten können (zwei Muttern kontern und mit der 3. Mutter am Tank festziehen). Hat auch noch den Vorteil, man kann das Ding tauschen, Dichtungen ersetzen, nachziehen, wenn sich die Dichtung gesetzt hat usw.
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#12 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.11.2005
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Kilometer: 1.1mio
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Deswegen gefällt mir diese Methode auch nicht - ich habs gelötet.
Wenn schon, dann Bundhülse mit etwas mehr Ø, Innen/Aussengewinde und aussen abgesetztem 4- oder 6-Kant zum Gegenhalten (2 Flachstellen tuns auch). Gibts aber afaik so nicht von der Stange. |
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#13 | |
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Erfahrener Benutzer
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Zitat:
Tank voll, Vergaser leer. Mehr brauchste nicht. Gruß Ric
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