![]() |
|
|
#1 |
|
Gast
Beiträge: n/a
|
Hat jemand Erfahrung mit der Einstellung des Ventilspiels?
Bei welchem km-Stand ist er notwendig? Woran erkenne ich verstellte Ventile? |
|
|
|
#2 |
|
Gast
Beiträge: n/a
|
Hallo Sterling,
meiner Erfahrung nach braucht die neue GS nach ca. 1000 / 5000 Km ne Korrektur, wenn die Ventile mal eingelaufen sind, reichen auch 10.000Km. Durch das "hämmern" der Ventile auf den Ventilsitz wird das Ventilspiel immer kleiner. Wäre ansich nicht das Problem, wenn nicht ab einem gewissen Zeitpunkt dann kein Spiel mehr zwischen Nockenwelle und Tassenstößel vorhanden wäre. Damit kann es sein, dass dein Auslassventil nicht mehr schließt und schlicht und ergreifend abbrennt! Übrigens geht dann meistens auch gleich der Sitz samt Schaftführung mit inne Urne... Der nächste, weitaus gravierendere, Punkt ist, das sich Ölkohle auf dem Ventilsitz ablagert. Dadurch wird dein Ventilspiel zwar theoretisch größer, in der Praxis dichten aber deine Ventile einfach schlechter ab, wodurch auch wieder das oben beschriebene eintreten kann. Nächster Punkt: Allen GS gemeinsam ist ein recht weiches Material für die Nockenwellen. Wenn dein Ventilspiel zu eng bzw. nicht vorhanden ist, reibt sie die ganze Zeit über den Shim des Tassenstößels, dadurch kann sich kein vernünftiger Ölfilm aufbauen, und irgendwann hast du die gefürchtete Pitting-bildung und damit teuren Schrott in deinem Motor (Pitting=kaltverschweißte Materialausbrüche, die aus der Nockenwelle herausgerissen werden). Oder deine Nocke läuft fein süberlich ein und wird immer kleiner. Ich hab hier eine, die schon 0,95mm kleiner ist als Minimum, also insgesamt 1,2mm zu klein!! Das alles macht sich meistens durch höheren Ölverbrauch, schwarzen Qualm beim schalten und eben schlechteren Durchzug bemerkbar. Sollte sich deine Nockenwelle langsam verabschieden und dadurch das Spiel immer größer werden, kann die Mühle auch furchtbar anfangen zu klappern, vor allem beim "scharfen" gasgeben. Da das einstellen und kontrollieren des Spiels bei der GS aber wirklich sehr einfach ist, sollte man lieber alle 5000km mal den Tank und Ventildeckel runternehmen und eine Fühlerlehre drunterschieben. Da streiten sich übrigens die Gelehrten: In manchen Publikationen ist von einem Spiel für Ein- und Auslassventil von 0,03-0,08mm die Rede, andere widerum schreiben für Einlass 0,03mm und Auslass 0,08mm vor (was ich irgendwie logischer fände). Zu ersterem passt aber wieder die Shimpolitik von Suzuki, die bekommst du nämlich nur in 0,04mm (oder waren´s 0,05mm) Abstufungen im Tausch zu 7?. Oder du hast passendes Material, ne Dreh- und Schleifmaschine sowie einen Härteofen in der Firma So, der Roman sollte wohl reichen Gruß, |
|
![]() |
| Lesezeichen |
|
|
Ähnliche Themen
|
||||
| Thema | Autor | Forum | Antworten | Letzter Beitrag |
| Ventile einstellen | Motor, Getriebe, Kettensatz | 4 | 07.04.2007 08:11:51 | |
| Ventile | DOC | Motor, Getriebe, Kettensatz | 13 | 12.10.2006 10:49:56 |
| ventile.. | Motor, Getriebe, Kettensatz | 0 | 25.04.2004 11:52:51 | |
| Ventile | Motor, Getriebe, Kettensatz | 2 | 25.09.2002 16:17:08 | |