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#1 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 28.06.2010
Beiträge: 2
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Hallo liebe GS-Freunde!!
Habe mir im Mai auch mal ne schöne GS angeschafft, hatte auch schon viel Spass mit Ihr - doch leider jetzt nicht mehr. Vor ein paar Tagen war ich unterwegs, habe meine GS500 Bj. 94 kurz (ca. 3-4 Stunden) stehen lassen. Als ich weiterfahren wollte ging gar nichts mehr - keine Kontrollleuchten , Nichts! Dann hab ich erstmal versucht Sie durch anschieben zu starten und das hat auch relativ flott geklappt - nur hat Sie dann 1. kein Gas mehr angenommen sondern nur angefangen zu stottern und fehlzuzünden und 2. leuchteten die Lichter im Takt des Motors auf. Meine Vermutung war dann gleich die etwas betagte Batterie - also hab ich heute versucht, sie mit meinem Auto zu überbrücken. Jedoch hat sich auch hierbei nichts geändert. Es passiert einfach gar nichts wenn ich die Zündung anschalte. Vor diesem Schicksalsschlag lief die Maschine wie geschmiert... Jetzt bin ich ziemlich ratlos und hoffe dass mir hier geholfen werden kann, bevor ich das gute Stück einige Kilometer schieben muss Ich dank euch allen schon mal im Vorraus!! Grüße |
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#2 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 28.09.2009
Ort: Karlsruhe
Alter: 39
Beiträge: 267
Baujahr: 92
Kilometer: 61000
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das hört sich nach einem Kurzschluss in der Elektronik an. Wenn du ein Multimeter zur Hand hast, kannst du das auch vor Ort durchmessen, die Erfolgschancen sind aber eher gering. Such nach irgendwelchen aufgescheuerten Stellen im Kabelbaum oder nach losen Kabelenden.
Versuch nicht zu oft die Maschine anzuwerfen, davon könnte deine LiMa oder deine Ladungsregler kaputt gehen, da diese gegen einen Kurzschluss kämpfen müssen |
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#3 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 16.08.2006
Ort: Schifferstadt/Pfalz
Alter: 63
Beiträge: 10.720
Baujahr: 1995
Kilometer: 66666
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Batterie ausbauen, laden, erneut versuchen.
Wenns gleich wieder auftritt, Batterie prüfen lassen (Säuredichte messen oder Kapazität prüfen, nur die Leerlaufspannung zu messen bringt nichts). Wenn Batterie defekt, neue einbauen. Wenn Batterie in Ordnung, Ladesystem prüfen. Es gibt Defekte an der Batterie, die von jetzt auf gleich kommen und die Batterie dann sofort komplett saftlos ist. Einen Kurzschluss schließe ich mehr oder weniger aus, dann wäre die Sicherung durchgebrannt. |
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#4 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 28.06.2010
Beiträge: 2
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...die Batterie habe ich nun mal neu geladen...leider hat sich auch danach nichts geändert. Etwas offensichtiliches, was zu einem Kurzschluss führen könnte hab ich auch nicht gefunden...kann es auch sein dass das Zündschloss defekt ist?
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#5 |
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Gast
Beiträge: n/a
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lad die batterie, klemm den laderegler ab und versuchs nochmal. mess beim starten die klemmspannung der batterie.
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#6 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 28.09.2009
Ort: Karlsruhe
Alter: 39
Beiträge: 267
Baujahr: 92
Kilometer: 61000
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das mit der Sicherung muss nicht sein, wenn der Kontakt schlecht ist, kann da locker mal 1 Ohm abfallen. Das macht dann 12A, da lebt die Sicherung noch. Ohne Multimeter kommst du nicht weiter. Du musst die Spannung messen wenn du sie geladen hast und dann einbaust. Sinkt sie schon dann ohne, dass du den Zündschlüssel drehst, hast du einen Kurzschluss.
Ich persönlich glaube nicht an irgendetwas wie Säuredichte, da diese nicht so schnell sinkt, dass nach 4 Stunden stehen nicht mal mehr die Lichter angehen... Wo wohnst du denn? edit: es könnte auch theoretisch am Zündschloss liegen, aber ohne Multimeter wirst du auch das nicht erfahren |
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#7 |
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Gast
Beiträge: n/a
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spätestens wenn der motor läuf addieren sich die lastströme mit so nem kurzschlussstrom auf werte jenseits dessen, was die sicherung vermag durchzulassen. doch schaden könnte die suche in diese richtung sicher nicht.
Geändert von cha0s (03.03.2011 um 14:28:49 Uhr) |
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#8 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 16.08.2006
Ort: Schifferstadt/Pfalz
Alter: 63
Beiträge: 10.720
Baujahr: 1995
Kilometer: 66666
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Die Messung der Leerlaufspannung einer Batterie gibt keinen Aufschluss über deren Kapazität.
Wenn die einzelnen Zellen noch so weit intakt sind, dass jede ihre 2,1 V bringt, hat man eine Leerlaufspannung von 12,6 V. Trotzdem kann, durch Sulfatierung, die Kapazität der einzelnen Zellen nur noch einen Bruchteil der Nennkapazität betragen. Sicherer ist es daher die Säuredichte in jeder Zelle einzeln zu messen. Das gibt zumindest eine bessere Auskunft über den Ladezustand als die Leerlaufspannung. Die Dichte sollte 1,28 bei 20 °C betragen. Liegt sie unter 1,22 bei 20 °C ist die Batterie zumindest leer. Hat man vorher gerade geladen, dürfte die Batterie defekt sein. http://de.wikipedia.org/wiki/Bleiakkumulator Die Säuredichte sinkt genau in dem Maß, wie die Batterie ihre Kapazität abgibt, also auch zeitgleich. Das hängt mit der elektrochemischen Umsetzung in der Batterie zusammen. |
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