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#1 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 21.03.2010
Ort: Waldbüttelbrunn
Beiträge: 4
Baujahr: 1997
Kilometer: 29000
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Hi
Ich hab vor meinem Urlaub mal E10 getankt, weil auf einer Seite stand für ein Model ab 1993 wäre das kein Problem und ich habe eine von 1997 .. jetzt kommt ich nach ner Woche wieder und will fahren .. und jetzt folgende Probleme (habe das E10 schon einigermaßen leer gefahren und wieder Super rein, bringt aber nicht wirklich was): -Mit Choke springt die Maschine nur nach mehrfachem Versuch erst an -Will ich mit Choke Gas geben geht sie sofort aus -Habe ich es mal geschafft, dass sie ohne Choke läuft, kann ich oft nur sehr langsam Gas geben da sonst die Drehzahl statt hoch zurück geht und der Motor sogar ausgeht (Leistungsloch) -Diese Leistungslöcher können bei 3000, aber auch überall darüber kommen, manchmal bringt alles Gas geben nichts und sie geht einfach aus (stand ich schonmal schön am Straßenrand rum ^^) -Auch wenn ich schon eine Weile gefahren bin und in Leerlauf schalte geht sie manchmal einfach aus Hat wer eine Idee was das sein könnte? Schonmal vielen Dank für die Hilfe =) |
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#2 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 07.01.2010
Ort: Bochum
Beiträge: 245
Baujahr: 92
Kilometer: 49000
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Hi Fabian!
Am E10 wird es nicht liegen. Hört sich eher an, als würde was mit den Vergasern nicht stimmen. Eventuell auch an der Zündung. Als erstes würde ich schauen, ob auf beiden Seiten ein Zündfunke ist, sprich Kerze raus oder ne andere nehmen und in den Stecker stecken. Dann die mit nem Handschuh an den Rahmen halten und den Anlasser betätigen. Dann sollte an der Kerze ein Funke springen. Das Kerzenbild, also welche Farbe die Zündkerze hat lässt auch gewisse Aussagen über den Motor(nicht)lauf zu. Wenn auf beiden Seiten ein Zündfunke da ist, mal die Sitzbank runternehmen und schauen, wie der Luftfilter aussieht. Wenn der verdreckt ist tauschen. Das waren die einfachen Sachen. Danach müsstest Du dir die Vergaser vornehmen. Checken, ob alle Züge, Schläuche und Stopfen richtig dran sind und alles leichtgängig ist. Ansonsten musst Du die Vergaser aufmachen, keine Angst ist halb so wild. Da gilt es dann zu schauen, ob die Schwimmernadelventile festklemmen oder Verschleißspuren zeigen. Auch gucken ob alle Dichtungen da sind wo sie hingehören, ob die Schieber leichtgängig sind, ob die Membranen ok sind, ob die Clipse in der richtigen Kerbe von den Düsennadeln hängen. Am besten schaust Du dir mal die FAQs an und wenn Du dein Benutzerprofil ausfüllst (Wohnort) findet sich bestimmt auch schnell jemand, der dir hilft. Grüße köbes. |
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#3 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 21.03.2010
Ort: Waldbüttelbrunn
Beiträge: 4
Baujahr: 1997
Kilometer: 29000
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danke schonmal
das mit den Zündkerzen und dem Luftfilter dürfte ich schon hinbekommen, nur wenns mit dem Vergaser anfängt dürfte es schwer werden, da ich noch nie wirklich was dran gemacht habe Ach und was ich noch vergessen hab zu sagen, wenn ich dann anhalte und das Motorrad ausschalte, tropft aus dem Schlauch auf der rechten Seite noch ein paar Minuten Benzin raus .. |
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#4 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 09.02.2011
Beiträge: 27
Baujahr: 1989
Kilometer: 31.000
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Ist wirklich nicht schwer den zu zerlegen, du musst nur darauf achten dass der Gaser dann wieder richtig in den Gummistutzen sitzt, beim Luftfilterkasten einfach den Filter raus machen, und dann die Hand reinstecken, und die Gummischnuddel drüber drücken, geht mit dem Trick ratz fatz.
Vorher die Schwimmerkammern natürlich entleeren, dann musste nur noch abschrauben und reingucken. Den Schwimmer kannst du samt Halterung und Nadel einfach abziehen, ist alles nur gesteckt. Dabei gleich noch den Nadelsitz checken, va die Dichtung kann gerne mal defekt sein. Die Nadel brauchst du nicht ausclipsen, einfach an dem Plastikgedönse baumeln lassen. Die Nadel auf Riefen und Dreck untersuchen solltest du auch ohne Anleitung hinbekommen ![]() cheers |
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#5 | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 07.01.2010
Ort: Bochum
Beiträge: 245
Baujahr: 92
Kilometer: 49000
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Zitat:
Das Problem ist, dass auch Benzin in den Motor laufen kann und das Öl verdünnt. Das Öl kann dann nicht mehr ordentlich schmieren und es kann zu einem Kolbenklemmer kommen. Sprich der Motor ist Fritte. Also am besten die Maschine nicht mehr anwerfen! Mach mal den Öleinfüllstutzen auf und riech am Öl. Wenn das nach Benzin riecht, ist Vorsicht geboten. Auf jeden Fall solltest Du die Vergaser aufmachen und dafür sorgen, dass die Schwimmernadelventile ordentlich arbeiten. Danach das Öl, und am besten auch den Ölfilter wechseln. Grüße köbes. |
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#6 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 16.08.2006
Ort: Schifferstadt/Pfalz
Alter: 63
Beiträge: 10.719
Baujahr: 1995
Kilometer: 66666
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Sofern alles dicht ist und der Unterdruckbenzinhahn nicht permanent auf PRI steht, halte ich es für unwahrscheinlich, dass Benzin ins Öl läuft.
Aber nachsehen kostet ja nichts. Hängende Schwimmernadeln sollte man aber unbedingt reparieren sonst läuft der Motor ja nicht gescheit.
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![]() Man sollte es so oder so nicht übertreiben. |
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#7 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 21.03.2010
Ort: Waldbüttelbrunn
Beiträge: 4
Baujahr: 1997
Kilometer: 29000
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das Öl riecht wirklich nach Benzin also habt ihr damit wohl recht ..
dann werde ich morgen gleichmal einen Ölwechsel machen und Ölfilter wechseln ... danke für die Tipps ich bin damit halt jetzt so ungefähr 40 km gefahren, kann das schon irgendwelche bleibenden Folgen bringen was man noch reparieren muss? |
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#8 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 09.06.2006
Ort: 85435 Erding
Alter: 50
Beiträge: 6.739
Baujahr: 1992
Kilometer: 68000
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Verdünntes Öl kann auf 40 km Beschädigungen verursachen, muss aber nicht. Wenn etwas kaputt gegangen ist, merkst du das bald an ungewöhnlichen Geräuschen. Erst dann ist Handlungsbedarf angesagt.
Du solltest unbedingt _vor_ dem Ölwechsel die Ursache für das Benzin im Öl beseitigen (Schwimmernadelventile der Vergaser untersuchen).
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m² __________________________________________________ ____ Entdrosseln - die FAQ (ins PDF schauen) FAQ - immer einen Blick wert |
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#9 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 16.08.2006
Ort: Schifferstadt/Pfalz
Alter: 63
Beiträge: 10.719
Baujahr: 1995
Kilometer: 66666
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Wenn bereits Lager beschädigt sind, rechnet sich eine Motorüberholung nicht, es sei denn dein Vater hat einen Motoreninstandsetzungsbetrieb.
Dann würde ich mir lieber einen Gebrauchtmotor zulegen. Ansonsten fahr das Ding und wart halt ab.
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![]() Man sollte es so oder so nicht übertreiben. |
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#10 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 21.03.2010
Ort: Waldbüttelbrunn
Beiträge: 4
Baujahr: 1997
Kilometer: 29000
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So alles repariert, die Maschine läuft wieder !
danke für die Hilfe |
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